Stille: Ein Wegweiser
Der Weltwanderer Erling Kagge musste weit gehen, um ein Gut zu finden, das in unserer Zeit immer wichtiger wird: Stille

Gehen. Weiter gehen: Eine Anleitung (insel taschenbuch) (166)
Mein Nordpol: Eine Biografie | Natur, Mythen, Abenteuerlust und schmelzendes Eis (9)
Philosophie für Abenteurer (insel taschenbuch) (63)
Der Weltwanderer Erling Kagge musste weit gehen, um ein Gut zu finden, das in unserer Zeit immer wichtiger wird: Stille. Auf seinen Expeditionen – zum Süd- und zum Nordpol, auf den Mount Everest – hat er sie gefunden. Aber ist Stille auch in der Stadt zu erfahren? Im turbulenten Oslo, wo er lebt? Ja, wenn man bereit ist, die Welt auszusperren und eine Reise in sein Inneres anzutreten, kann man auch dort, wo es laut ist, “seinen eigenen Südpol finden”, denn “Stille ist überall”.
Heimweh nach Herrlichkeit: Ein Trappist über die Fülle des Lebens
Unsere Identität als Christen nährt sich aus der Erinnerung. An wichtigen Stellen schärfen die Bibel und die Liturgie der Kirche ein, sich zu erinnern: Gedenke, dass du Staub bist! Tut dies zu meinem Gedächtnis!

Unsere Identität als Christen nährt sich aus der Erinnerung. An wichtigen Stellen schärfen die Bibel und die Liturgie der Kirche ein, sich zu erinnern: Gedenke, dass du Staub bist! Tut dies zu meinem Gedächtnis!
In seinem Buch legt Erik Varden, ehemaliger Trappisten-Abt in England und Bischof von Trondheim, diese biblischen Aufforderungen aus und zieht verblüffende und beeindruckende Verbindungslinien zu Texten und Erfahrungen moderner Dichter und Musiker. So werden etwa Mahlers Auferstehungssinfonie oder die berührende Geschichte einer französischen Résistance-Kämpferin zu einem Schlüssel zum Verständnis von Vergebung, Glaube, ewigem Leben.
Die Freude an Gott: Gesammelte Schriften von Schwester Mary David Totah
Schwester Mary David Totah gehörte zur Gemeinschaft der Benediktinerinnen von St. Cecilia’s Abbey auf der Isle of Wight
Schwester Mary David Totah gehörte zur Gemeinschaft der Benediktinerinnen von St. Cecilia’s Abbey auf der Isle of Wight. Als gebürtige Amerikanerin studierte sie an der Loyola University, der University of Virginia sowie in Christ Church an der University of Oxford. Ihre bemerkenswerte wissenschaftliche Laufbahn beendete sie 1985 mit ihrem Eintritt in den Orden. Bis zu ihrem frühen Krebstod wies sie den jungen Nonnen ihrer Abtei 22 Jahre lang mit Eifer, Klugheit und Witz den Weg.
Ratzinger und die Kirche, die aufnimmt und Freiheit lässt
Bislang nur auf Deutsch, jetzt erstmals auf Italienisch veröffentlicht: In einer Predigt stellt der damalige Kardinal Josef Ratzinger die heilige Monika und ihre Haltung gegenüber ihrem Sohn, dem heiligen Augustinus, als Personifikation der kirchlichen Gemeinschaft dar: Raum des Lebens, der Aufnahme, der Freiheit, in dem die Freiheit eines jeden respektiert wird und der Glaube niemals aufgezwungen wird
Quelle
St. Monika in Neuperlach am 1. September 1969 gegründet
Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften | Herder.de
Andrea Tornielli – Vatikanstadt
“Sie hat leidend gelernt, ihn auf seinem Weg zu lassen, ohne Zwang. Sie hat gelernt, auszuhalten, dass sein Weg ein ganz anderer war” als der, den sie für ihn gedacht hatte. Es sind Worte über die Mutter des heiligen Augustinus, gesprochen bei der Weihe der Pfarrkirche der heiligen Monika im Stadtteil Neuperlach in München vom damaligen Kardinalerzbischof Joseph Ratzinger. Es war der 29. November 1981, nur vier Tage nach der Bekanntgabe seiner Ernennung zum Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre. Es ist einmal mehr ein Bild Ratzingers, das sehr weit entfernt ist von dem, das ihm jene angeheftet haben, die ausgewählte Passagen aus dem Lehramt Benedikts XVI. benutzen, um es dem seiner Nachfolger entgegenzustellen. Die Predigt, bislang nur auf Deutsch veröffentlicht, wird auf Italienisch veröffentlicht im Band ausgewählter Texte Ratzingers “La fede del futuro” (Cantagalli-Verlag, Übersetzung von Pietro Luca Azzaro), mit einem Vorwort von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin.
Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe
Vier Jahre Ukraine-Krieg: Vatikan und Kirche zwischen Diplomatie und Hilfe
Quelle
Ukrainischer Bischof: “Wir leben in einem ständigen Zustand der Unsicherheit”
Titelseite: Unter den Karpaten
Ukraine (922)
Von Alexander Folz
Redaktion – Dienstag, 24. Februar 2026
Heute jährt sich der Beginn des Krieges zum vierten Mal. In dieser Zeit waren die Reaktionen des Heiligen Stuhls und der Kirche insgesamt von dem Bemühen um diplomatische Neutralität und parallele humanitäre Unterstützung geprägt.
Papst Franziskus, der im April 2025 verstorben ist, prägte die vatikanische Reaktion in den ersten drei Kriegsjahren. Bereits am 23. Februar 2022, dem Tag vor dem Einmarsch, sagte er bei einer Generalaudienz: “Ich trage großen Schmerz im Herzen aufgrund der Verschlechterung der Situation in der Ukraine. […] Ich möchte an alle appellieren, die politische Verantwortung tragen, eine ernsthafte Gewissenserforschung vor Gott vorzunehmen, der der Gott des Friedens und nicht des Krieges ist; der der Vater aller, nicht nur einiger Menschen ist; der will, dass wir Geschwister und keine Feinde sind.”
Barmherzigkeit / Geistige und leibliche Werke der Barmherzigkeit
Vor allem in Zeiten großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und bei den Folgen von Naturkatastrophen zeigt sich oft eine Welle von Solidarität jenseits von Sprache, Rasse, Religion und Herkunftsland

