Religionsfreiheit

Ein Jahr in russischer Gefangenschaft

Ein Jahr in russischer Gefangenschaft: Erzbischof von Kiew verurteilt Folter von Priestern

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Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Kiew – Montag, 20. November 2023

Großerzbischof Swiatoslaw Schewtschuk von Kiew, Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, hat einen Video-Appell für die Freilassung zweier griechisch-katholischer Priester veröffentlicht.

Pater Iwan Lewyzkij und Pater Bohdan Heleta wurden vor einem Jahr von russischen Truppen gefangen genommen — und werden Berichten zufolge von den Russen gefoltert.

Laut Schewtschuk befinden sich die beiden Redemptoristen-Patres seit dem 16. November 2022 in Gefangenschaft und sind “klassischen stalinistischen Repressionsmethoden” ausgesetzt, wobei ihnen unter Folter Geständnisse über “Verbrechen” entlockt werden, die sie nicht begangen haben.

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Mit Erdoğan im Gespräch bleiben

Wer mit Israel solidarisch sein will, darf jetzt nicht in die Isolationsfalle tappen. Der Westen muss auf die regionalen Akteure deeskalierenden Einfluss ausüben

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Die abrahamitischen Religionen — Natur und Kultur im Achterhoek e.V. (nuk-achterhoek.de)

19.11.2023

Stephan Baier

Außenpolitik ist kein Wunschkonzert. Wer hier erfolgreich sein möchte, muss zunächst einmal die Tatsachen zur Kenntnis nehmen. Die Geografie zum Beispiel. Mit Blick auf Israel bedeutet das, die Stimmungslage bei den arabischen Nachbarn Israels, aber auch in der Türkei und im Iran sorgsam im Auge zu behalten. Läge Israel irgendwo zwischen Deutschland, Luxemburg und der Schweiz, hätte es weniger Probleme. Das ist aber bekanntlich nicht der Fall. Die historische Aussöhnung mit Ägypten und Jordanien war darum für Israel alternativlos. Eine wache Wehrhaftigkeit ebenso.

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Loskauf der ‘Gefangenen’!

Wallfahrten  – Pfarrei Tirschenreuth (pfarrei-tirschenreuth.de)

Predigten Pater Anton Lässer – Google Suche
Fehlender Glaube und soziale Kälte hängen zusammen | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Massenabschiebung aus Pakistan droht *UPDATE

Nicht nur Muslime, auch Christen sind von Abschiebung aus Pakistan nach Afghanistan bedroht. Für Christen kann das den Tod bedeuten

Quelle
Kirchen und Häuser niedergebrannt: Massenexodus in Pakistan
Pakistan – Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke: “Die Situation ist für Christen kritisch” – Agenzia Fides
Kirche in Not
*Pakistan – Historischer Gerichtsbeschluss gegen Diskriminierung: Christen sollen künftig als “Masihi”, das Volk des Messias, bezeichnet werden – Agenzia Fides

06.11.2023

Redaktion

Mehr als einer Million afghanischer Flüchtlinge droht seit dem 1. November die Abschiebung aus Pakistan zurück nach Afghanistan. Inzwischen sollen bereits über 140.000 Afghanen das Land verlassen haben – nach der Ankündigung der Regierung, alle ohne gültige Papiere abzuschieben.

Keine Papiere

Unter den Flüchtlingen, die abgeschoben werden sollen, befinden sich über 200 Familien, die zum christlichen Glauben gefunden haben. Einige dieser Familien sind in Afghanistan als Christen bekannt und eine Rücksendung könnte ihren Tod bedeuten.

