Russland: Bartholomaios I. lässt sich nicht einschüchtern
Patriarch Bartholomaios I. kritisiert russische Kriegspropaganda und hofft auf Chalki-Öffnung – Mit scharfen Worten hat sich das Ehrenoberhaupt der Weltorthodoxie, Patriarch Bartholomaios I., gegen Anfeindungen aus Russland zur Wehr gesetzt. In einem Interview mit der griechischen Zeitung “Ta Nea Sabbatokyriako” bezeichnete er den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine als “dämonisch” und warf den Verantwortlichen vor, die Religion für Machtzwecke zu missbrauchen
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Orthodoxer Erzbischof gegen Instrumentalisierung von Religion – Vatican News
Russland: Orthodoxe Kirche lehnt ökumenische Andacht ab – Vatican News
Ukraine: Höhlenkloster bei Luftangriff beschädigt – Vatican News
“Die russische Propaganda schüchtert mich nicht ein”, stellte der Patriarch an diesem Wochenende klar. Er reagiere unbeeindruckt auf “schmutzige Angriffe von Geheimdiensten”, Verleumdungen oder die Aktivitäten russischer Internettrolle. Bartholomaios betonte, dass sich die Wahrheit letztlich nicht verschleiern lasse. Wer den Krieg unterstütze, solle “den Tag des Jüngsten Gerichts fürchten, wenn sie denn glauben”.
Ö: Ökumene-Plädoyer für gemeinsamen Auftrag der Kirchen
Hoffnung und Zuversicht zu den Menschen bringen: Dieser Auftrag der christlichen Kirchen wurde beim Ökumenischen Gottesdienst in der Baptistengemeinde Linz im Rahmen der internationalen “Gebetswoche für die Einheit der Christen” hervorgehoben
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Ö: Grünwidl feiert Messe mit Armutsbetroffenen – Vatican News
An der vom Forum der Christlichen Kirchen in Oberösterreich getragenen Feier beteiligten sich am 23. Jänner Repräsentantinnen und Repräsentanten aus elf christlichen Kirchen, unter ihnen der katholische Linzer Bischof Manfred Scheuer und der evangelische Superintendent Gerold Lehner, teilte die Diözese Linz am Sonntag mit.
“Kirche ist ein Ort, wo, Trauer, Angst und Verzweiflung Platz haben, wo aber auch Freude, Hoffnung und Zuversicht spürbar werden. Menschen in Not wird in den Gemeinden unkompliziert geholfen”, sagte Pfarrer Gernot Mischitz von der evangelisch-lutherischen Pfarrgemeinde Leonding in seiner Predigt. Auftrag der christlichen Kirchen sei es, ihr Leuchten und Strahlen hinauszutragen in die Gesellschaft, in die Welt, denn: “Dann bringen wir allen Menschen Hoffnung, Zuversicht, Liebe”, zeigte sich Mischitz überzeugt.
Parolin in Dänemark: “Klar in der Wahrheit und mutig im Handeln”
Das ökumenische Glaubenszeugnis der Christen ist nicht abstrakt, sondern muss “greifbar” werden und vor allem die Leidenden erreichen. Das hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am Samstagnachmittag bei einer ökumenischen Vesper in Dänemark hervorgehoben
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Gebetswoche für die Einheit der Christen: Gruppe aus Bossey in Rom – Vatican News
Papst Leo sendet Parolin zum Ansgar-Jubiläum in Dänemark – Vatican News
An die Teilnehmer der Vollversammlung des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen (17. November 2006)
Ansprache des Heiligen Vaters an die Vertreter anderer Kirchen und kirchlicher Gemeinschaften und anderer Religionen (19. Mai 2025)
Der Heilige Ansgar | Ansgar Werk Schweiz
Der Vatikanvertreter äußerte sich in der evangelisch-lutherischen Frauenkirche (Vor Frue Domkirke) in Kopenhagen, der Hauptkirche des Bistums Kopenhagen, zum Auftakt einer mehrtägigen Dänemark-Reise (24.-26. Januar). Papst Leo XIV. hatte Parolin als päpstlichen Gesandten in das Land geschickt, um an den Feierlichkeiten zum 1200. Jahrestag der ersten Missionsreise des heiligen Ansgar teilzunehmen, die am Sonntag (25. Januar) in Kopenhagen stattfinden.
Gebet für die Einheit der Christen in Moskau: “Einheit ist keine Utopie”
In der der russischen Hauptstadt haben Christen verschiedener Konfessionen für die Einheit der Kirchen gebetet. Anlass war die internationale Gebetswoche für die Einheit der Christen, die jährlich vom 18. bis 25. Januar begangen wird. Zu dem Gottesdienst am 20. Januar hatte die katholische Erzdiözese Muttergottes von Moskau eingeladen. Neben katholischen Gläubigen nahmen auch Vertreter protestantischer kirchlicher Gemeinschaften teil
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Gebet für die Einheit der Christen in der katholischen Kathedrale in Moskau – Agenzia Fides
In seiner Predigt betonte Erzbischof Paolo Pezzi, dass die Einheit der Christen kein unrealistisches Ideal sei. “Einheit ist keine Utopie. Nur Fakten machen es möglich, Spaltungen zu überwinden”, so der Kirchenmann wörtlich. Einheit beginne dort, wo Christen die Liebe Christi tatsächlich erfahren und leben würden.
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Fides sagte der römisch-katholische Erzbischof von Moskau, die Gebetswoche stelle für Katholiken eine besondere Herausforderung dar. Für die Einheit zu beten, sei nämlich nur dann glaubwürdig, wenn diese Einheit in Christus bereits gelebt werde.


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