Ehemaliger Sekretär würdigt Papst Benedikt als gescheiten und humorvollen Theologen
Der Vorgänger von Erzbischof Georg Gänswein als Sekretär von Joseph Ratzinger hat den späteren Papst Benedikt XVI. gewürdigt
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt – Sonntag, 11. Juni 2023
Der Vorgänger von Erzbischof Georg Gänswein als Sekretär von Joseph Ratzinger hat den späteren Papst Benedikt XVI. gewürdigt.
Bischof Josef Clemens (72) sagte: “Zur Persönlichkeit würde ich sagen, er fand sich berufen als jemand, der die katholische Lehre weitergeben muss. Das ist sein Lebensprojekt. Es war ein übernommenes Projekt, was man ihm von oben gegeben hat. Und da hat er natürlich seine Erfüllung gefunden.”
Der ehemalige Sekretär von Joseph Ratzinger sprach bei einer Buchvorstellung im Campo Santo Teutonico mit Vatican News. Dabei wurde “Benedikt XVI. Unser letztes Gespräch” von Markus Lanz und Manfred Lütz vorgestellt.
“Es gibt nur eine katholische Kirche”
Die Kirche ist kein “Debattierclub”, in dem ein ständiger Kampf der Meinungen stattfindet – das “decision-taking” ist in der apostolischen Kirche bleibend an das sakramentale Amt gebunden. Das polnische Internetportal PCh24.pl sprach mit Bischof Rudolf Voderholzer von Regensburg über das Wesen der Kirche, die Auseinandersetzungen um die Synodalität und die Gender-Ideologie
PCh24.pl: Der Tod von Papst Benedikt XVI. ist bald sechs Monate her. Wie wird sein theologisches Denken heute in Deutschland, insbesondere im Bistum Regensburg, wo das Institut Papst Benedikt XVI. tätig ist, rezipiert?
Bischof Rudolf Voderholzer: Das Institut Papst Benedikt XVI., das vom Bistum Regensburg finanziert wird, steht kurz vor dem Abschluss der Gesamtausgabe des theologischen Werkes Joseph Ratzingers. Zwei Bände werden noch erscheinen, ein biografischer Band, in den auch die wissenschaftlichen Texte aus der Zeit der Emeritierung des Papstes einfliessen werden und ein Registerband. Die Rezeption ist in vollem Gang. Kürzlich ist in den vom Institut herausgegebenen “Ratzinger-Studien» eine Arbeit meines theologischen Referenten erschienen, die die Kontinuität zwischen der eucharistischen Communio-Ekklesiologie Joseph Ratzingers / Benedikts XVI. und dem Synodalitätsverständnis von Papst Franziskus aufweist.
“Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt” (Mt 28,20)
“Danke, Herr Jesus! Danke für deine Treue, die unsere Hoffnung unterstützt. Bleibe bei uns, denn es wird Abend. »Guter Hirt, du wahre Speise, Jesus, gnädig dich erweise! Nähre uns auf deinen Auen” – Gedanken von Benedikt XVI. zum Fronleichnamsfest
Quelle
Adoremus in aeternum Sanctissimum Sacramentum
Lauda, Sion, Salvatorem…!
Fronleichnam – Wikipedia
Rom, kath.net, 8. Juni 2023
Das Hochfest des Leibes und Blutes Christi ist untrennbar mit dem Gründonnerstag, mit der Messe “in Caena Domini”, verbunden, in der die Einsetzung der Eucharistie gefeiert wird. Während am Abend des Gründonnerstags das Geheimnis Christi, der sich uns im gebrochenen Brot und im vergossenen Wein darbringt, wieder lebendig wird, wird eben dieses Geheimnis heute, am Fronleichnamsfest, zur Anbetung und Meditation des Gottesvolkes dargeboten, und das Allerheiligste Sakrament wird in Prozession durch die Straßen der Städte und Dörfer getragen, um zu bekunden, daß der auferstandene Christus mit uns auf dem Weg ist und uns zum Himmelreich führt. Was uns Jesus in der Vertraulichkeit des Abendmahlssaales geschenkt hat, bringen wir heute öffentlich zum Ausdruck, da die Liebe Christi nicht einigen wenigen vorbehalten, sondern für alle bestimmt ist. In der Abendmahlsmesse am vergangenen Gründonnerstag habe ich hervorgehoben, daß sich in der Eucharistie die Verwandlung der Gaben dieser Erde – Brot und Wein – vollzieht, mit dem Ziel, unser Leben zu verwandeln und so die Verwandlung der Welt zu eröffnen. Diesen Gedanken möchte ich heute abend wieder aufgreifen.
Sonntag, 27. Mai 2012 – Hochfest Pfingsten
Eucharistiefeier am Hochfest Pfingsten – Predigt von Papst Benedikt XVI. – Vatikanische Basilika, Sonntag, 27. Mai 2012
Quelle
Pfingsten 2012 (vatican.va)
LIVE | Heilige Messe zu Pfingsten mit Papst Franziskus – YouTube
Liebe Brüder und Schwestern!
Ich freue mich, am Hochfest Pfingsten diese heilige Messe mit euch zu feiern, die heute auch vom Chor der Akademie “Santa Cecilia” und dem Jugendorchester gestaltet wird, denen ich dafür danke. Das Pfingstgeheimnis ist die Taufe der Kirche, es ist ein Ereignis, das ihr sozusagen die Anfangsform und den Antrieb für ihre Sendung verliehen hat. Diese “Form” und dieser “Antrieb” sind immer gültig, stets aktuell, und sie erneuern sich insbesondere durch die liturgischen Handlungen.
