Hl. Papst Johannes Paul II.

11. September 2001

Johannes Paul II. – Generalaudienz, Mittwoch, 12. September 2001

Quelle
Wie Papst Johannes Paul II. auf den 9/11-Terrorschlag gegen die USA reagierte
Skapulier
Papst Franziskus an Karmeliten: Hütet das Feuer der Freundschaft mit Gott!

Johannes Paul II. – Generalaudienz, Mittwoch, 12. September 2001

Ich kann diese Audienz nicht beginnen, ohne meinen tiefen Schmerz zum Ausdruck zu bringen über die Terroranschläge, die gestern Leid und Zerstörung über Amerika gebracht und Tausende von Todesopfern und zahllose Verletzte gefordert haben. Dem Präsidenten der Vereinigten Staaten und allen amerikanischen Bürgern spreche ich mein tief empfundenes Beileid aus. Angesichts eines solch unaussprechlichen Schreckens können wir alle nur zutiefst beunruhigt sein. Ich vereine meine Stimme mit all den Stimmen, die in diesen Stunden ihre Empörung und Verurteilung äussern, und ich betone erneut, dass die Wege der Gewalt niemals zu wirklichen Lösungen der Menschheitsprobleme führen werden.

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Sehnsucht nach der Wahrheit

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 32

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Von Thorsten Paprotny, 4. September 2021

Auf das “Licht der Vernunft” vertrauen Philosophen gestern und heute, aber Johannes Paul II. hat den oft unbemerkt verengten Horizont des säkularen Denkens erkannt und – anders als etwa die Vertreter der Aufklärungsphilosophie – betont, dass der Glaube den “inneren Blick” schärft und dem Verstand eine neue Offenheit schenkt, um “im Strom der Ereignisse die tätige Gegenwart der Vorsehung zu entdecken”. So bekräftigt er in seiner Enzyklika “Fides et ratio“: “Man könnte sagen, der Mensch vermag mit dem Licht der Vernunft seinen Weg zu erkennen, kann ihn aber nur dann rasch und ohne Hindernisse zu Ende gehen, wenn er mit redlichem Herzen sein Forschen in den Horizont des Glaubens einfügt. Vernunft und Glaube lassen sich daher nicht voneinander trennen, ohne dass es für den Menschen unmöglich wird, sich selbst, die Welt und Gott in entsprechender Weise zu erkennen.”

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Ungeborene Kinder in Gefahr

Ungeborene Kinder in Gefahr – Gedanken zum “vorgeburtlichen Bluttest auf Trisomien” in Deutschland

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Von Thorsten Paprotny, 22. August 2021

Am 19. August 2021 hat der “Gemeinsame Bundessausschuss (G-BA)” beschlossen, dass die “Versicherteninformation zum vorgeburtlichen Bluttest auf Trisomien” Frauen in der Schwangerschaft “in begründeten Einzelfällen” als Krankenkassenleistung angeboten werden soll. Dazu wird vom G-BA erklärt: “Die Frauen sollen möglichst gut informiert gemeinsam mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt darüber entscheiden, ob sie in ihrer individuellen Situation einen nichtinvasiven Pränataltest (NIPT) auf Trisomien 13, 18 oder 21 durchführen wollen. Als Beginn wird etwa das Frühjahr 2022 genannt.

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Über Philosophie und Wahrheit

Über Philosophie und Wahrheit – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 30

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‘Fides et ratio’ – Verhältnis von Glaube und Vernunft

Von Thorsten Paprotny, 21. Augst 2021

Vielen Menschen, ob gläubig oder nicht, gilt Johannes Paul II. noch heute als der Philosoph auf dem Stuhl Petri. Geschuldet ist dies nicht nur seinen Schriften, die er als Gelehrter in Krakau verfasst hat, sondern auch der grossen Enzyklika “Fides et ratio”, die am 14. September 1998 publiziert wurde. Dort bezeichnet der heilige Papst Glaube und Vernunft als die “beiden Flügel, mit denen sich der menschliche Geist zur Betrachtung der Wahrheit erhebt”. Über Wahrheit wurde bereits vor über zwanzig Jahren – in Theologie wie Philosophie – nicht nur diskutiert, sondern der objektive Wahrheitsbegriff ist in beiden Disziplinen auch diskreditiert und relativiert worden. Johannes Paul II. erinnert an die Grundfragen des Menschen: “Wer bin ich? Woher komme ich und wohin gehe ich? Warum gibt es das Böse? Was wird nach diesem Leben sein? … Es sind Fragen, die ihren gemeinsamen Ursprung in der Suche nach Sinn haben, die dem Menschen seit jeher auf der Seele brennt: von der Antwort auf diese Fragen hängt in der Tat die Richtung ab, die das Dasein prägen soll.”