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..und lehret sie alles halten, was ich euch geboten habe, Mt 28.19-20

Dignitatis humanae: Erklärung über die Religionsfreiheit

Historische Tonaufnahmen: Papst Paul VI. in Betlehem – Vatican News

Das Recht der Person und der Gemeinschaft auf gesellschaftliche und bürgerliche Freiheit in religiösen Belangen

Vorwort

1. Die Würde der menschlichen Person kommt den Menschen unserer Zeit immer mehr zum Bewusstsein (1), und es wächst die Zahl derer, die den Anspruch erheben, dass die Menschen bei ihrem Tun ihr eigenes Urteil und eine verantwortliche Freiheit besitzen und davon Gebrauch machen sollen, nicht unter Zwang, sondern vom Bewusstsein der Pflicht geleitet. In gleicher Weise fordern sie eine rechtliche Einschränkung der öffentlichen Gewalt, damit die Grenzen einer ehrenhaften Freiheit der Person und auch der Gesellschaftsformen nicht zu eng umschrieben werden. Diese Forderung nach Freiheit in der menschlichen Gesellschaft bezieht sich besonders auf die geistigen Werte des Menschen und am meisten auf das, was zur freien Übung der Religion in der Gesellschaft gehört. Das Vatikanische Konzil wendet diesen Bestrebungen seine besondere Aufmerksamkeit zu in der Absicht, eine Erklärung darüber abzugeben, wie weit sie der Wahrheit und Gerechtigkeit entsprechen, und deshalb befragt es die heilige Tradition und die Lehre der Kirche, aus denen es immer Neues hervorholt, das mit dem Alten in Einklang steht. Weiterlesen

Gänswein sieht Glaubenswissen im freien Fall

Tagung von Kirche in Not – Bei “Kirche in Not Österreich” rät Erzbischof Georg Gänswein den deutschsprachigen Ländern, den Blick auf die Weltkirche hin zu weiten

Quelle
Gänswein: “Maria Vesperbild ist ein Gegengift gegen das Gift des Zeitgeistes”
Gänswein: Debatte um Kirchenstruktur verdeckt Glaubensfragen
Gänswein Erzbischof (52)

16.10.2023

Meldung

Zu einer Solidarität des Gebetes und der Tat mit den verfolgten Christen in aller Welt rief Erzbischof Georg Gänswein bei einer Tagung von “Kirche in Not Österreich” auf. “Es gab in der Geschichte der Kirche keine Zeit, in der mehr Christen verfolgt wurden als in der Gegenwart – auch dort, wo man es nicht weiß”, sagte der langjährige Privatsekretär von Papst Benedikt XVI. am Samstag bei einem Begegnungstag des Hilfswerks in Graz. Vieles werde vom Vatikan nicht öffentlich gesagt, “damit Menschen nicht in Gefahr gebracht werden”. Der Heilige Stuhl versuche aber, den verfolgten Christen politisch und materiell zu helfen. Gänswein wusste zudem: “Im Gebetsleben jedes Papstes hat die verfolgte Kirche einen ganz festen Platz.”

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Vor 80 Jahren in Rom: Die Razzia im jüdischen Ghetto

Am 16. Oktober 1943 nahmen die nationalsozialistischen Besatzer in Rom über tausend jüdische Männer, Frauen und Kinder in Rom fest und deportierten sie zwei Tage später nach Auschwitz. Nur 16 überlebten

Quelle
Papst erinnert an Judenrazzia in Rom vor 80 Jahren durch Nazi-Besatzer – Vatican News

Jonas Over – Vatikanstadt

Zunächst kündigte die deutsche Militärverwaltung in Rom an, dass es zu keinen Deportationen kommen werde, wenn die jüdische Gemeinde den Besatzern 50 Kilo Gold übergebe. Mit der Hilfe nichtjüdischer Römerinnen und Römer konnte die Forderung erfüllt werden. Doch die Zusagen der Deutschen stellte sich als leeres Versprechen heraus. Der nationalsozialistische Militärbefehlshaber für Rom, General Reiner Stahel, befürchtete zwar anfangs, dass jede Aktion gegen die Juden in Rom eine Verurteilung durch Papst Pius XII. nach sich ziehen würde. Doch Pius schwieg in der Öffentlichkeit. Anfängliche Pläne, die deportierten Jüdinnen und Juden in eigens eingerichteten Lagern in Italien zu internieren, verwarf die SS, da dies ihrer Linie widersprach.

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