Päpstlicher Rat zur Förderung der neuen Evangelisierung: Profil
Vor allem in Zeiten großer gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und bei den Folgen von Naturkatastrophen zeigt sich oft eine Welle von Solidarität jenseits von Sprache, Rasse, Religion und Herkunftsland. Die Werke der leiblichen und geistigen Barmherzigkeit gehören zu diesem Prozess der menschlichen Solidarität, aber sie geben ihm auch einen wesentlichen Charakter. “Das habt ihr mir getan” (Mt 25,40): Jesus hat sich mit denen identifiziert, die hungern und dürsten, nackt und fremd sind, krank oder gefangen, die von Zweifel oder Angst geplagt sind und Hilfe und Trost brauchen.
Gottes vergessene Märtyrer
Man kann sich an Menschen erinnern und ihnen doch nicht gerecht werden

Das Vermächtnis der Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 – Widerstand aus christlichem Glauben heraus
Die Tagespost, 20. Februar 2013
Am 22. Februar jährt sich die Hinrichtung der führenden Köpfe der “Weissen Rose”, der wahrscheinlich bekanntesten Widerstands-Gruppe gegen das Nazi-Regime. Was haben uns Hans und Sophie Scholl und ihre Freunde heute zu sagen? Was waren ihre Motive und Wünsche? Wer inspirierte sie? Die geistliche Dimension ihres Einsatzes wird oft vergessen oder an den Rand gedrückt. Von Stefan Meetschen
Man kann sich an Menschen erinnern und ihnen doch nicht gerecht werden.




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