Sudans Regierungschef spricht im Vatikan über Krise in seinem Land
Der sudanesische Premierminister Kamil Al-Tayeb Idris war an diesem Montagmorgen in Audienz bei Papst Leo XIV. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat stand die schwere Krise im Fokus, die den kriegsgebeutelten Sudan seit mehr als drei Jahren im Griff hat. Neben der dringenden Notwendigkeit eines Waffenstillstands sowie eines aufrichtigen Dialogs zwischen den Konfliktparteien ging es um humanitäre Hilfe für die Bevölkerung
Den Premierminister des Sudan, Kamil El-Tayeb Idris Abdelhafiz, hat Papst Leo XIV. an diesem Montagmorgen im Vatikan empfangen. Bei den anschließenden Gesprächen im Staatssekretariat stand die schwere Krise im Fokus, die den kriegsgebeutelten Sudan seit mehr als drei Jahren im Griff hat. Neben der dringenden Notwendigkeit eines Waffenstillstands sowie eines aufrichtigen Dialogs zwischen den Konfliktparteien ging es um humanitäre Hilfe für die Bevölkerung.
Papst und Senegals Islam-Vertreter
Papst und Senegals Islam-Vertreter: Gemeinsame Front gegen Extremismus – Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag eine Delegation von Vertretern muslimischer Bruderschaften und Gemeinschaften aus dem Senegal sowie Repräsentanten der dortigen katholischen Kirche im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache hob er die Bedeutung dieses Treffens als Ausdruck einer tiefen Freundschaft und des gemeinsamen Engagements für eine inklusive und geschwisterliche Gesellschaft hervor
Quelle
An die Delegation der Oberhäupter und Vertreter der muslimischen Gemeinschaft Senegals – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va/Übersetzung
Teranga (Senegal) – Wikipedia
Wenn Muslime und Christen gemeinsam feiern: Senegal als Vorbild | missio
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Papst verwies auf das senegalesische Konzept der “Teranga”, das für Gastfreundschaft und Solidarität steht. Er beschrieb den Senegal als ein Land lebendiger familiärer Bindungen und friedlicher Koexistenz zwischen Christen, Muslimen und Anhängern anderer Traditionen. Dieser “Schatz der Geschwisterlichkeit” stelle ein kostbares Gut dar, das nicht nur für die senegalesische Nation, sondern für die gesamte Menschheit von Bedeutung sei und sorgfältig bewahrt werden müsse.
Papst Leo XIV. fordert verstärktes Engagement für die Sahelzone
Der Papst dankte Bischof Hassa Florent Koné für dessen Arbeit als päpstlicher Delegierter, die in Abstimmung mit verschiedenen vatikanischen Behörden wie dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen und dem Staatssekretariat erfolgte
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Quelle
An die Mitglieder der Johannes-Paul-II.-Stiftung für die Sahelzone – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Mali – Bischof von San ernannt – Agenzia Fides
Msgr. Hassa Florent Koné | Freundliches Herz
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Papst dankte Bischof Hassa Florent Koné für dessen Arbeit als päpstlicher Delegierter, die in Abstimmung mit verschiedenen vatikanischen Behörden wie dem Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen und dem Staatssekretariat erfolgte. Die Stiftung befindet sich nach über vierzig Jahren an einem Wendepunkt, der durch internationale Wirtschaftskrisen und neue Herausforderungen geprägt ist. Im Februar wurden in Dakar neue Statuten verabschiedet sowie ein neuer Präsident und neue Mitglieder des Verwaltungsrats gewählt. Diese Reformen sollen die Mission der Stiftung im Geiste ihres Gründers Johannes Paul II. fortführen und gleichzeitig an moderne Standards anpassen.
