Unter Heiden: Warum ich trotzdem Christ bleibe
Unter Heiden: Warum ich trotzdem Christ bleibe – Was kann das 21. Jahrhundert eigentlich von gläubigen Menschen lernen? *UPDATE


*Bestseller-Autor Tobias Haberl verteidigt überlieferte Liturgie
Erst ungläubig und dann staunend verfolgt man dieses moderne Glaubensbekenntnis. Tobias Haberl erzählt so pur von seinen Zweifeln und Wegen zu Gott, dass man danach ganz anders in den Himmel schaut. Florian Illies
Ich bin katholisch. In meiner Kindheit war das eine Selbstverständlichkeit. Heute muss ich mich dafür rechtfertigen, ja manchmal komme ich mir vor wie ein Tier, das im Zoo angegafft wird: Wie kann man im 21. Jahrhundert an Gott glauben? Und wie kann man immer noch in der Kirche sein – nach allem, was ans Licht gekommen ist? Es ist tatsächlich so, dass ich in meinem Viertel (gentrifiziert), meiner Branche (Medien) und meinem Job (linksliberale Zeitung) von Menschen umringt bin, die, wenn es um den Glauben geht, oft nur noch an Missbrauch und Vertuschung denken.
Der Glaube verleiht Augen *UPDATE
Eucharistische Anbetung ist eine Einführung in die Gesinnung und das Geheimnis Christi
Geheimnisvolle Gegenwart – Eucharistische Gebete : Schlosser, Marianne: Amazon.de: Bücher
Die Tagespost, 05.06.2013, von Marianne Schlosser
“Festige in mir den Glauben, den Seher Deiner Geheimnisse,/ auf dass ich Dir gemäss Dein Opfer schaue, und nicht mir gemäss./ Schaffe in mir Augen, Herr, / und mit Deinen Augen will ich Dich schauen, / der ich Dich mit meinen Augen nicht erblicke …”
Diese Bitte um die rechten Augen für die geheimnisvolle Gegenwart Christi stammt aus einem Gebet des Rabban Jausep Hazzaya, eines syrischen Eremiten des achten Jahrhunderts. Das gesamte Gebet hat etwa die Länge unseres Ersten Hochgebetes und sollte auf die Teilnahme an der Eucharistiefeier vorbereiten.
Stille: Ein Wegweiser
Der Weltwanderer Erling Kagge musste weit gehen, um ein Gut zu finden, das in unserer Zeit immer wichtiger wird: Stille

Gehen. Weiter gehen: Eine Anleitung (insel taschenbuch) (166)
Mein Nordpol: Eine Biografie | Natur, Mythen, Abenteuerlust und schmelzendes Eis (9)
Philosophie für Abenteurer (insel taschenbuch) (63)
Der Weltwanderer Erling Kagge musste weit gehen, um ein Gut zu finden, das in unserer Zeit immer wichtiger wird: Stille. Auf seinen Expeditionen – zum Süd- und zum Nordpol, auf den Mount Everest – hat er sie gefunden. Aber ist Stille auch in der Stadt zu erfahren? Im turbulenten Oslo, wo er lebt? Ja, wenn man bereit ist, die Welt auszusperren und eine Reise in sein Inneres anzutreten, kann man auch dort, wo es laut ist, “seinen eigenen Südpol finden”, denn “Stille ist überall”.
Heimweh nach Herrlichkeit: Ein Trappist über die Fülle des Lebens
Unsere Identität als Christen nährt sich aus der Erinnerung. An wichtigen Stellen schärfen die Bibel und die Liturgie der Kirche ein, sich zu erinnern: Gedenke, dass du Staub bist! Tut dies zu meinem Gedächtnis!

