Hl. Papst Johannes XXIII.

Marco Roncalli: ‘Mein Grossonkel, der Heilige’

Interview mit einem der bedeutendsten Biographen des „gütigen Papstes“

Quelle
Hl. Papst Johannes XXIII. (44)

27. Oktober 2015 von Poschenker

Rom, 27. April 2014 (ZENIT.org) Salvatore Cernuzio

Anlässlich der heutigen Heiligsprechung Angelo Roncallis führte ZENIT ein Gespräch mit dem Essayisten und Historiker Marco Roncalli, Präsident der Stiftung Papst Johannes XXIII. und Grossneffe des “gütigen Papstes”

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Was bedeutet es, einen Heiligen „im Haus” zu haben?

Marco Roncalli: Wir erleben einen Moment geteilter Freude mit der Familie, der Pfarrgemeinde, der Diözese und ebenso der Zivilgemeinschaft … Ich kann bzw. sollte diese Freude als Einladung zu grösserer Verantwortlichkeit auffassen, doch das gilt nicht allein für mich und meine Familie. Wie der grosse Jesuit Xavier Léon-Dufour behauptete, ist ein Heiliger zuallererst ein Aufruf und eine Frage: „Für den, der seinen Blick nicht auf dem Menschen oder dem Helden verharren lässt, wird ein Heiliger zum Wort Gottes. Er ist eine Errungenschaft Gottes. Gott vermochte mit der Erde, aus der wir geschaffen wurden, ein Wesen zu formen, in dem die Gnade die Kraft der Natur überhöht hat“ [eigene Übersetzung]. Ich glaube, dass dieser Satz sehr gut auf Johannes XXIII. anwendbar ist.

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Mittwoch der 27. Woche im Jahreskreis

Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas –  11,1-4

Hl. Philippus Hl. Johannes XXIII. – Tagesheilige

Jesus betete einmal an einem Ort; und als er das Gebet beendet hatte, sagte einer seiner Jünger zu ihm: Herr, lehre uns beten, wie schon Johannes seine Jünger beten gelehrt hat.
Da sagte er zu ihnen: Wenn ihr betet, so sprecht: Vater, dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme.
Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen.
Und erlass uns unsere Sünden; denn auch wir erlassen jedem, was er uns schuldig ist. Und führe uns nicht in Versuchung.

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Freitag, 1. Dezember 2006

Apostolische Reise von Papst Benedikt XVI. in die Türkei
(28. November  – 1. Dezember 2006)

 Eucharistiefeier – Predigt von Benedikt XVI. – Heilig-Geist-Kathedrale in Istanbul
Freitag, 1. Dezember 2006
Quelle
Apostolische Reise in die Türkei – Vatikan
Christen in Istanbul
Ein wahrer Freund der Türken

Liebe Brüder und Schwestern!

Am Ende meiner Pastoralreise in die Türkei freue ich mich, die katholische Gemeinschaft von Istanbul zu treffen und mit ihr Eucharistie zu feiern, um dem Herrn für all seine Gaben zu danken. Ich möchte zunächst den Patriarchen von Konstantinopel, Seine Heiligkeit Bartholomaios I., grüssen sowie den Armenischen Patriarchen, Seine Seligkeit Mesrob II., meine verehrten Brüder, die sich uns zu dieser Feier angeschlossen haben. Ich spreche ihnen meine tiefe Dankbarkeit für diese brüderliche Geste aus, welche die ganze katholische Gemeinschaft ehrt.

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Italien

Italien: Kardinal Capovilla verstirbt mit 100 Jahren

Quelle
KathTube: Kardinal Capovilla starb im Alter von über 100 Jahren. Er hatte eng mit Papst Johannes XXIII. zusammengearbeitet (Rom Reports)
Kardinal Capovilla: Diverse Beiträge

Im würdigen Alter von 100 Jahren ist der älteste Kardinal der Weltkirche, der Italiener Loris Francesco Capovilla, verstorben. Der langjährige Sekretär von Kardinal Angelo Giuseppe Roncalli, dem späteren Papst Johannes XXIII., verschied in einer Klinik in Bergamo. Papst Franziskus hatte ihn 2014 mit der Erhebung in den Kardinalstand geehrt. Aufgrund seines hohen Alters nahm Capovilla nicht am Konsistorium zur Kardinalskreierung bei; das Birett und den Kardinalsring überbrachte ihm Kardinaldekan Angelo Sodano in Sotto il Monte; dort lebte Capovilla im einstigem Haus seines Dienstherrn Roncalli.

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“Migration: ein Zeichen der Zeit”

Ansprache von Benedikt XVI. zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge 2006

Quelle

Liebe Brüder und Schwestern!

Vor nunmehr 40 Jahren fand das II. Vatikanische Konzil seinen Abschluss, dessen reiche Lehre sich auf viele Gebiete des kirchlichen Lebens auswirkt. Besonders die Pastoralkonstitution Gaudium et spes hat die komplexe Realität der heutigen Welt eingehend untersucht und Wege erkundet, die Botschaft des Evangeliums zu den Menschen von heute zu bringen. Mit diesem Ziel vor Augen sind die Konzilsväter der Aufforderung des sel. Johannes XXIII. nachgekommen und haben nach den Zeichen der Zeit geforscht, um sie im Licht des Evangeliums zu deuten und so den nachfolgenden Generationen eine angemessene Antwort zu ermöglichen auf die bleibenden Fragen nach dem Sinn des gegenwärtigen und des zukünftigen Lebens und nach der rechten Gestaltung der sozialen Beziehungen (vgl. Gaudium et spes, 4). Zu den Zeichen der Zeit, die heute festzustellen sind, gehört mit Sicherheit die Migration, ein Phänomen, das im Laufe des vor kurzem zu Ende gegangenen Jahrhunderts sozusagen strukturelle Gestalt angenommen hat und zu einem wichtigen Kriterium des Arbeitsmarktes auf weltweiter Ebene geworden ist, unter anderem infolge des starken Anstosses, den es durch die Globalisierung erhalten hat.

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Selig sind die Gelassenen

Dass sich hinter der bekannten Bescheidenheit von Johannes XXIII. jede Menge Esprit und Lebensklugheit verbirgt, davon kann man sich in diesem unterhaltsamen Lesebuch überzeugen

Amazon: Rezension/Folge-Literatur

Zeitlos und nach wie vor lesenswert ist, was er zum Thema Gelassenheit und Glaubensfreude geschrieben hat.

In schlichten, herzlichen Worten, die Leser heute ansprechen und einfache Wahrheiten zur Lebenskunst und zum Glauben in sympathischer Weise auf den Punkt bringen.

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Hochfest Gottesmutter Maria, Neujahr, Weltfriedenstag

Jahresanfang – Oktavtag von Weihnachten – Festtag der Mutter Gottes, Weltfriedenstag, das ist viel für einen einzigen Tag

Hl. Papst Johannes XXIII.

Jahresanfang – Oktavtag von Weihnachten – Festtag der Mutter Gottes, Weltfriedenstag, das ist viel für einen einzigen Tag. Er braucht aber auch viel, dieser Tag, der ein Anfang werden soll, nicht nur im Kalender. Im Namen Gottes, im Licht seines Angesichts gehen wir unsern Weg. Wir schauen auf den Sohn, er schaut uns an, das Kind mit dem Herzen Gottes und mit den Augen seiner Mutter.

Evangelium nach

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