‘Nie ist der Mensch grösser, als wenn er kniet’
Meisner: Liebe zum Menschen war das wichtigste Vermächtnis des Papstes
Interview mit Joachim Kardinal Meisner
Der Erzbischof von Köln, Joachim Kardinal Meisner, hat die Liebe zum Menschen als das Hauptvermächtnis des verstorbenen Johannes Paul des Zweiten bezeichnet. In der Weltsicht des Papstes seien Solidarität und Brüderlichkeit die Leitbilder des Zusammenlebens gewesen, sagte Meissner. Er betonte, bei der Nachfolge spiele nicht die Nationalität, sonder ausschliesslich die Eignung eine Rolle.
Moderation: Jürgen Liminski
Jürgen Liminski: Niemand wird diesem Papst nachsagen können, er habe nicht alles gegeben, um Frieden zu stiften, Vergebung zu predigen und Barmherzigkeit zu erhoffen. Schon Thomas von Aquin definierte, Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit. Johannes Paul II. steht durchaus in der Linie der grossen Kirchenlehrer. Herr Kardinal Meissner, was würden Sie als sein grosses Vermächtnis, seine geistige Erbschaft für die Kirche und die Welt bezeichnen?
Aus den Zeitschriften
„Ich bitte euch, liebe junge Brüder und Schwestern: Schaut auf dieses Kreuz, kommt ihm ganz nahe, damit ihr erkennen könnt, mit welch wunderbarer Liebe uns der Herr geliebt hat, und überlasst euch mit Freude seinem Werk der Erneuerung der Herzen“
Die Tagespost, 22. März 2005
Mit einem Themenheft zum Weltjugendtag im August in Köln gibt die Zeitschrift Lebendiges Zeugnis (1/2005 Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. Paderborn) einen Einblick in die Konzeption und den Stand der Vorbereitung dieses Grossereignisses.
Am Palmsonntag 2003 übergab Papst Johannes Paul II. das Weltjugendtagskreuz an Jugendliche aus Deutschland mit den Worten: „Ich bitte euch, liebe junge Brüder und Schwestern: Schaut auf dieses Kreuz, kommt ihm ganz nahe, damit ihr erkennen könnt, mit welch wunderbarer Liebe uns der Herr geliebt hat, und überlasst euch mit Freude seinem Werk der Erneuerung der Herzen.“
Moraltheologische Orientierung heute
Eine Neuheit innerhalb des katholischen Diskursprozesses ist, dass einige Bischöfe sich heute für eine Revision oder Erweiterung der kirchlichen Morallehre und für eine regionale Aufhebung oder Relativierung des Zölibats aussprechen
Von Thorsten Paprotny, 31. Dezember 2019
Eine Neuheit innerhalb des katholischen Diskursprozesses ist, dass einige Bischöfe sich heute für eine Revision oder Erweiterung der kirchlichen Morallehre und für eine regionale Aufhebung oder Relativierung des Zölibats aussprechen.
Der Hildesheimer Bischof sagte, der Zölibat “könnte mehr Strahlkraft entwickeln, wenn man ihn für bestimmte Personenkreise freistellen würde”. Gäbe es dann Priester erster und zweiter Klasse?
Abgesehen davon, dass der Begriff “Strahlkraft” stabil unklar ist, würde doch niemand ernsthaft in analoger Weise behaupten wollen, dass die staatliche Anerkennung von Lebenspartnerschaften ohne Trauschein die Schönheit der Ehe von Mann und Frau öffentlich bewusster gemacht hätte.
Worum wir Christus bitten müssen
Worum wir Christus bitten müssen: Weihnachtsgespräch mit Kardinal Gerhard Ludwig Müller
Quelle
Enzyklika ‘Redemptoris missio’
Von Paul Badde / EWTN.TV
Vatikanstadt, 24. Dezember 2019 (CNA Deutsch)
Lieber Herr Kardinal, weil das Jesuskind in der Krippe so klein ist, wollen wir heute nur ein kleines und kurzes Gespräch über Weihnachten mit Ihnen führen. Was kommt Ihnen als Erstes in den Sinn, wenn Sie im Hochsommer an Weihnachten denken?
Kardinal Gerhard Ludwig Müller: Für mich als Christ und Theologen ist natürlich zuerst die Menschwerdung Gottes das entscheidende Ereignis, das mit der Empfängnis und der Geburt beginnt und sich dann weiter entfaltet in der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu bis zum Kreuz und zur Auferstehung: Gott in der Welt! Das ist Weihnachten.
Weihnachten 2004
Christmette – Predigt von Papst Johannes Paul II. – Heiligabend – 24. Dezember 2004
Christmette 2004
Weihnachten 2004 – Vatikan
Weihnachten 2003
Vatikan – Höhepunkte des Pontiikats von Papst Johannes Paul II.
Christmette
Predigt von Papst Johannes Paul II.
Heiligabend – 24. Dezember 2004
1. „Adoro Te devote, latens Deitas“
In dieser Nacht ist mein Herz von den Anfangsworten des bekannten eucharistischen Hymnus erfüllt, der mich in diesem Jahr, das auf besondere Weise der Eucharistie gewidmet ist, Tag für Tag begleitet.
Im Sohn der Jungfrau, der, „in Windeln gewickelt, in einer Krippe liegt“ (Lk 2, 12), erkennen wir und beten an „das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“ (Joh 6, 41.51), den Erlöser, der auf die Erde gekommen ist, um der Welt das Leben zu geben.
“Europa, öffne Christus deine Tore!” UPDATE
Der europäischste aller Päpste, Johannes Paul II., sprach 1988 als erster Papst vor dem Europäischen Parlament
Am kommenden Dienstag steht Franziskus, der erste aussereuropäische Papst der Neuzeit, vor demselben Auditorium. Ein guter Anlass, zurückzublicken, wie die Päpste den Weg der Einigung Europas inspirierend, wegweisend und mahnend begleitet haben.
Die Tagespost, 21. November 2014
Von Stephan Baier
Europa mit Christus: Das wollten Johannes Paul II. und Kardinal Joseph Ratzinger.
Acht Dinge über die ‘Unbefleckte Empfängnis’
Acht Dinge, die Sie über die Unbefleckte Empfängnis wissen sollten
Von National Catholic Register / Jimmy Akin
Denver, 9. Dezember 2019 (CNA Deutsch)
Auch wenn Papst Franziskus und viele Bistümer am gestrigen 8. Dezember das Hochfest der Unbefleckten Empfängnis gefeiert haben: In den meisten deutschsprachigen Diözesen wird der Feiertag heute gefeiert, der apostolischen Ursprungs ist und von Papst Pius IX. am 8. Dezember 1854 durch die Bulle Ineffabilis Deus als Dogma verkündet wurde.
Diese acht Dinge sollte jeder Katholik darüber wissen:








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