Deutscher Bischof: Debatten in Kirche immer rauer
Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr hat eine wachsende Unversöhnlichkeit in den gesellschaftlichen Debatten kritisiert. „Auch in unserer Kirche ist der Stil der Auseinandersetzungen zunehmend rau“, sagte Neymeyr am Sonntag bei einer Erfurter Diözesanwallfahrt
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„Zunehmend rau und unversöhnlich“: Bischof Neymeyr über Stil kirchlicher Debatten (catholicnewsagency.com)
So sei er sich in Synodalversammlungen „mitunter vorgekommen wie bei einer Parlamentssitzung“, sagte der Bischof in Anspielung auf den Reformprozess „Synodaler Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland.
„Wir dürfen uns in unseren Debatten und Diskussionen nicht die Heilige Schrift um die Ohren hauen oder die Lehre der Kirche wie eine Rüstung vor uns hertragen“, mahnte Neymeyr. Notwendig sei eine Form des Gesprächs, in dem jeder seine Überzeugung äußern könne, und in dem es auch Bereitschaft gebe, „seine Meinung zu ändern, um einen gemeinsamen Weg zu finden“.
Der Schatten des Galiläers
Der Schatten des Galiläers: Jesus und seine Zeit in erzählender Form

Gerd Theißen erzählt von Jesus und seiner Zeit. Die Rahmenhandlung ist fiktiv: Ein junger Jude, Andreas, wird von Pilatus dazu erpresst, Material über neue religiöse Bewegungen in Palästina zu sammeln. Dabei stößt er auf Jesus und reist ihm hinterher. Aus Erzählungen über Jesus rekonstruiert er dessen Leben.
Theißen ist ein fesselndes Buch gelungen, das dem Stand der Forschung entspricht, aber auch für die Gegenwart verständlich ist. Verkündigung und Geschick Jesu werden aus der Perspektive eines jüdischen Zeitgenossen dargestellt und im Rahmen der religiösen und sozialen Welt des Judentums verständlich gemacht.
Eden Culture
Eden Culture: Ökologie des Herzens für ein neues Morgen

Der Sinnfluencer – Ein Klick zum Glück: Wie Johannes Hartl den Glauben ins Web trägt – Kultur – SRF – Rezension
Unser Leben ist komplex geworden. Wir werden von Erwartungen und Informationen überflutet. Oft sehnen wir uns danach, auszubrechen. An dieser tiefen Sehnsucht setzt Bestseller-Autor Johannes Hartl an und zeigt in einer überraschenden Reise durch verschiedene Disziplinen – Philosophie, Psychologie, Soziologie, Kunstgeschichte und Religion – glasklar auf, was uns verloren gegangen ist. Nicht als Abrechnung, sondern als vorwärtsgewandte Analyse. In drei Prinzipien – Verbundenheit, Sinnorientierung sowie unverzweckte Schönheit – erkennt Hartl die Nährstoffe unseres Lebens. Es geht dabei um ein anderes Leben und ein neues Morgen. Ein tiefschürfendes und interdisziplinäres Sachbuch, das polarisiert und inspiriert. Eine Einladung zu einer neuen Kultur: der Eden Culture.
Das achte Gebot: Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen
Katechismus – Veröffentlichte Podcasts: 3116

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37. Das achte Gebot des Dekalogs – Opus Dei
Katechismus der Katholischen Kirche (vatican.va)
Katechismus der Katholischen Kirche – Kompendium (vatican.va)
Katechismus – Veröffentlichte Podcasts: 3116
In unserer Katechismusreihe geben Priester, Diakone und Laientheologen jeweils montags bis donnerstags einführende Erklärungen und praktische Impulse zur Glaubenslehre der katholischen Kirche. In zwölf Monaten beginnend mit der Fastenzeit bekommen Sie so einen leicht verständlichen Überblick über das, was Katholischsein wirklich ausmacht.
12. September – Maria-Mariä Namen *UPDATE
Im Jahre 1513 erhielt die Diözese Cuenca in Neukastilien in Spanien die Erlaubnis zur Feier eines Festes zu Ehren des heiligen Namens Mariä
Fest Mariä Namen
Maria-Namen-Feier: Europa braucht christliche Werte und Frieden
Maria – Mariä Namen – Ökumenisches Heiligenlexikon
Im Jahre 1513 erhielt die Diözese Cuenca in Neukastilien in Spanien die Erlaubnis zur Feier eines Festes zu Ehren des heiligen Namens Mariä. Bald baten auch andere Diözesen um dieses Vorrecht. Nach dem Sieg über die Türken bei Wien 1683 wurde der Tag durch Papst Innozenz XI. als Fest für die ganze Kirche eingeführt: Am 15. August hatte sich Polenkönig Jan III. Sobieski zusammen mit Karl V. Leopold von Lothringen, Maxilmilian Emanuel von Bayern, dem Markgrafen von Baden und dem Prinzen von Sayoyen mit einem Heer von 65.000 Mann den dreimal so starken Türken, die seit zwei Monaten Wien belagerten, entgegengestellt und dabei das Banner der Gottesmutter vorangetragen. Am 12. September 1683 kam es zur entscheidenden Schlacht, in der die Türken vernichtend geschlagen wurden. Noch im gleichen Jahr bestimmte Papst Innozenz XI. die Feier des Festes Mariä Namen am Sonntag nach Mariä Geburt für die ganze katholische Kirche.
Der Glaube muss gegenüber Irrtümern geschützt werden
Betrachtungen zur kirchlichen Morallehre von „Gaudium et spes“ bis heute – Teil 60
Quelle
Professio fidei – kathPedia
Gaudium et spes
Von Thorsten Paprotny
9. September 2023
Bei der Übernahme eines kirchlichen Amtes ist ein Treueeid abzuleisten – mit Blick auf die endgültigen kirchlichen Wahrheiten, die es immer noch gibt, auch wenn sie regional von Aktivisten und sogar von Bischöfen in Frage gestellt werden.
Die Glaubenskongregation hat lehramtliche Stellungnahmen zur „Professio fidei“ am 29. Juni 1998 unter dem Vorsitz von Kardinal Joseph Ratzinger publiziert. Wer diesen Treueeid leistet, bekennt: „Fest glaube ich auch alles, was im geschriebenen oder überlieferten Wort Gottes enthalten ist und von der Kirche als von Gott geoffenbart zu glauben vorgelegt wird, sei es durch feierliches Urteil, sei es durch das ordentliche und allgemeine Lehramt.


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