Papst Franziskus geht es wieder besser
Nach einem Tag Pause wegen Fiebers hat Papst Franziskus an diesem Samstag die Arbeit wieder aufgenommen. Er absolvierte mehrere Audienzen. Laut Terminplan wird der Papst am Sonntag die Pfingstmesse im Petersdom leiten und am Pfingstmontag den italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella empfangen

Quelle
Pastoralbesuch in Brescia und Concesio: Einweihung des neuen Sitzes des Instituts “Paul VI.” und Verleihung des “Internationalen Preises Paul VI.” (Auditorium Vittorio Montini, Concesio, 8. November 2009) | BENEDIKT XVI. (vatican.va)
Religion.ORF.at/news
Mehr als eine karitative Geste – katholisch.de
Unter anderem traf der Papst an diesem Samstag den Leiter der vatikanischen Bischofsbehörde, Erzbischof Robert Francis Prevost sowie Teilnehmende eines Literaturkongresses. Am Montag, den 29. Mai, dem 60. Jahrestag der Wahl von Giovanni Battista Montini auf den Stuhl Petri (Paul VI.), wird der Präsident der Italienischen Republik, Sergio Mattarella, von Papst Franziskus mit dem Internationalen Paul-VI.-Preis ausgezeichnet. Die Verleihungszeremonie findet im Clementina-Saal des Apostolischen Palastes statt. Der Preis wurde auf Initiative des Instituts Paul VI. ins Leben gerufen, um herausragende Persönlichkeiten auszuzeichnen, die sich in den verschiedenen Bereichen der Kultur und der Förderung eines gerechten menschlichen Zusammenlebens hervorgetan haben und auf unterschiedliche Weise “die Lebensfreude des geistigen Erbes von Papst Paul VI. bezeugen”.
P. Lombardi zu Benedikt XVI.: “Liebe für lebendige Kirche gezeigt”
Pater Federico Lombardi war während des Pontifikats von Benedikt XVI. Papstsprecher, mittlerweile ist er Präsident der Stiftung Joseph Ratzinger. Bei der Buchmesse in Turin spricht der Jesuit diesen Freitag über das spirituelle Erbe des bayerischen Papstes, der zum Jahreswechsel gestorben ist. Benedikt habe den Menschen noch immer viel zu sagen, so Pater Lombardi im Interview mit uns
Quelle
Das geistliche Testament des emeritierten Papstes Benedikt XVI. – Vatican News
Vatikan: Erzbischof Gänswein abermals beim Papst – Vatican News
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Radio Vatikan: Pater Federico Lombardi, bei der Buchmesse in Turin sprechen Sie diesen Freitag über das Erbe von Benedikt XVI. Was hat er hinterlassen?
P. Federico Lombardi SJ, Präsident Stiftung Joseph Ratzinger: Ich glaube, Benedikt hat wirklich ein wunderbar großes Erbe hinterlassen. Und es lohnt sich auch, darüber immer wieder nachzudenken, in die Tiefe zu gehen. Ich werde bei meinem Vortrag besonders über die Prioritäten des Pontifikats sprechen: Die Menschen von heute zu Gott zu führen, in einer Zeit, in der es scheint, dass die Anwesenheit Gottes langsam verschwindet. Er hat die Anwesenheit Gottes und seine Liebe verkündet: Jesus Christus ist die Person, in der uns die Liebe Gottes verkündet ist. Und die Liebe von Benedikt für Jesus ist in seinem Leben zentral – auch in seiner Trilogie (der Jesusbücher Anm. d. Red.) hat er das demonstriert und auch in der Zeit nach seinem Pontifikat ist das ein großer Teil seines Erbes, glaube ich.
Christi Himmelfahrt 2009
Pastoralbesuch in der mittelitalienischen Stadt Cassino – 24. Mai 2009 | BENEDIKT XVI.
Quelle
Der Frieden der Mönche(cluverius.com)
Christi Himmelfahrt: “Aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes” – Vatican News
Pastoralbesuch in Cassino und Montecassino
Eucharistiefeier – Predigt von Benedikt XVI.
Fest Christi Himmelfahrt – Cassino, Piazza Miranda, Sonntag, 24. Mai 2009
Liebe Brüder und Schwestern!
“Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an die Grenzen der Erde” (Apg 1,8). Mit diesen Worten verabschiedet sich Jesus von den Aposteln, wie wir in der ersten Lesung gehört haben. Unmittelbar darauf fügt der biblische Autor hinzu: “Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken” (Apg 1,9). Das ist das Geheimnis von Christi Himmelfahrt, das wir heute feierlich begehen. Was aber wollen uns die Bibel und die Liturgie mitteilen, wenn es heißt, daß Jesus “emporgehoben” wurde? Der Sinn dieses Ausdrucks ist nicht allein einem einzigen Textabschnitt zu entnehmen, ebensowenig einem einzigen Buch des Neuen Testaments, sondern einem aufmerksamen Hören auf die Heilige Schrift insgesamt. Der Gebrauch des Verbums »emporheben« stammt nämlich aus dem Alten Testament und ist auf die Einsetzung in die Königswürde bezogen. Die Himmelfahrt Christi bedeutet also an erster Stelle die Einsetzung des gekreuzigten und auferstandenen Menschensohnes in das Königtum Gottes üb er die Welt.




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