Bedrohte Religionsfreiheit
Interview des Tages – Über Religionsfreiheit sprechen wir mit Frank Schwabe
Quelle.
Radio Horeb – Neuste Meldungen | Die Tagespost (die-tagespost.de)
“Hochproblematische Richtung”: Bundesbeauftragter für Religionsfreiheit zur Lage in Israel (catholicnewsagency.com)
Bedrohte Religionsfreiheit
Interview des Tages – Über Religionsfreiheit sprechen wir mit Frank Schwabe. Er ist Bundestagsabgeordneter (SPD) und Beauftragter der Bundesregierung für die weltweite Religions- und Weltanschauungsfreiheit.
Heute ist der “Internationale Tag zum Gedenken an die Opfer von Gewalttaten aus Gründen der Religion oder des Glaubens”. Mit dem Gedenktag soll die Aufmerksamkeit auf die wachsende Zahl der Menschen gerichtet werden, die unter religiöser Verfolgung leiden. Denn um die Religionsfreiheit in der Welt ist es nicht gut bestellt: Diskriminierung, Verfolgung und Gewalt sind in einem Drittel aller Länder der Welt an der Tagesordnung. Besonders im nahen Osten, in Afrika sowie großen asiatischen Ländern wie Indien und China sind fast zwei Drittel der Weltbevölkerung (4,9 Mrd.) davon betroffen.
Saudi-Arabien: Horror-Szenen an der Grenze
Die UNO ist schockiert über den Bericht der Organisation Human Rights Watch, wonach Hunderte von Migranten vom saudi-arabischen Grenzschutz getötet worden seien. Dieses Vorgehen sei nicht hinnehmbar, so die UNO an diesem Dienstag

Quelle
Human Rights Watch | Weltweite Verteidigung der Menschenrechte (hrw.org)
Human Rights Watch – Bericht: Saudi-Arabien lässt Migranten an Grenze erschiessen – News – SRF
“Kirche in Not” verweist auf “neue Eskalation der Verfolgung” von Christen an UN-Gedenktag (catholicnewsagency.com)
Stéphane Dujarric, Sprecher von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres, nannte den Bericht “sehr beunruhigend”. Er erhebe “sehr ernste Anschuldigungen”, und es sei “nicht hinnehmbar, die Migration mit dem Lauf einer Waffe zu stoppen”. Das UNO-Menschenrechtbüro habe Kenntnis von den Vorwürfen gehabt, allerdings sei es schwierig gewesen, diese zu überprüfen.
Die Welt habe schon viele Fälle gesehen, bei denen sich Gewalt gegen Migranten und Schutzsuchende richtete, so Dujarric. Sie alle müssten mit Würde behandelt werden, und ihre Rechte gemäß internationalen Bestimmungen seien zu achten.
Abt Nikodemus Schnabel: “Entscheidende Zeit für die Zukunft Israels”
Die Situation der Christen im Heiligen Land wird inmitten einer unruhigen politischen Situation zusehends schwieriger. Doch andererseits erlebe er als Christ auch zahlreiche Solidaritätsbekundungen, die ihn hoffnungsfroh stimmten. Das sagte der Abt der Jerusalemer Benediktinerabtei Dormitio, Nikodemus Schnabel, im Gespräch mit Radio Vatikan
Beitrag Nr. 25776
Christine Seuss – Vatikanstadt
Schlagzeilen hatte am Mittwoch ein Vorfall gemacht, bei dem der Benediktiner beim Besuch der Klagemauer in Jerusalem zum Abdecken seines Brustkreuzes aufgefordert wurde. Der Vorfall sei eine “Peinlichkeit für Israel”, kommentierte die israelische Nachrichtenseite Ynet. Die zuständige Stiftung für das Erbe der Klagemauer hatte am Freitag für das Vorgehen um Entschuldigung gebeten – mit dem Hinweis, dass die Klagemauer für alle offenstehe und es keine diesbezüglichen Vorschriften gebe.