Papsttelefonat mit katholischem Pfarrer in Gaza
Papsttelefonat mit katholischem Pfarrer in Gaza: Leo XIV. gibt Hoffnung

Quelle
Heiliges Land: Sorge um Überleben des Christentums
“Ständige Angst und Unsicherheit” bei Kindern im Libanon – Vatican News
Papst an Priester im Südlibanon: Ich bin euch nahe – Vatican News
Pater Gabriel Romanelli
Papst Leo XIV. ist der einzigen römisch-katholischen Pfarrei in Gaza weiter nahe. Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer in Gaza-Stadt, berichtet, dass Papst Leo sich erst am Montag wieder einmal bei ihm gemeldet hat, um seine Verbundenheit und Gebete zu bekunden. Der Pater erklärt gegenüber den vatikanischen Medien, dass die Worte des Heiligen Vaters stets ein Ansporn seien, “weiterzumachen und Gutes zu tun”.
Kardinal Pizzaballa zu Jerusalem
Kardinal Pizzaballa zu Jerusalem: Jeder Stein sowohl Verheißung als auch Wunde
Quelle
Notre Dame of Jerusalem Center – Wikipedia
Lateinisches Patriarchat von Jerusalem – Vikariat Sankt Jakobus
Patriarchalvikar für Palästina: Im Anderen das Ebenbild Gottes erkennen
42 verlorene Seiten aus Paulusbrief-Manuskript des 6. Jahrhunderts rekonstruiert
Der lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa, besuchte das St. James Vikariat, die hebräischsprachige katholische Gemeinschaft innerhalb des Lateinischen Patriarchats in Jerusalem anlässlich des 70-jährigen Bestehens. Die Feier stand im Zeichen von Glauben, Erinnerung und Sendung, denn hier sei “ein kirchlicher Weg zu erkennen”, so Pizzaballa.
Kardinal Pizzaballa: Jerusalem ist Weltkulturerbe
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe
Quelle
Abt Nikodemus Schnabel: Heiliges Land darf kein “christliches Disneyland” werden
UNESCO-Welterbe
Jerusalem
Redaktion – Mittwoch, 29. April 2026
Der Lateinische Patriarch von Jerusalem, Kardinal Pierbattista Pizzaballa OFM, hat zu Beginn der Woche einen umfangreichen Hirtenbrief veröffentlicht, in dem er tiefgreifende Überlegungen zur Mission der Kirche im Heiligen Land inmitten des Krieges anstellt. Dabei betonte er, dass die Stadt Jerusalem “keine Kriegsbeute” sei, sondern Weltkulturerbe.
Das Dokument mit dem Titel “Sie kehrten mit großer Freude nach Jerusalem zurück” befasst sich mit den Auswirkungen der Terroranschläge der Hamas vom 7. Oktober 2023 und schlägt einen geistlichen, pastoralen und gemeinschaftlichen Weg für die in der Region lebenden Christen vor.
Emirate: Friedensgebet in Dubai
Christen von sechs verschiedenen Konfessionen haben am Mittwochabend in Dubai gemeinsam um Frieden am Persischen Golf und im Nahen Osten generell gebetet
Quelle
Gulf Churches Fellowship – Zeugen des Arabischen Golfs/Übersetzung
Ökumenisches Friedensgebet in Dubai: “Als ein Leib in Christus” – Agenzia Fides
Die Iniative zu dem Gebet in der katholischen Marienkirche ging von dem ökumenischen Verbund “Gulf Churches Fellowship” aus. Die Teilnehmenden, unter ihnen Bischöfe mehrerer Kirchen, sprachen gemeinsam das Nizäanische Glaubensbekenntnis, entzündeten Kerzen und rezitierten Gebete aus verschiedenen christlichen Traditionen.
Dank an die Behörden
Der Apostolische Vikar für Südarabien, Bischof Paolo Martinelli, erinnerte daran, dass Friede “kein rein menschliches Konstrukt” sei, sondern “ein Geschenk Gottes“. Er bedankte sich bei den Behörden des Emirats dafür, “dass sie uns in diesen Monaten beschützt haben”.


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