Unsere Identität als Christen nährt sich aus der Erinnerung. An wichtigen Stellen schärfen die Bibel und die Liturgie der Kirche ein, sich zu erinnern: Gedenke, dass du Staub bist! Tut dies zu meinem Gedächtnis!
In seinem Buch legt Erik Varden, ehemaliger Trappisten-Abt in England und Bischof von Trondheim, diese biblischen Aufforderungen aus und zieht verblüffende und beeindruckende Verbindungslinien zu Texten und Erfahrungen moderner Dichter und Musiker. So werden etwa Mahlers Auferstehungssinfonie oder die berührende Geschichte einer französischen Résistance-Kämpferin zu einem Schlüssel zum Verständnis von Vergebung, Glaube, ewigem Leben.
Die Freude an Gott: Gesammelte Schriften von Schwester Mary David Totah
Schwester Mary David Totah gehörte zur Gemeinschaft der Benediktinerinnen von St. Cecilia’s Abbey auf der Isle of Wight
Schwester Mary David Totah gehörte zur Gemeinschaft der Benediktinerinnen von St. Cecilia’s Abbey auf der Isle of Wight. Als gebürtige Amerikanerin studierte sie an der Loyola University, der University of Virginia sowie in Christ Church an der University of Oxford. Ihre bemerkenswerte wissenschaftliche Laufbahn beendete sie 1985 mit ihrem Eintritt in den Orden. Bis zu ihrem frühen Krebstod wies sie den jungen Nonnen ihrer Abtei 22 Jahre lang mit Eifer, Klugheit und Witz den Weg.
Ratzinger und die Kirche, die aufnimmt und Freiheit lässt
Bislang nur auf Deutsch, jetzt erstmals auf Italienisch veröffentlicht: In einer Predigt stellt der damalige Kardinal Josef Ratzinger die heilige Monika und ihre Haltung gegenüber ihrem Sohn, dem heiligen Augustinus, als Personifikation der kirchlichen Gemeinschaft dar: Raum des Lebens, der Aufnahme, der Freiheit, in dem die Freiheit eines jeden respektiert wird und der Glaube niemals aufgezwungen wird
Quelle
St. Monika in Neuperlach am 1. September 1969 gegründet
Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften | Herder.de
Andrea Tornielli – Vatikanstadt
“Sie hat leidend gelernt, ihn auf seinem Weg zu lassen, ohne Zwang. Sie hat gelernt, auszuhalten, dass sein Weg ein ganz anderer war” als der, den sie für ihn gedacht hatte. Es sind Worte über die Mutter des heiligen Augustinus, gesprochen bei der Weihe der Pfarrkirche der heiligen Monika im Stadtteil Neuperlach in München vom damaligen Kardinalerzbischof Joseph Ratzinger. Es war der 29. November 1981, nur vier Tage nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre. Es ist einmal mehr ein Bild Ratzingers, das sehr weit entfernt ist von dem, das ihm jene angeheftet haben, die ausgewählte Passagen aus dem Lehramt Benedikts XVI. benutzen, um es dem seiner Nachfolger entgegenzustellen. Die Predigt, bislang nur auf Deutsch veröffentlicht, wird auf Italienisch veröffentlicht im Band ausgewählter Texte Ratzingers “La fede del futuro” (Cantagalli-Verlag, Übersetzung von Pietro Luca Azzaro), mit einem Vorwort von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe
Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe
Quelle
Ukrainischer Bischof: “Wir leben in einem ständigen Zustand der Unsicherheit”
Titelseite: Unter den Karpaten
Ukraine (922)
Von Alexander Folz
Redaktion – Dienstag, 24. Februar 2026
Heute jährt sich der Beginn des Krieges zum vierten Mal. In dieser Zeit waren die Reaktionen des Heiligen Stuhls und der Kirche insgesamt von dem Bemühen um diplomatische Neutralität und parallele humanitäre Unterstützung geprägt.
Papst Franziskus, der im April 2025 verstorben ist, prägte die vatikanische Reaktion in den ersten drei Kriegsjahren. Bereits am 23. Februar 2022, dem Tag vor dem Einmarsch, sagte er bei einer Generalaudienz: “Ich trage großen Schmerz im Herzen aufgrund der Verschlechterung der Situation in der Ukraine. […] Ich möchte an alle appellieren, die politische Verantwortung tragen, eine ernsthafte Gewissenserforschung vor Gott vorzunehmen, der der Gott des Friedens und nicht des Krieges ist; der der Vater aller, nicht nur einiger Menschen ist; der will, dass wir Geschwister und keine Feinde sind.”




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