Die blutbefleckte weisse Soutane
19. Juli 1943: Die Ewige Stadt unter den Bomben der alliierten Truppe

Quelle
Rezension: Dunkle Wolken über Rom
Papst Pius XII.: Weitere Beiträge (58)
Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 19. Juli 2015
Drei Jahre liegt es zurück, dass das Königreich Italien an der Seite Hitlers in den Krieg gezogen ist. Am 10. Juni 1943 verkündete der “Duce” Benito Mussolini vom Balkon des “Palazzo Venezia” auf dem gleichnamigen Platz der Menge seinen Entschluss, sich dem anzuschliessen, was als eine der grössten Katastrophen für den europäischen Kontinent und die Welt in die Geschichte eingehen wird. 1943 und 1944 müssen dann Italien und besonders Rom den Gipfel des Schreckens erleben, in das sie durch den Grössenwahn der Faschisten und durch das verbrecherische Gebaren der Nationalsozialisten gestürzt worden waren: die verheerenden Luftangriffe der alliierten Truppen auf das Land und die Stadt sowie die Besetzung Roms durch die Deutschen.
Dr. Karl Biack
Dr. Karl Biack – auch stiller Widerstand brachte den Tod

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Ihr Tod ist uns Verpflichtung!
Dr. Karl Biack
Wer heute beklagt, dass die Katholiken in der Zeit des Nationalsozialismus zu wenig Widerstand geleistet hätten, hat oft keine Ahnung davon, unter welchem persönlichen Risiko tatsächlich Widerstand geleistet wurde. Damals wurden katholische Priester und Laien in grosser Zahl beruflich oder sogar physisch wegen Handlungen vernichtet, die heute als selbstverständliche demokratische Rechte gelten.
Ein Beispiel dafür ist das Schicksal des aus Österreich stammenden Juristen Dr. Karl Biack in Traunstein. Er wurde am 12.09.1900 in Tulln an der Donau geboren. Nach der Reifeprüfung am Benediktiner-Gymnasium in Melk studierte er zunächst Theologie, wechselte dann aber zur Jurisprudenz in Wien über. Nach dem Examen heiratete er und bekam eine Stelle in der Polizeiverwaltung. Das Ehepaar Biack glaubte damit, eine gesicherte Zukunft vor sich zu haben.
Gottes mächtige Dienerin BUCH
Schwester Pascalina und Papst Pius XII.
Das spannende Porträt einer einflussreichen Frau in der Männerwelt des Vatikans zur Zeit Pius XII.: Sie stand vierzig Jahre an der Seite von Papst Pius XII. Nie hatte eine Frau im Vatikan so viel Macht wie die Ordensschwester aus Altötting, die 1919 bei Nuntius Eugenio Pacelli in »Hausdienst« trat und zur einflussreichen Privatsekretärin des späteren Papstes Pius XII. aufstieg. Sie begleitete ihn auf seinen apostolischen Reisen und leitete das päpstliche Hilfswerk in Rom. Sie war eng vertraut mit den Kardinälen Faulhaber aus München und Spellman aus New York. Martha Schad zeichnet den Lebensweg der Schwester Pascalina auf der Grundlage bislang unbekannten Archivmaterials.
Monsignorina: Die deutsche Jüdin Hermine Speier im Vatikan
Hermine Speier 1898–1989
Sie ist eine der ersten weiblichen Angestellten im Vatikan überhaupt, sie ist Deutsche, und sie ist Jüdin: Hermine Speier (1898–1989), eine promovierte Archäologin aus Frankfurt am Main. Nach dem Studium in Heidelberg, wo sie mit dem Kreis um Stefan George in Berührung kommt, geht sie nach Königsberg und 1928 nach Rom ans Deutsche Archäologische Institut. 1934, ein Jahr nach der Machtergreifung Hitlers, verliert sie dort bereits ihre Stelle. Noch im selben Jahr tritt sie als Fotothekarin in den Dienst des Vatikans.
Drei Päpste, ein regierender und zwei zukünftige, schützen die deutsche Jüdin vor Verfolgung der kommenden Jahre. In diesen entscheidenden Zeit ist Hermine Speier mit einem italienischen Nationalhelden verlobt: General Umberto Nobile, Luftschiff-Konstrukteur und Nordpolerforscher. Als seine jüdische Freundin vor dem Besuch Adolf Hitlers in Rom 1938 in “Schutzhaft” gerät, kann er sie nach einem Tag befreien. 1939 tritt Hermine zum Katholizismus über, Pius XII. schickt ein Glückwunschtelegramm. Nobile ist Taufpate, aber heiraten wird er sie später nicht. Als der Krieg vorüber ist, bleibt Hermine Speier den Päpsten als Arbeitgeber treu bis zu ihrer Pensionierung.
Studien zum Mythus des XX. Jahrhunderts
Quelle PDF
Alfred Rosenberg
Graf von Galen
KK für V-10 (2007)
Anmerkung zum eBuch:
Die vorliegende Schrift, Studien zum Mythus des XX. Jahrhunderts, wurde eingelesen und geringfügig nachbearbeitet.
Einige Seiten sind nicht perfekt gerade gedreht, sollten aber durchweg lesbar sein – und darum geht es hier ja auch.
Die Anfertigung einer bereinigten, von Hand erstellten, Fassung mit sauberen Zeichen und Grafiken hat geringe Priorität, da es sich hier nicht um eine direkte NS-Schrift handelt.
“Ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt”
Christus hat seiner Kirche zugesagt: “Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt” (Mt 28,20)

Quelle: Ganzes Dokument
Weitere Beiträge: Papst Pius XII.
Stiftung Haus Pius XII.
Erzbischof Joachim Kardinal Meisner
Papst Pius XII. als vorbildlicher Lehrer des Glaubens
Ein theologisches Lebensbild
Vortrag am 15. Oktober 2008 in Wien
Christus hat seiner Kirche zugesagt: “Siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung der Welt” (Mt 28,20).Aus dieser Verheissung Christi erfuhr Papst Pius XII. selbst Kraft für sein segensvolles Wirken in einer bewegten Zeit. Sie ermuntert auch uns, die Liebe Christi und seine Friedensherrschaft auszubreiten in den Turbulenzen der Gegenwart.
Zum Königtum Mariens und dessen Ursprung
Krönung Mariens nicht bloss eine Analogie
Vatikan: Enzyklika Deiparae Virginis Mariae (englisch)
Mariae Aufnahme in den Himmel: kathpedia
KathTube: Königtum Mariens – Eine Wirklichkeit, Pius XII., Predigtansprache
Königtum Mariens
*Kathpedia – Munificentissimus Deus (Wortlaut)
Bei der Krönung Mariens handelt es sich nicht bloss um eine Analogie, sondern um ein reales und herrschendes Königtum. Gastkommentar von Michael Gurtner
Salzburg, kath.net, 15. August 2014
Wenn wir den glorreichen Rosenkranz mit Andacht betrachten, dann wird uns vielleicht auffallen, dass die letzten beiden Mysterien (“der Dich, o Jungfrau, in den Himmel aufgenommen hat” und “der Dich, o Jungfrau, im Himmel gekrönt hat”) im Grunde zusammengehören. Die Aufnahme Mariens mit Leib und Seele in den Himmel fällt mit ihrer Krönung zusammen, ja in einem gewissen Sinne ist die Aufnahme Mariens in den Himmel selbst die Krönung ihres Daseins, wenngleich sich die Krönung Mariens freilich nicht allein darauf erstreckt. Bei der Krönung Mariens handelt es sich nämlich nicht bloss um eine Analogie, sondern um ein reales und herrschendes Königtum.





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