Dich, o Mutter, rühren so viele Ruinen der Welt
Papst Pius XII.: Gebet für den Frieden
Dich, o Mutter, rühren so viele Ruinen der Welt und der Seelen,
so viele Schmerzen, so viele Ängste von Vätern und Müttern,
von Ehegatten, Geschwistern und unschuldigen Kindern.
Dich rühren so viele in der Blüte der Jahre dahingeraffte Menschen,
so viele gemarterte und sterbende Menschen,
so viele Seelen, die in Gefahr sind, ewig verloren zu gehen.
Königin des Friedens,
gib der Welt den Frieden der Waffen und den Frieden der Seelen,
damit in der Ruhe der Ordnung das Reich Gottes sich ausbreite.
Fest des Hl. Benedikt von Nursia, Schutzpatron Europas
Kommentar zum heutigen Evangelium

Pius XII., Papst von 1939 – 1958
Enzyklika Fulgens radiatur, 21/3/1947
Vatikan(englisch)
Hl. Benedikt von Nursia: Ordensregeln
Der heilige Benedikt richtet den Frieden Christi auf in einem von Barbaren überschwemmten Europa
Denn während in jener dunklen und von Unruhen erfüllten Zeit Ackerbau, Handwerk, heilige und weltliche Wissenschaft verachtet und fast von allen aufgegeben war, erstand in den Klöstern des heiligen Benedikt eine fast unzählbare Schar von Ackerbauern, Handwerkern und Gelehrten, die alles daran setzten, die Denkmäler der alten Kultur zu erhalten, und überdies die alten wie die neuen Völker, die oft miteinander im Kampfe lagen, erfolgreich aufriefen zu Friede, Eintracht und fleissiger Arbeit. Sie haben eben diese Völker aus Barbarei, Verwüstungen und Trümmerfeldern mit Erfolg zurückgeführt zu milderen, menschlich-christlichen Sitten…
Friedenskaiser und Friedenspapst
Kaiser Karl I. und Papst Benedikt XV.

Kaiser Karl I.
Papst Benedikt XV.: Vatikan
Sie wollten das Gute, nämlich einen Frieden, der auf der Verständigung zwischen den Völkern basiert, doch sie scheiterten: Kaiser Karl I. und Papst Benedikt XV. Dennoch lohnt es sich, das Wirken dieser grossen Persönlichkeiten, die über den Nuntius in Bayern, Eugenio Pacelli, ihre Ideen kommunizierten, in Erinnerung zu rufen.
Von Eva Demmerle
Wenig ist bekannt über die Friedensinitiative von Papst Benedikt XV. und den damit einhergehenden Beratungen zwischen dem Vatikan und dem Herrscher Österreich-Ungarns, Kaiser Karl.
Papst-Interview
“Ich habe kein persönliches Projekt unterm Arm, sondern führe aus, was wir Kardinäle überlegt haben”
“Das war ein guter Kerl; der tat, was er konnte, so schlecht war der nicht.” So ähnlich sollten die Menschen sich später einmal seiner erinnern, hofft Papst Franziskus.
Die Zeitung “La Vanguardia” aus dem spanischen Katalonien veröffentlichte jetzt ein langes Interview mit dem Papst, das sie am Montag in Rom mit ihm geführt hatte – einen Tag nach den Friedensgebeten für den Nahen Osten in den Vatikanischen Gärten. In dem Gespräch äussert sich Franziskus auch zum Stand der Reformen im Vatikan und warnt mit Blick auf Katalonien vor Unabhängigkeitsbestrebungen, die mehr von “Abspaltung” als von “Emanzipation” geprägt seien. Hier einige Auszüge aus dem Interview.
Eugenio Pacelli und die Zionisten
Neue Funde
Quelle: Fotos/Dokumente
Neue Funde im vatikanischen Geheimarchiv bestätigen, dass der spätere Papst Pius XII. den Zionismus unterstützte – und zugunsten jüdischer Siedler in Palästina intervenierte. Von Michael Hesemann
Vatikan, kath.net, 26. Mai 2014
Kein Papst der jüngeren Kirchengeschichte mit Ausnahme Johannes Pauls II. und vielleicht noch Pius XI. zeigte so offen seine Liebe zum jüdischen Volk wie Pius XII. Umso unbegreiflicher ist es für den Historiker, dass kein historisches Dokument, sondern ein Theaterstück genügte, um die Geschichte dieses grossen Papstes umzudeuten, ja zu pervertieren.
Hoffnung auf Archivöffnung
Kirchenhistoriker Wolf hofft auf Archivöffnung zu Pius XII.
Der prominente deutsche Kirchenhistoriker Hubert Wolf hofft, dass Papst Franziskus die Vatikan-Archive zum Pontifikat von Pius XII. und zum Zweiten Weltkrieg für die Forschung öffnen wird. Das sagte er der österreichischen Nachrichtenagentur kathpress. Wissenschaftler wie er, die auf Akten- und Archivbestände des Vatikan angewiesen sind, blickten mit etwas Unruhe auf den neuen Papst: Er sei für Wissenschaftler wie ihn ein “Unsicherheitsfaktor”, so Wolf. “Für Johannes Paul II. und Benedikt XVI. war die Öffnung der Archive dieser Zeit im Blick vor allem auf die Frage des Holocausts und des Krieges prioritär. Sie gehörten einer Generation an, die von dieser Zeit lebensgeschichtlich betroffen war.” Entsprechend sei ihnen die Archivöffnung ein persönliches Anliegen gewesen. Franziskus bringe nun andere Themen und andere Interessen mit. Ob die Archivöffnung daher kommt, stehe noch in den Sternen: “Das hat für Franziskus keine Priorität.”
Vor 75 Jahren wurde Pius XII. gewählt
“Der nächste Papst muss ein Heiliger sein oder ein Held”
Quelle
KathTube:
Pius XII. und die Juden – Mit Zeitzeugenberichten von italienisch-jüdischen Holocaustüberlebenden!
Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs war die oberste Maxime des zum Papst der Jahre 1939-1958 gewählten vormaligen Kardinal-Staatssekretärs die Überparteilichkeit – Porträt von Thomas Jansen.
Vatikanstadt, kath.net/ KA, 1. März 2014
“Der nächste Papst muss ein Heiliger sein oder ein Held.”


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