Afrika/Naher Osten

Jerusalem: “Ich habe Hoffnung, dass dieser Krieg alsbald endet”

In Jerusalem will der Rektor des Österreichischen Hospizes, Markus Bugnyar, die Hoffnung auf ein baldiges Ende des seit einem Jahr tobenden Krieges nicht aufgeben. Das Vorgehen Israels im Kampf gegen Hamas und Hisbollah sei das Schlimmste in seinen 20 Jahren hier, sagte der Priester gegenüber Vatican News. Demgegenüber seien im Heiligen Land “die Stimmen der Vernunft oft auch Stimmen des Glaubens”. Zentral bleibe die gemeinsame Suche nach Frieden

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Österreichischen Pilger-Hospiz zur Heiligen Familie in Jerusalem (austrianhospice.com)

Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Herr Bugnyar, Sie sind gerade nach einem Abstecher in die österreichische Heimat zurück nach Hause nach Jerusalem gekommen, noch rechtzeitig vor dem Militärschlag des Irans gegen Israel und der Räumung des Luftraums. Wie erleben Sie denn in Jerusalem diese Stunden und Tage?

Markus Bugnyar: Nach dem neuerlichen Angriff des Irans hat sich jetzt in Jerusalem die Situation und die Lage wiederum beruhigt, und auch eigentlich im ganzen Land.

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Iran greift Israel an

Iran greift Israel an: Pater Faltas ruft zum Gebet für die Opfer auf – Der Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, Pater Ibrahim Faltas, beschreibt gegenüber Vatican News die Angst und das Gebet der Menschen nach iranischen Raketenangriffen auf Israel

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Patriarch von Jerusalem: “Wir leben wie in einer langen Nacht” – Vatican News
Letzter Exit vor der Katastrophe | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Mario Galgano – Vatikanstadt

In den frühen Abendstunden Montag, 1. Oktober, erschütterten Sirenen und Explosionen die heiligen Stätten Jerusalems. Iranische Raketen hatten Israel angegriffen, während die Franziskanerbrüder in der Kirche des Heiligen Erlösers versammelt waren, um das Fest des Heiligen Franziskus zu feiern. Pater Ibrahim Faltas, Vikar der Kustodie des Heiligen Landes, gab kurz nach dem Angriff gegenüber den vatikanischen Medien ein eindringliches Zeugnis über die erschreckende Lage ab.

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Rom: “Gewaltfreiheit ist eine erlernbare Lebenshaltung”

In Rom ist am Sonntag ein katholisches Institut für Gewaltfreiheit an den Start gegangen: eine Initiative der Friedensbewegung “Pax Christi International”, der auch der Innsbrucker katholische Sozialethiker Wolfgang Palaver angehört. Gewaltfreiheit sei eine erlernbare und notwendige Lebenshaltung, sagte er uns, und: Der Krieg Russlands gegen die Ukraine habe die Debatte über Wege zum Frieden auch in der katholischen Welt beeinträchtigt

Quelle
Katholisches Institut für Gewaltfreiheit – PAX Christi International
D: Friedensethik in Zeiten des Ukraine-Kriegs – Vatican News
Tausende Christen verbleiben im Südlibanon | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Ziel des neu gegründeten “Catholic Institute for Nonviolence” ist es, “Gewaltfreiheit stärker in der Lehre und Praxis der Kirche zu verankern”, erklärte Palaver. “Natürlich haben wir schon im Vorbild von Jesus Christus und vielen historischen Beispielen Spuren der Gewaltfreiheit, aber dass die Gewaltfreiheit wirklich im Zentrum kirchlicher Lehre und Praxis steht, ist eine neue und sehr gute Entwicklung innerhalb der katholischen Kirche. Das muss institutionell, strukturell und durch entsprechende Infrastruktur gefördert werden.”

