Libanon
Libanon: Abschied vom armenisch-katholischen Patriarchen Nerses Bedros XIX.
Fides – Dienst: Libanon
Plötzlicher Herzstillstand in Beirut.
Rom, Staff Reporter
Noch am 12. April hat er mit Papst Franziskus im Gedenken an armenische Glaubenszeugen die heilige Messe zelebriert, nun ist der armenisch-katholische Patriarch Nerses Bedros XIX. tot. Er starb am Donnerstagmorgen nach einem Herzstillstand im Beiruter Krankenhaus Jeetawi im Libanon. Der Patriarch hatte sich in der letzten Zeit einer Knieoperation unterzogen und verbrachte gerade die Erholungsphase im armenischen Patriarchat oberhalb von Beirut.
“Christen sind die Agenten des Friedens”
Pater Ziad Halil SJ über seine Arbeit für die Flüchtlinge in Homs/Syrien
Seit Jahren hilft der syrische Jesuit Ziad Hilal den Opfern des Krieges in Syrien. Von Homs aus, der zwischen syrischer Regierung und Aufständischen lange heftig umkämpften Stadt, organisiert er die humanitäre Unterstützung für Flüchtlinge.
Weite Teile der Stadt sind völlig verwüstet. Einer von Pater Ziads Mitbrüdern, der Niederländische Frans van der Lugt, wurde hier 2014 von Rebellen ermordet. “Bereits 2011 haben wir mit der Hilfe für Kriegsflüchtlinge begonnen”, meint Pater Ziad. “Seither ist uns die Arbeit leider nicht ausgegangen.”
Die Menschen, so der Priester, kämen meist nur mit einem Koffer an. “Sie haben alles verloren und sind dementsprechend auf alles angewiesen. Wir helfen ihnen dann mit Wohnung, Nahrung, Kleidung und Hygieneartikeln.”
Nachfolgerin von Mutter Teresa verstorben
Indien: Nachfolgerin von Mutter Teresa verstorben
In Kalkutta ist 81-jährig die Nachfolgerin von Mutter Teresa verstorben.
Schwester Nirmala Joshi leitete die Kongregation der Missionarinnen der Nächstenliebe nach dem Tod Mutter Teresas bis 2009. Sie stammte aus einer hinduistischen Familie, entschied sich nach ihrer Taufe für das Ordensleben und war als ausgebildete Politikwissenschaftlerin eine der ersten Mutter-Teresa-Schwestern des Ordens, die auf Auslandsmission – nach Panama – geschickt wurde. 1976 gründete sie den kontemplativen Zweig der Missionarinnen der Nächstenliebe. Die heutige Ordensoberin ist die gebürtige Deutsche Mary Prema Pierick.
aisanews 23.06.2015 gs
Predigt Papst Benedikt XVI., 19. Juni 2009
Zweite Vesper am Hochfest des Heiligsten Herzen Jesu
Eröffnung des Priester-Jahres
Anlässlich des 150. Todestages des Hl. Johannes Maria Vianney
Predigt von Benedikt XVI., Petersdom, Freitag, 19. Juni 2009
Liebe Brüder und Schwestern!
In der Antiphon zum Magnifikat werden wir gleich singen: “Der Herr schloss uns in sein Herz – Suscepit nos Dominus in sinum et cor suum.” Im Alten Testament ist 26 Mal vom Herzen Gottes die Rede, das als der Sitz seines Willens angesehen wird: nach dem Herzen Gottes wird der Mensch beurteilt. Aufgrund des Schmerzes, den sein Herz wegen der Sünden des Menschen leidet, beschliesst Gott die Sintflut, dann aber rührt ihn die menschliche Schwäche, und er vergibt. Dann gibt es einen alttestamentlichen Abschnitt, in dem das Thema des Herzens Gottes ganz klar Ausdruck findet: im 11. Kapitel des Buches des Propheten Hosea, wo die ersten Verse die Grösse der Liebe beschreiben, mit der sich der Herr an Israel zu Beginn seiner Geschichte gewandt hat:
Trauer um Pater Severin Leitner SJ
Rom – Pater Severin Leitner SJ ist tot
Quelle
Der Generalsberater und Assistent der Zentral- und Osteuropäischen Assistenz starb am Sonntagnachmittag bei einem Bergunfall in Italien. Leitner war mit einem Mitbruder im Gran-Sasso-Massiv unterwegs, als er auf einem Schneefeld ausrutschte und über eine Felswand stürzte. Sein 36-jähriger österreichischer Begleiter blieb unverletzt.
