Marianisch leben
Marianisch leben – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 11
Von Thorsten Paprotny, 10. April 2021
Die Enzyklika „Redemptoris mater“ birgt einen grossen Reichtum an Gedanken zur spirituellen Vertiefung, die in der Osterzeit bedacht und erwogen werden können. Der heilige Johannes Paul II. hat sein ganzes Leben hindurch die marianische Treue beispielhaft verkörpert, indem auch er die Weisung der Gottesmutter in apostolischem Auftrag und petrinischem Dienst aufgenommen hat: „Was er euch sagt, das tut.“ Dieses Wort auf der Hochzeit zu Kana bietet so präzise wie erhellend Aufschluss darüber, dass Maria nicht als Miterlöserin auftritt, sondern auf Christus zeigt und auf den gebotenen liebenden Gehorsam gegenüber seinen Worten hinweist.
Heute vor 16 Jahren starb Papst St. Johannes Paul II. *UPDATE
Am heutigen 2. April vor 16 Jahren starb Papst St. Johannes Paul II – der heilige Pontifex, dessen 100. Geburstages die Kirche in diesem Jahr gedenkt
Quelle
Video: Johannes Pauls letzter Karfreitag
*Kardinal Dziwisz: Johannes Paul II. war ein Mann des Kreuzes, das er bis zum Ende trug
Von AC Wimmer
Vatikastadt, 2. April 2021 (CNA Deutsch)
Am heutigen 2. April vor 16 Jahren starb Papst St. Johannes Paul II – der heilige Pontifex, dessen 100. Geburstages die Kirche in diesem Jahr gedenkt.
Ein gewaltiger Applaus, der kein Ende nehmen wollte: Das war das Erste, mit dem Zehntausende am Abend des 2. April 2005 auf dem Petersplatz auf die Nachricht vom Tod Johannes Pauls II. reagierten. Seit Tagen hatten sie da dicht an dicht unter seinem Fenster gewartet, wo in diesem Moment plötzlich alle Fenster hoch oben im Apostolischen Palast hell aufleuchteten. Der Sonntag der Barmherzigkeit war angebrochen, den er selbst in den Kalender eingefügt hatte. Ein grosser Künstler war gestorben, ein Michelangelo des Gebets, der in den Jahren zuvor die ganze Welt in die Kunst des Sterbens eingeführt hatte, so Paul Badde in seinem Buch „Johannes Paul II. und die Kunst des Sterbens„.
Wenige Tage vor seinem Tod, am 25. März 2005, beging die Kirche am Kolosseum in Rom einen Kreuzweg, der weltweite Beachtung fand.
Reliquie der Passion Christi
Drei Reliquien der Passion Christi, die in Spanien aufbewahrt werden
Quelle
Ostern: Fakten, Fakten, Fakten….
Papst Franziskus in der Osternacht: Die grenzenlose Liebe des auferstandenen Herrn
1982 – Papst Johannes Paul II. in Spanien
2006 – Papst Benedikt XVI. Apostolische Reise nach Spanien
Madrid, 2. April 2021 (CNA Deutsch)
Während das Turiner Grabtuch – von dem man annimmt, dass es das Grabtuch ist, das den Körper Jesu nach seinem Tod umhüllte – vielleicht die bekannteste Reliquie ist, die mit der Passion Jesu in Verbindung gebracht wird, existieren noch mehrere andere.
Drei dieser Reliquien befinden sich in Spanien, wo sie seit vielen Jahren von Wissenschaftlern untersucht und von Pilgern verehrt werden.
Lignum Crucis: Eine Reliquie des wahren Kreuzes
Seit mehr als 1200 Jahren beherbergt das Franziskanerkloster Santo Toribio de Liébana in Kantabrien eine Reliquie, von der man glaubt, dass sie ein grosser Teil des Kreuzes Christi ist.
Gründonnerstag 2005 – Hl. Papst Johannes Paul II. UPDATE
Schreiben des Heiligen Vaters Johannes Paul II. an die Priester zum Gründonnerstag 2005
Quelle
Jahr der Eucharistie
‚Zeugen gegen die Gottvergessenheit‘
Gründonnerstagschreiben – Papst Johannes Paul II.
Liebe Priester!
