Literatur/Musik/DVD

Barmherzigkeit / Geistige und leibliche Werke der Barmherzigkeit

Vor allem in Zeiten großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und bei den Folgen von Naturkatastrophen zeigt sich oft eine Welle von Solidarität jenseits von Sprache, Rasse, Religion und Herkunftsland

Päpstlicher Rat zur Förderung der neuen Evangelisierung: Profil

Vor allem in Zeiten großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und bei den Folgen von Naturkatastrophen zeigt sich oft eine Welle von Solidarität jenseits von Sprache, Rasse, Religion und Herkunftsland. Die Werke der leiblichen und geistigen Barmherzigkeit gehören zu diesem Prozess der menschlichen Solidarität, aber sie geben ihm auch einen wesentlichen Charakter. “Das habt ihr mir getan” (Mt 25,40): Jesus hat sich mit denen identifiziert, die hungern und dürsten, nackt und fremd sind, krank oder gefangen, die von Zweifel oder Angst geplagt sind und Hilfe und Trost brauchen.

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Gottes vergessene Märtyrer

Man kann sich an Menschen erinnern und ihnen doch nicht gerecht werden

Das Vermächtnis der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 – Widerstand aus christlichem Glauben heraus

Die Tagespost, 20. Februar 2013

Am 22. Februar jährt sich die Hinrichtung der führenden Köpfe der “Weissen Rose”, der wahrscheinlich bekanntesten Widerstands-Gruppe gegen das Nazi-Regime. Was haben uns Hans und Sophie Scholl und ihre Freunde heute zu sagen? Was waren ihre Motive und Wünsche? Wer inspirierte sie? Die geistliche Dimension ihres Einsatzes wird oft vergessen oder an den Rand gedrückt.  Von Stefan Meetschen

Man kann sich an Menschen erinnern und ihnen doch nicht gerecht werden.

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Ich sah den Satan vom Himmel fall wie einen Blitz

Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz: Eine kritische Apologie des Christentums (Verlag der Weltreligionen Taschenbuch)

Gerechtigkeit und Barmherzigkeit in den Mythen und im Christentum bei René Girard: “Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.” (Lk 10,18) : Komljenovic, Petar: Amazon.de: Bücher

René Girards Buch verteidigt das Christentum als programmatische Überwindung der Gewalt. Der Zentralbegriff aus Girards anthropologischer Theorie der Gewalt ist Mimesis, Nachahmung. Im Fall der Gewaltnachahmung droht eine Eskalation, in der für Girard das Wesen Satans besteht: der Zerfall der Gesellschaft, der Krieg aller gegen alle. Girards Buch zielt auf eine Radikalisierung des christlichen Glaubens, die von den Evangelien selbst vorgedacht wurde. Satan ist die Verkörperung des mimetischen Begehrens, kein verzichtbarer mythologischer Rest.

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Endlich in der Pubertät

Vom Sinn der wilden Jahre  *UPDATE

Pressestimmen

“Das Buch ist eine kleine Sensation. Es sieht die Pubertät nicht einfach als eine biologisch implantierte Respektlosigkeit, sondern als einen nötigen Schritt auf dem Weg in den nächsten Generationenwechsel.” Deutschlandradio Kultur “Ein brillant geschriebener Essay, der mehr ist als ein Ratgeber und gleichzeitig ein tiefes Verständnis über die Nöte sexueller Reife vermittelt.” (ZDF)

“Im vergangenen Jahr warfen die beiden ein thesenstarkes Buch in die Debatte ( Endlich in der Pubertät ).” (Der Spiegel) Weiterlesen

Ein guter Beichtvater … von A bis Z

Eine der wichtigsten priesterlichen Aufgaben ist der Dienst des Beichthörens

Neues Buch erklärt, was es braucht, um ein guter Beichtvater zu sein (Rezension)

Eine der wichtigsten priesterlichen Aufgaben ist der Dienst des Beichthörens. Die Beichte, auch Sakrament der Buße, Versöhnung oder Vergebung genannt, ist keine Erfindung der Kirche. Jesus selbst vertraute den Aposteln am Osterabend die Vergebung der Sünden an, als er sagte: “Empfangt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie nicht vergebt, dem sind sie nicht vergeben” (Joh 20,22–23).

Mit einer alphabetischen Liste von Stichwörtern, die sich auf das Sakrament der Versöhnung beziehen, verdeutlicht der Autor, wie sich ein guter Beichtvater verhält. Der Inhalt des Buches richtet sich nicht nur an Priester, sondern an alle Gläubigen, die auf der Suche nach Orientierung für ihr christliches Leben sind – in der Hoffnung, dass sie die Schönheit dieses Sakraments wiederentdecken.

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Verfall der Kirche und der Theologie *UPDATE

Ein Kommentar von Univ. Professor Dr. J. Schuhmacher, Freiburg i.Br.

Internetpräsenz: Professor Dr. Josef Schuhmacher
Kirche im Verfall

Inzwischen liegt die Zahl derer, die das Memorandum “Kirche 2011. Ein notwendiger Aufbruch“ , vom 3. Februar unterschrieben haben, bei 224. Ihre Zahl könnte sicher noch grösser sein und sie wird vielleicht auch noch wachsen. Man wundert sich, dass man manche Namen nicht findet in der Liste, in einigen wenigen Fällen wundert man sich allerdings auch, dass sie darin sind. Wenn zu den Unterschriften derer, die gleich am Anfang der Aktion unterschrieben haben, mehr als achtzig Unterschriften hinzugekommen sind, ist das möglicherweise auch eine Folge der positiven Reaktion von Seiten des Sekretärs der Deutschen Bischofskonferenz Langendörfer. Zunächst ist man erstaunt über diese Reaktion. Dieses Erstaunen weicht jedoch einer Ernüchterung, wenn man sich vor Augen hält, dass Langendörfer dem Jesuitenorden angehört, der sich zur Zeit wohl in einem desolaten Zustand befindet.

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Giorgio Agamben – Das Geheimnis des Bösen *UPDATE

Giorgio Agamben – Das Geheimnis des Bösen

Das Geheimnis des Bösen – Benedikt und das Ende der Zeiten: Bestellung
Philosoph Agamben kritisiert Politik und Kirche
*Der Dammbruch!
Seewald Peter (29)
Philosoph Agamben kritisiert Politik und Kirche
Das Geheimnis des Bösen – Benedikt XVI. und das Ende der Zeiten: Bendikt XVI. und das Ende der Zeiten – Rezension amazon

Es ist ein dramatischer Titel, mit dem der Philosoph Giorgio Agamben eine Schrift betitelt, in der zwei seiner Vorträge veröffentlicht sind. “Das Geheimnis des Bösen. Benedikt XVI. und das Ende der Zeiten”. Was sich aber vielleicht zunächst wie eine Klage über den Rücktritt eines Papstes anhört, stellt sich bei der Lektüre als das genaue Gegenteil heraus.

Agamben verfolgt ein Projekt. Er hat sich bereits in einem Buch mit dem Römerbrief befasst, “Die Zeit die bleibt” heisst es. Er hat eine Betrachtung zum Prozess Jesu verfasst, in beiden geht es um die Frage des Aufeinandertreffens von Zeitlichkeit und Unendlichkeit. Und genau das ist auch sein Thema bei der Betrachtung des Rücktritts Benedikt XVI.

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