Pater Severin Leitner war erst vor wenigen Wochen 70 Jahre alt geworden. 1945 in Pfunders (Südtirol) geboren, trat er 1965 in den Jesuitenorden ein. Nach seinen Studien war er in der Jugend- und Studentenarbeit tätig und führte von 1987 bis 1997 das Noviziat der Schweizer und der Österreichischen Provinz. Von September 1997 bis 2001 leitete er als Regens das internationale Priesterseminar Canisianum in Innsbruck. Von 2001 bis 2008 war er Provinzial der Österreichischen Provinz der Gesellschaft Jesu, danach Rektor des Jesuitenkollegs in Innsbruck.
Priesterausbildung im 3. Jahrtausend
Autor: Priesterseminar Herz Jesu
Die Priester haben – Gott sei es geklagt – in weitem Ausmass ihre eigene Identität, ihr Herkommen als Priester, ihre Aufgaben als Priester und ihr Ziel als Priester aus den Augen verloren. Sie wissen sehr häufig nicht mehr, wer und was sie wirklich sind, wozu sie berufen sind und welche Vollmachten und Aufgaben ihnen zukommen.
Dies ist eine tiefgreifende geistig-geistliche Katastrophe, denn die Folgen in der Seelsorge, für die Sakramentenspendung, vor allem im Hinblick auf das hl. Messopfer, sind tragisch.
Daher war es ein Gedanke katholischer Tiefe – ganz in den Spuren des hl. Papstes Pius X. in seiner Sorge für Kirche und Priestertum –, der den Gründer der Priesterbruderschaft St. Pius X., Erzbischof Marcel Lefebvre, bewogen hat, die von ihm gegründete Bruderschaft ganz in den Dienst des katholischen Priestertums zu stellen.
Priestertreffen 2015: Kirche im Defekt
Priestertreffen 2015: Kirche im Defekt (Communiqué)
Quelle
Der katholische Zeitgeistfilter: Der “Sensus fidei im Leben der Kirche”: Eine Hilfestellung der Internationalen Theologenkommission in Rom, um echte christliche Lehre und Praxis zu erkennen.
Am Priestertag des Bistums Chur vom 18.5.15 in Einsiedeln referierte Professor em. Hubert Windisch aus Freiburg, Deutschland.
Mit Bezug auf die Bischofssynode in Rom vom kommenden Oktober setzte der Referent einen Kontrapunkt zur verbreiteten Forderung nach Anpassung der kirchlichen Lehre bezüglich Ehe, Familie und Sexualität an die gegenwärtige Kultur. Gemäss dem am 5.5.15 publizierten Synodenbericht der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) ist auch in der Schweiz der Wunsch nach Zulassung wiederverheirateter Geschiedener zur Kommunion oder nach Segnung homosexueller Partnerschaften gross. Dazu führte Professor em. Windisch aus, seitens kirchlicher Verantwortungsträger werde eine Seelsorge gefordert, die nur noch “Bei-den-Leuten-sein” wolle, statt den Menschen nach Massgabe des kirchlichen Glaubens zu Gott zu führen. So werde eine “neue Theologie” vertreten, die nicht mehr von der Wahrheit und Schönheit des Miteinanders von Mann und Frau ausgehe, sondern von deren Scheitern.







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