Neuevangelisierung

Die Kirche heisst neue Mitglieder willkommen

Rekordzahlen in Hong-kong

Rom, 17. April 2012, zenit.org

Zu Ostern dieses Jahres wurden 3.500 erwachsene Katechumenen in Hong-kong in die katholische Kirche aufgenommen.

Laut Asia News hatte der Kardinal von Hong-kong John Tong in seinem Pastoralbrief zum Osterfest 2012 all jenen seinen Dank ausgesprochen, die bei der Vorbereitung der neuen Mitglieder mitgeholfen hatten.

Wie aus einer im vergangenen August veröffentlichten Statistik hervorgeht, sind in der Diözese von Hong-kong 39 bezahlte und mehr als 1.500 freiwillige Katechisten tätig. Die katholische Bevölkerung Hong Kongs gliedert sich in 363.000 Chinesen und 138.000 Nicht-Chinesen.

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Fidesdienst: Asien/China

An Ostern wurden die “Früchte der Evangelisierung geerntet”

Neue Impulse für die Mission

Shi Jia Zhuang, Fidesdienst, 16.04. 2012

An Ostern wurden in den verschiedenen katholischen Gemeinden Chinas “die Früchte der Evangelisierung geerntet”: viele Katechumenen empfingen die Sakramente der christlichen Initiation (Taufe, Erstkommunion, Firmung), was den jeweiligen Gemeinden gleichsam auch neue missionarische Impulse gab. “Die Evangelisierung ist nichts Unmögliches, doch sie bedarf der Überzeugung und einer guten Glaubensgrundlage”, so ein Katechist aus der Pfarrei Ba Du in der Diözese Ba Meng in der Inneren Mongolei. Dort wurde am 14. April im Beisein von Bischof Du Jiang zum Frühjahr eine neue Initiative der Evangelisierung auf den Weg gebracht. Dabei wurden auch die 144 Neugetauften begrüsst, die die Sakramente an Ostern empfangen hatten. Bischof Du ermutigte die Katechisten und bat die Gläubigen um “innere Umkehr und mutige Verkündigung des Glaubens”.

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Ostern 2012 update

Homilie von Vitus Bischof Huonder von Chur

Brüder und Schwestern im Herrn,

früher sagte man Selbstmord, heute spricht man von Freitod. Diese Sprachentwicklung zeigt einen tiefen Gesinnungs- und Bewusstseinswandel an, nämlich den Wandel von Gott hin zum Menschen, vom theozentrischen zum anthropozentrischen Denken; vom Gottesrecht zum Recht auf Selbstbestimmung. Im einen Fall weiss sich der Mensch vor Gottes Angesicht gestellt; er ist sich bewusst, dass er für sein Tun und Lassen vor Gott verantwortlich ist; im andern Fall hält er sich einzig seiner Person gegenüber verpflichtet. Im einen Fall nimmt er sich als Geschöpf an, als Gottes Schöpfung; im andern sieht er sich als Produkt einer Entwicklung, die ihm die Herrschaft  über sich selbst verleiht. Im einen Fall weiss er sich unter Gottes Gebote gestellt; im andern gibt er sich das eigene Gesetz; nichts und niemand kann ihm irgendwelche Vorgaben machen.

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Karfreitag 2012 update

Vitus Bischof Huonder Bistum Chur

Brüder und Schwestern im Herrn,

wir verehren die fünf Wunden Christi, die zwei Wunden an den Händen, die zwei Wunden an den Füssen, und die Seitenwunde. Wir verehren die fünf Wunden Christi, um das Leiden Christi einzuprägen, zu vergegenwärtigen und uns zu Herzen zu führen. Die fünf Wunden betrachtend, bitten wir den Herrn: entzünde in uns das Feuer deiner Liebe und die Flamme ewiger Hingabe.

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‚Ostermorgen ist Anfang einer neuen Schöpfung‘

Predigt zum Ostersonntag 2012 von Kardinal Meisner im Hohen Dom zu Köln

Köln, 08.04.2012

Liebe Schwestern, liebe Brüder in Christus, dem Herrn!

Im Vatican-Magazin gibt es immer eine spezielle Seite mit dem Titel: “10 Fragen, die ich Benedikt XVI. immer schon einmal stellen wollte”. In der Februarausgabe formulierte der deutsche Journalist Harald Martenstein seine Fragen. Die siebente lautet: “Wenn alles ein Irrtum wäre (mit dem Glauben an Gott und die Auferstehung) – hätten Sie dann (als Papst) umsonst gelebt? Oder hätte die Kirche auch dann einen Sinn, wenn ihre Prämisse (also die Auferstehung) sich als falsch herausstellte? Welcher Sinn wäre das?”

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Impuls zu Ostern 2012

Wahrhaft auferstanden

Von Msgr. Dr. Peter von Steinitz*

Münster, 7. April 2012 , zenit.org

In der Presse war neulich die Rede von einer in der Öffentlichkeit bekannten Persönlichkeit, die sich taufen lassen will, aber nicht an die Auferstehung glaubt.

Das wäre ja der absolute Widersinn

Paulus sagt es deutlich im ersten Brief an die Korinther: “Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden” (1 Kor 15,15). Gebe Gott, dass jener Herr seine Meinung ändert.

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Wiege der Christenheit

“Die ganze Stadt ist ja eine einzigartige Ikone der Passion und Auferstehung Christi von den Toten”

Rom, kath.net, 08.04.2012, von Paul Badde (Welt am Sonntag).

Ach, Jerusalem! “Als Jesus näher kam und die Stadt sah, weinte er über sie“, sagt Lukas. In dieses Weinen lässt sich leicht einstimmen, aus vielen Gründen. Da geht es mir in Rom gerade so, wie es Axel Springer in Berlin ging, der in seinem Verlagshaus ein gewaltiges Bronzemodell der Jerusalemer Altstadt aufstellen liess, mit allen Türmen und Häusern und Hügeln und Tälern, in dem ich mit den Augen und dem Finger fasziniert verschiedene Gassen und Wege abging, bevor mich die Zeitung im Januar 2000 selbst nach Jerusalem schickte.

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