Kardinal Mathieu, Erzbischof von Teheran, aus Iran nach Rom evakuiert
Kardinal Dominique Mathieu OFMConv, der Erzbischof von Teheran-Isfahan, ist aus dem Iran evakuiert worden und wohlbehalten in Rom angekommen. Nach dem Angriff der USA und des Staates Israel auf den Iran vor über einer Woche hatte man mehrere Tage lang nichts von Mathieu gehört
Quelle
Globale Ordnung, Un-Ordnung der Welt: “Die Zeit der Monster” – Agenzia Fides
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Dienstag, 10. März 2026
Kardinal Dominique Mathieu OFMConv, der Erzbischof von Teheran-Isfahan, ist aus dem Iran evakuiert worden und wohlbehalten in Rom angekommen. Nach dem Angriff der USA und des Staates Israel auf den Iran vor über einer Woche hatte man mehrere Tage lang nichts von Mathieu gehört.
Am Montag verlautbarte der Kardinal: “Ich bin gestern in Rom angekommen, nicht ohne Bedauern und Schmerz für unsere Brüder und Schwestern im Iran, im Rahmen der vollständigen Evakuierung der italienischen Botschaft, dem Sitz der Erzdiözese.”
“In der Hoffnung, dorthin zurückkehren zu können, beten Sie für die Bekehrung der Herzen zum inneren Frieden”, forderte Mathieu die Gläubigen in seiner kurzen Wortmeldung auf.
Libanon: Pfarrer Pierre El Raii stirbt bei Hilfseinsatz für Gemeindemitglied *UPDATE
Die christliche Gemeinschaft im Libanon steht unter Schock: Pfarrer Pierre El Raii, der maronitische Seelsorger von Qlayaa, ist am Montagnachmittag bei einem israelischen Bombenangriff ums Leben gekommen. Der Geistliche wurde getroffen, als er versuchte, einem verletzten Gemeindemitglied zur Hilfe zu eilen. Sein Tod markiert einen Wendepunkt für die christlichen Dörfer im Süden des Landes, die bisher trotz ständiger Evakuierungsaufforderungen ausgeharrt hatten

Quelle
Libanon-Experte: “Ein Krieg, den niemand wollte” – Vatican News
Bekaa-Ebene – Wikipedia
Libanon
*Papst Leo: Trauer um unschuldige Opfer des Krieges im Nahen Osten
Giada Aquilino und Mario Galgano – Vatikanstadt
Pater Toufic Bou Merhi, ein Franziskaner der Kustodie des Heiligen Landes und Pfarrer in Tyros, übermittelte die Nachricht noch sichtlich erschüttert an die vatikanischen Medien. Der Vorfall ereignete sich gegen 14:00 Uhr Ortszeit in den Bergen des Südlibanon.
Tod beim zweiten Einschlag
Laut den Schilderungen von Pater Toufic gegenüber Radio Vatikan hatte ein erster Angriff ein Haus in der Nähe der Pfarrei von Qlayaa getroffen und einen Bewohner verletzt. “Pfarrer Pierre eilte zusammen mit Dutzenden jungen Männern herbei, um dem Verletzten zu helfen”, berichtet der Franziskaner. In diesem Moment erfolgte ein zweiter Luftschlag auf dasselbe Gebäude.
D/Libanon: Hilfswerke fordern sofortigen Gewaltverzicht
Angesichts der massiven Ausweitung der Kämpfe im Libanon warnen die katholischen Hilfswerke Misereor und Malteser International vor einer humanitären Katastrophe. Die Zivilbevölkerung sei den militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel, den USA und dem Iran nahezu schutzlos ausgeliefert. Beide Organisationen fordern die internationale Staatengemeinschaft zu einer sofortigen diplomatischen Intervention auf
In einer deutlichen Stellungnahme verurteilte das Hilfswerk Misereor am Samstag die Einbeziehung des Libanon in den regionalen Großkonflikt. “Wir verurteilen aufs Schärfste, dass der Libanon in diesen Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran hineingezogen wird”, hieß es in der Mitteilung aus Aachen. Die Lage der Menschen vor Ort verschlechtere sich “dramatisch”.
Todesopfer und Hunderttausende auf der Flucht
Nach offiziellen Angaben forderte die jüngste Gewaltspirale bereits mehr als 120 Todesopfer; über 700 Menschen wurden verletzt. Auslöser der aktuellen israelischen Offensive waren massive Raketenangriffe der pro-iranischen Hisbollah-Miliz am vergangenen Sonntag. Diese bezeichnete die Angriffe als Vergeltung für die Tötung des iranischen Revolutionsführers Ali Chamenei.
Irakischer Erzbischof: Kommunikation mit einzigem Kardinal im Iran abgebrochen
Ein irakischer Erzbischof hat erklärt, die Kommunikation mit dem Erzbischof von Teheran, Kardinal Dominique Mathieu OFMConv, sei aufgrund der Eskalation des Iran-Kriegs unmöglich. Die Gläubigen in seiner Region im Irak – einem Nachbarland des Iran – seien verängstigt
Irakischer Erzbischof: Kommunikation mit einzigem Kardinal im Iran abgebrochen
Dominique Mathieu – Wikipedia
Christen im Iran nach Kriegsbeginn laut Hilfswerk Open Doors stärker bedroht
Iran: Die am schnellsten wachsende Kirche – YouTube
Redaktion – Donnerstag, 5. März 2026
Ein irakischer Erzbischof hat erklärt, die Kommunikation mit dem Erzbischof von Teheran, Kardinal Dominique Mathieu OFMConv, sei aufgrund der Eskalation des Iran-Kriegs unmöglich. Die Gläubigen in seiner Region im Irak – einem Nachbarland des Iran – seien verängstigt.
Erzbischof Bashar Matti Warda aus Erbil in der Region Kurdistan im Norden des Irak sagte gegenüber EWTN News Nightly, die Situation sei “ziemlich beängstigend”, da sich die christliche Gemeinschaft erneut frage: “Wird es uns erreichen? Müssen wir wirklich wieder wegziehen? Werden unsere Kinder eine Zukunft haben?”
UNO: Notfallpläne für den gesamten Nahen Osten aktiviert
Der Krieg im Nahen Osten droht das internationale System der humanitären Hilfe dauerhaft zu destabilisieren. Tom Fletcher, der UN-Koordinator für Nothilfe, warnte am Dienstag in New York vor einer Überlastung der Kapazitäten und aktivierte umfassende Notfallpläne für den Iran sowie die angrenzende Region. Laut Fletcher stehe man vor einer Krise, deren Auswirkungen weit über die unmittelbaren Kriegsgebiete hinausreichen
Quelle
Deutschland/Libanon: Missio Aachen startet Hilfsaktion – Vatican News
Libanon: Bischöfe wenden sich gegen “zerstörerischen Krieg” – Vatican News
“Zu viele Warnlichter blinken”, konstatierte der Chef des Büros für Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) angesichts der aktuellen Entwicklungen. Besonders besorgniserregend seien die “Dominoeffekte”: Länder wie Afghanistan und Pakistan, die bereits Millionen Unterversorgte beherbergen, stießen bei der Aufnahme neuer Flüchtlinge an ihre Grenzen. Zudem behinderten Luftraumsperrungen die Logistik und die notwendige Rotation von Hilfspersonal massiv.


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