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Afrikanischer Synodenbischof

Afrikanischer Synodenbischof: “Haben andere Probleme als der Westen”

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Angola – Pater Jorge Luis Rodríguez (CM) ist tot: Er leitete die Mission der Vinzentiner in Angola – Agenzia Fides
D.R. Kongo – Goma: Leitender Mitarbeiter von Radio Maria ermordet – Agenzia Fides

Geringe Schulbildung, fehlende Dienstleistungen, Lepra, aggressive Sekten und Islamismus: Dies sind einige der Probleme, mit denen die katholische Gemeinschaft in Angola täglich konfrontiert ist, ein Land, in dem die pastoralen Dringlichkeiten “oft anders sind als das, was während der Synode diskutiert wird”. Dies betonte Martín Lasarte Topolansky, Bischof der Diözese Lwena, in einem Interview mit der Agentur Fides

“Es stimmt, was der Papst gesagt hat: Wenn wir an die Kirche denken, sind wir Westler. Gewiss, das ist die Geschichte der Kirche, man kann nicht zweitausend Jahre der Schönheit und des Reichtums des Christentums auslöschen.” Der Heilige Geist habe aber “überall geweht”, so der angolanische Bischof. Man merke freilich, “dass die Kirche bei vielen Gelegenheiten, wie zum Beispiel bei dieser Synode, eurozentrisch ist. Manchmal möchte man die Probleme, die die Kirche im Westen hat, so darstellen, als wären das die großen Probleme der Weltkirche.

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Papst würdigt verstorbenen Kardinal

Papst würdigt verstorbenen Kardinal: “Ein mutiger und freier Mann”

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Angola: Ältester Kardinal verstorben – Vatican News

Papst Franziskus hat zum Tod des emeritierten Erzbischofs von Luanda kondoliert. Kardinal Alexandre do Nascimento war am Samstag im Alter von 99 Jahren verstorben. Er habe seine Herde “in unruhigen und schwierigen Zeiten” für Angola geführt und mit dem Heiligen Stuhl zum Wohl der Ärmsten zusammengearbeitet, so der Papst in seinem Telegramm.

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Irak: Kardinal Sako drängt auf Frieden in Nahost

“Schmerz und Sorge” äußert der chaldäische Patriarch, Kardinal Louis Raphael Sako, über die Geschehnisse im Libanon und im Heiligen Land. Er ruft die internationale Gemeinschaft zum Einsatz für den Frieden auf

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Kardinal Louis Raphael Sako

In einer vom Patriarchat veröffentlichten Botschaft schreibt Sako: “Wir sind schockiert über die Konflikte, die Verwüstungen, die Vertreibungen und die Ermordung von Tausenden von Menschen, darunter unschuldige Zivilisten, Kinder und Frauen, sowie über die Verletzung der Rechte, der Freiheit und der Würde der Menschen”.

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Lerne den neuen mexikanischen Seligen Moisés Lira kennen

Erfahre mehr über Moisés Lira, seine beeindruckenden Werke und warum er von vielen als Beschützer des Lebens vom allerersten Moment an angesehen wird

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Geflüchtete suchen in Beirut Schutz vor israelischen Angriffen (newsworld.app)
Pope: May the apostolic zeal of Blessed Fr. Moisés encourage priests – Vatican News
Dieser neue mexikanische Selige gilt als Beschützer des Lebens von der Empfängnis an. Wer war Moisés Lira? | Nationaler katholischer Reporter (ncronline.org)

Ernst Müller

Berlin, 14. September 2024

Moisés Lira war ein engagierter mexikanischer Priester, der sein Leben dem Dienst an anderen widmete. 1934 gründete er die Missionare der Nächstenliebe von der Unbefleckten Maria, die sich auf Bildung und Gesundheitsfürsorge konzentrierten. Sein Einsatz brachte besonders bedürftigen Menschen große Unterstützung. Lira half weiterhin, bis er 1950 in Mexiko-Stadt verstarb.

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