Papst Franziskus im Fernsehen
Grosses Papst-Interview für das mexikanische Fernsehen
Kurienreform, Drogenhandel und Migration: In einem grossen TV-Interview stand Papst Franziskus dem mexikanischen Fernsehen Rede und Antwort. Wir veröffentlichen hier Auszüge aus dem Text in unserer eigenen Übersetzung.
Wie ist es möglich, dass Sie uns dieses Jahr nicht besuchen? Es gab grosse Hoffnungen darauf, dass Sie im September kommen würden.
“Ich wollte es eigentlich tun, weil ich die Vereinigten Staaten über die mexikanische Grenze betreten wollte. Aber wenn ich zum Beispiel nach Ciudad Juárez oder Morelia gegangen wäre, um von dort aus (in die USA) einzureisen, hätte es einigen Unmut gegeben: Wie kann er denn dorthin fahren und nicht auch kommen, um Unsere Liebe Frau (von Guadalupe), die Mutter zu besuchen!
Zwei Jahre Franziskus
Zwei Jahre Franziskus: Vatikanpressesprecher zieht Resümee
Wenn jemand hautnah an dem Geschehen im Vatikan dabei ist und sich tagein tagaus mit Papst Franziskus auseinandersetzt, dann ist es wohl Vatikansprecher Pater Federico Lombardi. Er ist bei jeder Reise an der Seite des Papstes, kümmert sich um die Journalisten im Vatikan und hat für jede vatikanische Angelegenheit eine Antwort parat. Nach zwei Jahren mit dem ersten Papst, der auch Jesuit ist – wie Lombardi selber – versucht Lombardi sich an die vielen Bilder dieser Zeit zurückzuerinnern:
Vatikan: Abschlussdokument
Vatikan: Abschlussdokument der Kinderschutzkommission
Marie Collins und Kardinal Sean Patrick O’Malley sind Mitglieder der 17-köpfigen vatikanischen Kinderschutzkommission.
Die auf Anregung der “K9-Gruppe” im März 2014 entstandene vatikanische Kinderschutzkommission tagte erstmals Anfang Februar in voller Besatzung. Das internationale Gremium, welches aus 17 Mitgliedern – Geistlichen und Laien von allen Kontinenten der Erde – besteht, präsentiert in einem Abschlussdokument die Ergebnisse dieser ersten Sitzung.
Null Toleranz gegenüber Missbrauchs-Tätern
Papst Franziskus verlangt eine Null-Toleranz-Politik beim Umgang mit sexuellem Missbrauch
Papst Franziskus verlangt eine Null-Toleranz-Politik beim Umgang mit Fällen von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Raum. Das hat der Erzbischof von Boston, Kardinal Sean Patrick O`Malley, am Samstag betont. O`Malley, der auch zum Kardinal-Beraterkreis des Papstes gehört, stellte vor der Presse im Vatikan die neue päpstliche Kommission für Kinderschutz vor. Dabei unterstrich er, fast alle Bischofskonferenzen weltweit hätten auf Franziskus` Forderung reagiert, Richtlinien für den Umgang mit Missbrauchsfällen zu erstellen. „Einige wenige haben allerdings nicht geantwortet, und bei einigen anderen sind die Normen schwach ausgefallen“, so der Kardinal, der dem Kapuzinerorden angehört, wörtlich.
Absolute Offenheit und Transparenz statt Angst vor Skandal
Schreiben von Papst Franziskus zum Schutz der Minderjährigen vor Missbrauch
Rom, 5. Februar 2015, zenit.org, Britta Dörre
Papst Franziskus sandte ein auf den 2. Februar 2015 datiertes Schreiben an die Vorsitzenden der Bischofskonferenzen und an die Ordensoberen der Institute des geweihten Lebens und der Gemeinschaften apostolischen Lebens zur Arbeit der Päpstlichen Kommission für den Schutz der Minderjährigen.
Papst Franziskus berichtete zunächst über die Einrichtung der Kommission im Dezember 2013, die mit einem hochkarätigen Kollegium dazu beitragen soll, den Schutz der Minderjährigen zu verbessern und die Normen zu ihrem Schutz effizienter zu gestalten.
Neues Kollegium für Missbrauchsfälle und neuer AIF-Direktor
“Schwerwiegende Delikte”, schnellere Untersuchung als bisher
Papst Franziskus hat die Angehörigen des neuen Kollegiums an der Glaubenskongregation benannt, das die Missbrauchsfälle und andere “schwerwiegende Delikte” schneller als bisher untersuchen soll. Der maltesische Weihbischof Charles J. Scicluna wird Präsident des im vergangenen November eingerichteten Kollegiums, teilte der Vatikan an diesem Mittwoch mit. Damit nimmt die neue Institution ihre Tätigkeit auf. Die Gruppe besteht aus sieben Personen und wird die Einsprüche gegen Entscheidungen der Kongregation in den schwerwiegenden Delikten (“delicta graviora”) überprüfen, zu denen Missbrauch durch Kleriker und andere Straftaten zählen. Weihbischof Scicluna ist ein ausgewiesener Fachmann für Missbrauch in der Kirche. Als Justizpromotor an der Glaubenskongregation befasste er sich bis 2012 mit den “delicta graviora” in der Kirche.
Papst beruft Missbrauchsopfer in Kinderschutzkommission
Neun weitere Mitglieder für die vatikanische Kinderschutzkommission
Peter Saunders ist Gründer einer Vereinigung von Betroffenen und gehörte zu den Missbrauchsopfern, die der Papst im Juli im Vatikan getroffen hatte.
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 17. Dezember 2014
Papst Franziskus hat neun weitere Mitglieder für die vatikanische Kinderschutzkommission ernannt. Er berief unter anderem ein weiteres Opfer sexuellen Missbrauchs in das Gremium, wie aus der vatikanischen Mitteilung vom Mittwoch hervorgeht. Der Brite Peter Saunders ist Gründer einer Vereinigung von Betroffenen. Er gehörte zu den Missbrauchsopfern, die der Papst im Juli im Vatikan getroffen hatte. Saunders ist neben der Irin Marie Collins das zweite Missbrauchsopfer in der Kommission.







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