1. In diesem Jahr der Eucharistie kommt mir unsere alljährliche geistliche Begegnung am Gründonnerstag, dem Tag, an dem Christus »seine Liebe bis zur Vollendung« erwiesen hat (Joh 13, 1), dem Tag der Eucharistie und dem Tag unseres Priestertums, besonders gelegen.
Auf Euch, liebe Priester, richten sich meine Gedanken, während ich als Kranker unter den Kranken im Hospital eine Zeit der Behandlung und der Rehabilitation verbringe und in der Eucharistie mein Leiden mit dem Leiden Christi verbinde. In diesem Geist möchte ich mit Euch über einige Aspekte unserer priesterlichen Spiritualität nachdenken.
Sünde, Kreuz und Opfer
Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 9
Quelle
10 Dinge, die nur wenige über Mutter Angelica wussten
Nachruf auf Johannes Paul II.
Das Jahr Johannes Pauls II.: Die Eucharistie in ausgewählten Texten des Papstes
Dominicae-cenae
Do.
Instruktion ‚ Redemptionis sacramentum‘ – Instruktion über das Geheimnis und die Verehrung der Hl. Eucharistie
Von Thorsten Paprotny, 27. März 2021
In der Enzyklika „Dominum et vivificantem“ hat der heilige Johannes Paul II. daran erinnert, dass Gott sich „in der Schöpfung als Allmacht offenbart, die Liebe ist“. Der Mensch sei berufen, an der Wahrheit und Liebe teilzuhaben. Doch er habe sich unter dem Einfluss des Bösen davon gelöst, zwar nicht nach dem „Maß der Sünde Satans“, das der Mensch nicht erreichen könne, aber durch die „Bosheit des Ungehorsams“.
Apostolisches Schreiben ‚Redemptoris Custos‘
Apostolisches Schreiben ‚Redemptoris Custos‘ von Papst Johannes Paul II.über Gestalt und Sendung des Heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche
An die Bischöfe
An die Priester und Diakone
An die Ordensleute
An alle Laien
EINLEITUNG
1. ZUM BESCHÜTZER DES ERLÖSERS berufen, »tat Josef, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich« (Mt 1, 24).
In Anlehnung an das Evangelium haben schon die Kirchenväter der ersten Jahrhunderte hervorgehoben, daß der hl. Josef so, wie er für Maria liebevoll Sorge trug und sich voll Freude und Eifer der Erziehung Jesu Christi widmete,(1)seinen mystischen Leib, die Kirche, deren Gestalt und Vorbild die heilige Jungfrau ist, hütet und beschützt.
Zum Hundertjahrjubiläum der Veröffentlichung der Enzyklika Quamquam pluries Papst Leos XIII.(2) und in der Spur der jahrhundertealten Verehrung für den hl. Josef möchte ich euch, liebe Brüder und Schwestern, zum reflektierenden Nachdenken einige Betrachtungen über den Mann anbieten, dem Gott »den Schutz seiner kostbarsten Schätze anvertraut hat«.(3) Ich komme dieser pastoralen Pflicht mit Freude nach, damit die Verehrung für den Schutzpatron der Gesamtkirche und die Liebe zum Erlöser, dem er in vorbildlicher Weise gedient hat, in allen wachse.
Motu proprio ‚Sacramentorum Sanctitatis Tutela‘
Apostolisches Schreiben Motu Proprio ‚Sacramentorum Sanctitatis Tutela‘ von Papst Johannes Paul II.
Quelle
Lass uns nicht zu einem Nichtvolk werden!
Schma Jisrael – Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der einzige Herr
„Sacramentorum Sanctitatis Tutela“ (2001)
Apostolisches Schreiben Motu Proprio ‚Sacramentorum Sanctitatis Tutela‘ von Papst Johannes Paul II. durch das die Normen bezüglich schwerwiegenderer Straftaten,
die der Glaubenskongregation vorbehalten sind, promulgiert werden
Der Schutz der Heiligkeit der Sakramente, insbesondere der Allerheiligsten Eucharistie und der Busse, sowie auch die Bewahrung der Gläubigen, die in die Nachfolge des Herrn berufen sind, in der treuen Befolgung des sechsten Gebots des Dekalogs erfordern, dass die Kirche, zum Heil der Seelen, „das in der Kirche immer das oberste Gesetz sein muss“ (can. 1752 CIC), aus ihrer pastoralen Sorge heraus selbst einschreitet, um den Gefahren eines Verstosses vorzubeugen.




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