Österreichs Pilger-Hospiz in Jerusalem hat neuen Rektor
Der Wiener Priester Franz Xaver Brandmayr (70) wird neuer Rektor des Österreichischen Pilger-Hospizes in Jerusalem. Das bestätigte der für die Ernennung zuständige Wiener Erzbischof Josef Grünwidl am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur Kathpress
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Franz Xaver Brandmayr – Wikipedia
Jerusalem: Altstadt abgeriegelt, Schule von Raketentrümmern getroffen – Vatican News
Die Personalie war zuvor Thema bei der Frühjahrsvollversammlung der Bischofskonferenz, wo Grünwidl das Votum der Bischöfe für seine Entscheidung einholte. Brandmayr ist derzeit Dompropst von Wiener Neustadt und wirkte in früheren Jahren in Rom als Rektor von Santa Maria dell’Anima. Er tritt seinen Dienst in Jerusalem am 1. September an.
Das älteste nationale Pilgerhaus im Heiligen Land stand zuletzt unter interimistischer Leitung von Lucas Maier, nachdem der langjährige Rektor Markus Stephan Bugnyar im Oktober 2024 dienstfrei gestellt worden war. Das Pilger-Hospiz ist dem jeweiligen Erzbischof von Wien als Protektor unterstellt.
“Krieg ist niemals der Weg zum Frieden”
Der Präsident der nordafrikanischen Bischofskonferenz hat vor einer Ausweitung der militärischen Eskalation zwischen Iran, Israel und den USA gewarnt. Zugleich rief er zum Einsatz von Diplomatie sowie interreligiösem Dialog auf
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Libanon: Humanitäre Notlage spitzt sich zu – Vatican News
Maronitischer Patriarch im Libanon fordert Lösungen von Hisbollah und Israel
Nahost-Krieg: Kurden wollen sich heraushalten – Vatican News
Zwischen den Fronten: Die verzweifelte Lage der Christen im Südlibanon – Vatican News
“Der Krieg ist niemals der Weg zum Frieden: Er ist immer dessen Scheitern. Gewalt antwortet nicht auf das Leiden, sondern verstärkt es”, sagte Erzbischof Nicolas Lhernould von Tunis in einem Interview mit der italienischen katholischen Nachrichtenagentur SIR. Die Kirchen der Region blickten mit “sehr tiefer Traurigkeit” auf die Entwicklung.
Christliche Gemeinden in Marokko hätten kürzlich betont, sie “weisen mit der ganzen Kraft des Evangeliums den Rückgriff auf Gewalt und Krieg als Methode zur Lösung von Konflikten zwischen Völkern und Nationen zurück”, so Lhernould. Diese Haltung entspringe unmittelbar dem Evangelium.
Papst würdigt im Libanon getöteten Pfarrer: Friedensgebet für Nahost
Leo XIV. hat den im Libanon getöteten Pfarrer Pierre El Raii gewürdigt, der am Montag durch einen israelischen Bombenangriff ums Leben kam. Er erinnerte an “das Drama des Krieges” im Südlibanon und rief erneut zum Friedensgebet für den gesamten Nahen Osten auf

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Pfarrer Romanelli: Iran-Krieg schürt in Gaza neue Ängste – Vatican News
Der getötete maronitische Seelsorger wird an diesem Mittwoch bestattet. Papst Leo würdigte ihn bei seiner Generalaudienz als “wahren Hirten”.
“Heute findet in Qlayaa im Libanon die Beerdigung von Pater Pierre El Raii statt, dem maronitischen Pfarrer eines der christlichen Dörfer im Südlibanon, die in diesen Tagen erneut das Drama des Krieges erleben. Ich bin in dieser schweren Zeit dem gesamten libanesischen Volk nahe. Auf Arabisch bedeutet ‘El raii‘ (Alrai) ,Hirte’. Pater Pierre war ein wahrer Hirte, der seinem Volk stets mit der Liebe und Opferbereitschaft Jesu, des Guten Hirten, zur Seite stand. Sobald er hörte, dass einige Gemeindemitglieder bei einem Bombenangriff verletzt worden waren, eilte er ohne zu zögern zu ihnen, um ihnen zu helfen. Möge der Herr sein vergossenes Blut zum Samen des Friedens für den geliebten Libanon machen.
Kardinal Parolin warnt vor Flächenbrand im Nahen Osten
Angesichts der dramatischen Zuspitzung der Lage im Iran und im Libanon hat der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zur äußersten Mäßigung aufgerufen. Am Rande einer interreligiösen Begegnung in Rom warnte er vor einer “unermesslichen Tragödie”, die drohe, sich immer weiter auszubreiten. Der Vatikan halte ungeachtet der Eskalation die Gesprächskanäle zu allen Akteuren – einschließlich der USA und Israels – offen
Mario Galgano – Vatikanstadt
Bei der Veranstaltung “Iftar-Tisch 2026”, einem gemeinsamen Fastenbrechen von Christen, Juden und Muslime, äußerte sich der Chefdiplomat des Papstes am Montagabend besorgt über die jüngsten Entwicklungen. Die Strategie des Heiligen Stuhls sei es, mit allen Beteiligten zu sprechen, um “die Lösungen aufzuzeigen, die wir für richtig halten”.
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