Schreiben von Papst Franzikus an die Priester
160. Todestag des heiligen Pfarrers von Ars
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Hl. Pfarrer von Ars
Ja, ich leide, wie ich nie zuvor gelitten habe
An meine Mitbrüder im Priesteramt
Liebe Mitbrüder,
wir begehen den 160. Todestag des heiligen Pfarrers von Ars, den Pius XI. zum Patron aller Pfarrer der Welt erklärt hat.[1]
An seinem Fest möchte ich Euch diesen Brief schreiben, nicht nur den Pfarrern, sondern auch Euch allen, meinen Mitbrüdern im Priesteramt, die Ihr ohne jedes Aufheben “alles verlasst”, um Euch im täglichen Leben Eurer Gemeinschaften einzusetzen. Ihr arbeitet wie der Pfarrer von Ars “an der Front”, tragt auf Euren Schultern die Last des Tages und der Hitze (vgl. Mt 20,12) und “haltet” in zahlreichen Situationen täglich “den Kopf hin”, ohne Euch wichtig zu nehmen, damit das Volk Gottes umsorgt und begleitet wird. Ich wende mich an jeden von Euch. Ihr nehmt – oft unbeachtet und unter Opfern, in Müdigkeit oder Mühen, in Krankheit oder Trostlosigkeit – Eure Sendung als einen Dienst an Gott und seinem Volk an und schreibt selbst in allen Schwierigkeiten des Weges die schönsten Seiten des priesterlichen Lebens.
Familie betet für verschwundenen Jesuitenpater
Sechs Jahre nach seiner Entführung in Syrien haben die Verwandten und Freunde des italienischen Priesters Paolo Dall’Oglio für den verschwundenen Jesuitenpater gebetet
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Weitere Beiträge zu Pater Dall’Oglio
Von Mercedes de la Torre
Rom, 2. August 2019 (CNA Deutsch)
Sechs Jahre nach seiner Entführung in Syrien haben die Verwandten und Freunde des italienischen Priesters Paolo Dall’Oglio für den verschwundenen Jesuitenpater gebetet.
Sie würden die Hoffnung nicht aufgeben, dass der von Islamisten entführten Pater am Leben sei und freikommen werde.
Das sagten Geschwister von Dall’Oglio bei einem kürzlichen Treffen mit Journalisten in Rom, an dem ACI Prensa teilnahm, die spanischsprachige Schwesteragentur von CNA Deutsch.
Achtsam und wirksam
Achtsam und wirksam: Führen aus dem Geist der Jesuiten

Führung ist unmöglich und korrumpiert? Überhaupt nicht, sagt Stefan Kiechle. Der Jesuit war lange Chef des Ordens in Deutschland und weiss aus eigener Praxis, dass Führungsstärke und Empathie, Achtsamkeit und Wirksamkeit sich nicht ausschliessen, sondern zusammengehören und sich bedingen. Aus der Spiritualität seines Ordensgründers Ignatius von Loyola schöpfend, zeigt Stefan Kiechle, wie man sich selbst und andere gut führt, trotz aller Abgründe der Macht. Unterscheidung der Geister ist gefragt, um mit Herz und Verstand die richtigen Entscheidungen zu treffen.
»Wir Jesuiten führen viel: Wir leiten Schulen und Universitäten, Gemeinden und Sozialprojekte, Medienhäuser und Verlage, Zeitschriften und Exerzitienhäuser. Auch bilden wir Menschen aus, die führen lernen wollen und sollen – Elite zu bilden, war immer unser Anspruch. Zugleich leben wir Spiritualität: Vom Geist wollen wir uns selbst und unser Handeln für die Menschen leiten lassen. Unsere Spiritualität ist eigentümlich, wir nennen sie ›ignatianisch‹ nach unserem Gründer, dem heiligen Ignatius von Loyola (1491–1556). Sie hat viel mit Unterscheiden zu tun – den guten Geist vom bösen Geist unterscheiden – und in der Folge mit Entscheiden: für sich selbst und für andere das Gute oder Bessere auswählen und umsetzen.« (Stefan Kiechle)
Der “Doctor apostolicus”, der nur eine Wahrheit kannte
Die Kapuziner, Teil 1: Der heilige Kirchenlehrer Laurentius von Brindisi
Von Dirk Weisbrod
Bonn, 22. Juli 2019 (CNA Deutsch)
Zum heutigen 400. Todestag und 460. Geburtstag des heiligen Laurentius von Brindisi: Auftakt einer neuen Serie über die Kapuziner, in der CNA Deutsch-Autor Dirk Weisbrod in loser Reihenfolge bedeutende Persönlichkeiten dieses so prägenden Ordens der katholischen Kirche vorstellt.
März 1959: Es herrscht grosse Aufregung in den Kolumnen kirchennaher und insbesondere protestantischer Blätter. Man spricht von einem “Dokument einer, erneuten und verstärkten, Abkapselung” der katholischen Kirche. Und dies, nachdem Papst Johannes XXIII. nur zwei Monate zuvor “Aggiornamento” gerufen und das II. vatikanische Konzil einberufen hatte, womit viele die Hoffnung verstärkter Ökumene verbanden. Was war geschehen? Der Papst hatte am 19. März Laurentius von Brindisi zum Kirchenlehrer ernannt, als bislang einzigen Kapuziner, und ihm dem Beinamen “Doctor Apostolicus” verliehen.
Jordanien
Jordanien: Prinz fordert Freilassung entführter Metropoliten
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Weitere Beiträge
Syrien: Pfarrer von Aleppo dankt Papst für seine Nähe
Jordanien: Prinz fordert Freilassung entführter Metropoliten
Der jordanische Prinz Hassan bin Talal hat mehr Bemühungen um die Freilassung der beiden in Syrien entführten Erzbischöfe verlangt. Die UN und insbesondere der Menschenrechtsrat müssten ihre Verantwortung in diesem „Verbrechen gegen die Menschlichkeit” wahrnehmen, sagte er laut der staatlichen jordanischen Nachrichtenagentur Petra in einem Aufruf von Montagabend.
Vor mehr als sechs Jahren gerieten der syrisch-orthodoxe Metropolit Mor Gregorios Yohanna Ibrahim und der griechisch-orthodoxe Erzbischof Boulos Yazigi in die Hand von Entführern. Diesen „kläglichen Angriff“, so der Prinz, hätten Muslime wie Christen verurteilt. Die internationale Gemeinschaft müsse der Angelegenheit gebührende Aufmerksamkeit schenken und praktische Massnahmen ergreifen, um das durch diese Aggression verursachte Leid zu beenden.
Warum gibt es kein Priestertum der Frau? Ein Gespräch
Weihbischof Florian Wörner Schwester Theresia Mende OP und im Interview mit CNA Deutsch
Warum gibt es kein Priestertum der Frau? Ein Gespräch
Weihbischof Florian Wörner Schwester Theresia Mende OP und im Interview mit CNA Deutsch
Von AC Wimmer
Augsburg, 14. Juli 2019 (CNA Deutsch)
Warum sind Frauen nicht längst Priester und Bischöfe in der katholischen Kirche? Was kann, was wird sich wirklich ändern? Fragen an an den Augsburger Weihbischof Florian Wörner und die Dominikanerin und promovierte Theologin Schwester Theresia Mende, Leiterin der Abteilung Neuevangelisierung im Bistum Augsburg.
Schwester Theresia, die Diskussion um mehr Gleichberechtigung für Frauen in der katholischen Kirche reisst nicht ab. Hat die katholische Kirche ein Problem mit der Gleichberechtigung?




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