Kirche ist laut Umfrage glaubwürdigste Institution in Nicaragua
Eine neue Umfrage, die von der nicaraguanischen Mediengruppe Confidencial bei CID Gallup aus Costa Rica in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass die katholische Kirche die glaubwürdigste Institution in Nicaragua ist – trotz der harten Verfolgung, der sie seit mehreren Jahren durch die Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo ausgesetzt ist *UPDATE
Quelle
Nicaragua: Kirche ist die Stimme des Widerstands | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Nicaragua: Regierung verbietet Kreuzweggebete und Prozessionen in der Karwoche – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Nicaragua: Neue Schikanen gegen die Kirche – Vatican News
Nicaragua
*Erneut ein katholischer Priester in Nicaragua verhaftet | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Von Walter Sánchez Silva
Managua – Mittwoch, 12. Juli 2023
Eine neue Umfrage, die von der nicaraguanischen Mediengruppe Confidencial bei CID Gallup aus Costa Rica in Auftrag gegeben wurde, zeigt, dass die katholische Kirche die glaubwürdigste Institution in Nicaragua ist – trotz der harten Verfolgung, der sie seit mehreren Jahren durch die Diktatur von Daniel Ortega und seiner Frau Rosario Murillo ausgesetzt ist.
Heiliger Stuhl verurteilt Schändung religiöser Objekte
Der Heilige Stuhl verurteilt die Schändung, Zerstörung sowie die Respektlosigkeit gegenüber religiösen Objekten, Symbolen und Kultstätten “aufs Schärfste”. Das hat der Vatikanvertreter bei der UNO in Genf mit Verweis auf die jüngste Koran-Verbrennung in Stockholm bekräftigt
Quelle
UN-Hochkommissar für Menschenrechte verurteilt Koranverbrennung – Vatican News
Papst: “Empört über Koranverbrennung in Schweden” – Vatican News
Pakistan: Sorge um Sicherheit der Christen nach Koranverbrennung in Schweden (catholicnewsagency.com)
“Kirche in Not” schlägt Alarm (2014)
Heiliger Stuhl ruft zu Dialog-Lösung in Afghanistan auf – Vatican News
UNO/Vatikan: Wenn Menschen vor der Hitze fliehen – Vatican News
Der US-amerikanische Priester John Putzer äußerte sich als Gesandter der Ständigen Vertretung des Heiligen Stuhles am Dienstag bei einer Dringlichkeitsdebatte des Menschenrechtsrates, bei der es um die “alarmierende Zunahme von vorsätzlichen und öffentlichen Handlungen des religiösen Hasses” in verschiedenen Ländern der Welt ging. Diese äußerten sich in wiederholten Koranschändungen wie beim jüngsten Vorfall im schwedischen Stockholm.
“Kirche in Not” schlägt Alarm
‘Es steht nicht gut um die Religionsfreiheit in dieser Welt’
Die Tagespost, 07. November 2014
Von Guido Horst
Die barbarische Verbrennung eines christlichen Ehepaars bei lebendigem Leibe in Pakistan ist wie ein trauriges Fanal: Es steht nicht gut um die Religionsfreiheit in dieser Welt. Doch es geht nicht um Einzelfälle, die alle für sich genommen schrecklich sind, sondern es gibt einen Trend: Die Kultur der religiösen Toleranz verfällt insgesamt.
Die Freiheit jedes Einzelnen, über seinen Glauben entscheiden und ihn praktizieren zu können, ist auf dem Globus des 21. Jahrhunderts ernsthaft bedroht. Das geht auch aus dem Bericht “Religionsfreiheit weltweit 2014” hervor, den jetzt das internationale Hilfswerk “Kirche in Not” herausgegeben hat. Die umfangreiche Faktensammlung belegt, dass dieses “erste aller Menschenrechte”, wie es Benedikt XVI. in seiner Botschaft zum Weltfriedenstag 2011 genannt hat, in fast sechzig Prozent aller Länder dieser Welt nicht ausreichend geachtet wird.



Neueste Kommentare