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Die Familie – Heiligtum des Lebens

Die Familie – Heiligtum des Lebens: Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 28

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Von Thorsten Paprotny, 7. August 2021

In seiner grossen Enzyklika “Evangelium vitae” kommt der hl. Johannes Paul II. – und wie könnte es anders sein – nicht auf neue Familien- und Partnerschaftsmodelle zu sprechen, sondern auf die naturrechtlich wie biblisch gegründete christliche Familie. Er erörtert die “Verantwortlichkeit, die dem der Familie eigenen Wesen — nämlich auf die Ehe gegründete Lebens- und Liebesgemeinschaft zu sein”: “Es geht um die Liebe Gottes selbst, dessen Mitwirkende und gleichsam Interpreten seiner Liebe die Eltern sind, wenn sie dem Plan des Vaters entsprechend das Leben weitergeben und erziehen. Die Liebe wird somit zu unentgeltlichem Dienst, zu Aufnahme, zum Geschenk: in der Familie wird ein jeder anerkannt, geachtet und geehrt, weil er Person ist, und wenn einer es nötig hat, wird ihm intensivere und aufmerksamere Fürsorge zuteil.” Der “Aufbau der Kultur des Lebens” erfordere die Familie notwendig, diese sei entscheidend und unersetzlich.

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Für das Leben – Wider Euthanasie und Abtreibung

Für das Leben – Wider Euthanasie und Abtreibung – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 27

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Gibt es ein gutes Töten? – Ein Gespräch über die aktive Sterbehilfe

Von Thorsten Paprotny, 31. Juli 2021

Eine Gesellschaft, die sich aufgeschlossen für die Versuchungen der Weltlichkeit zeigt, die sogenannte Lebensqualität mit Lustgewinn identifiziert und sich der Transzendenz verschliesst, wird in der “Erfahrung des Lebens” und bei der Begegnung mit dem “Geheimnis des Todes” nicht von der Kraft des Glaubens getragen. Johannes Paul II. spricht in der Enzyklika “Evangelium vitae” vom “Drama der Euthanasie”: “Denn wenn die Neigung vorherrscht, das Leben nur in dem Masse zu schätzen, wie es Vergnügen und Wohlbefinden mit sich bringt, erscheint das Leiden als eine unerträgliche Niederlage, von der man sich um jeden Preis befreien muss.” Der Mensch tritt auf, als sei er das Mass aller Dinge, als könne er “in voller und vollständiger Autonomie über sein Leben entscheiden”. Über Sterbehilfe wird häufig wohlwollend gesprochen, als sei die Beihilfe zum Suizid ein Akt des Mitgefühls. Mit klaren Worten bezieht der heilige Papst gegen jede Form der Euthanasie Stellung: “Wir stehen hier vor einem der alarmierendsten Symptome der ‘Kultur des Todes’, die vor allem in den Wohlstandsgesellschaften um sich greift, die von einem Leistungsdenken gekennzeichnet sind, das die wachsende Zahl alter und geschwächter Menschen als zu belastend und unerträglich erscheinen lässt.”

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Weltfamilientreffen 2022

Jesuitenpater aus Slowenien malte das offizielle Bild des nächsten Weltfamilientreffens

Quelle
*Vatikan präsentiert Bild zum Weltfamilientreffen 2022
Papst Franziskus: Weltfamilientreffen 2022 soll auch regionale Treffen haben
Weltfamilientreffen
Hochzeit zu Kanaa
Vatikan – Diskasterium für Laien und Familie

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Rom , 29. Juli 2021 (CNA Deutsch)

Das Mysterium ist gross: So heisst das Gemälde von Pater Marko Ivan Rupnik, das am gestrigen Mittwoch als offizielles Bild des Weltfamilientreffens 2022 vorgestellt wurde.

In einer Bildsprache und Farben, die viele an Kirchenkunst der 1970er Jahre erinnern wird, thematisiert der slowenische Priester darin die Hochzeit zu Kana.

Rupnik schuf das Bild mit Vinylfarbe auf Gips, die auf ein Holzquadrat mit einer Seitenlänge von etwa 30 cm aufgetragen wurde.

Das Werk wurde am 28. Juli vom Dikasterium veröffentlicht, welche die Veranstaltung vom 22. bis 26. Juni 2022 ausrichten werden.

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