Oekumene

Schweiz: Wege der Versöhnung in Zeiten der Verunsicherung

Die Schweizer Stadt Baden steht im Zentrum eines historischen Gedenkens sowie einer gegenwärtigen Jugendbegegnung. Vor 500 Jahren fand dort die Badener Disputation statt, eine von politischer Seite angeordnete Debatte, die den historischen Konflikt zwischen den Konfessionen ordnen sollte

Quelle
Programm | Disput(n)ation
500 Jahre Badener Disputation (1526–2026) – Römisch-Katholische Kirche im Aargau
Badener Disputation – Wikipedia
Ein Tag wie in Taizé – Disput(n)ation

Mario Galgano – Vatikanstadt

Damals amtierte die Stadt als Tagsatzungsort der Eidgenossenschaft, an dem theologische Auseinandersetzungen ausgetragen wurden. Heute dient das historische Ereignis als Anlass, um anstelle von Konfrontation den Dialog zu suchen. Zu diesem Zweck wurde die ökumenische Gemeinschaft von Taizé in die Schweiz eingeladen, um im Rahmen der Veranstaltung “Tag wie in Taizé” ein Zeichen des Miteinanders zu setzen.

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Papst Leo würdigt Freundschaft zu Kopten

Papst Leo XIV. hat dem koptisch-orthodoxen Patriarchen von Alexandria, Tawadros II., zum Tag der koptisch-katholischen Freundschaft einen Brief geschrieben

Quelle

Darin bekennt er sich zum Miteinander der Christen und betont, dass Freundschaft für Christen “kein vages Gefühl” bedeute, sondern “im Herzen unseres Lebens und Glaubens” stehe. Die Kirchen seien dazu aufgerufen, gemeinsam “die göttliche Liebe zur ganzen Menschheit zu bezeugen”.

Die Trennung zwischen Katholiken und Kopten führt der Papst in seinem Brief, der an diesem Freitag publiziert wurde, auf “Jahrhunderte des Missverstehens” zurück.

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Leo XIV. unterstützt globale Ökumene-Gebetsinitiative

Leo XIV. unterstützt globale Ökumene-Gebetsinitiative: Ruf zur Einheit

Leo XIV. unterstützt globale Ökumene-Gebetsinitiative: Ruf zur Einheit – Vatican News

 

Vatikan und die Weltnachrichten 11.Mai 2026

Leo würdigt Dialog mit Jordanien: Gemeinsam gegen Gleichgültigkeit – Vatican News

An die Teilnehmer des Kolloquiums, das vom Dikasterium für interreligiösen Dialog und dem Royal Institute for Inter-Faith Studies (11. Mai 2026) gefördert wurde
ZdK-Präsidentin zum Katholikentag: “Mut machen, Menschenwürde verteidigen” – Vatican News
Papst Leo empfängt neuen Wiener Erzbischof Grünwidl – Vatican News

Kardinal Pizzaballa: Jerusalem ist Weltkulturerbe

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe

Quelle
Abt Nikodemus Schnabel: Heiliges Land darf kein “christliches Disneyland” werden
UNESCO-Welterbe
Jerusalem

Von Diego López Marina

Redaktion – Mittwoch, 29. April 2026

Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe.

Das Dokument mit dem Titel “Sie kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück” befasst sich mit den Auswirkungen der Terroranschläge der Hamas vom 7. Oktober 2023 und schlägt einen geistlichen, pastoralen und gemeinschaftlichen Weg für die in der Region lebenden Christen vor.

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Henry Purcell – Christ is made the sure foundation

 

Türkei: Orthodox-koptisches Gipfeltreffen in Istanbul

Der koptisch-orthodoxe Papst-Patriarch Tawadros II. hat am Wochenende das Ökumenische Patriarchat von Konstantinopel besucht. Am Sitz des Patriarchats (Phanar) in Istanbul wurde Tawadros von Patriarch Bartholomaios I. empfangen

Quelle
Brief des Heiligen Vaters zur Konzession der Ecclesiastica Communio an den Patriarchen von Bagdad der Chaldäer (24. April 2026)/Übersetzung
Patriarch Tawadros II

Mit dem Treffen, das 25 Jahre nach dem Besuch des koptischen Patriarchen Schenuda III. im Phanar stattfand, sollen die Beziehungen zwischen den beiden Kirchen weiter gestärkt werden, hieß es übereinstimmend von beiden Seiten laut dem “Pro Oriente”-Informationsdienst (Montag). Es war der erste Besuch von Tawadros II. im Ökumenischen Patriarchat.

In der Georgskirche im Phanar nahm das koptische Kirchenoberhaupt an einem Gottesdienst teil, bevor der Besuch in den Audienzräumen des Patriarchats seine Fortsetzung fand. Die beiden Kirchenoberhäupter betonten dabei mehrmals den Willen zur verstärkten Zusammenarbeit.

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