Lehramt

Audienz für Laura Pausini

 

Parolin auf Klimagipfel: „Die Zeit wird knapp“

Am Donnerstag hat in Belém im Nordosten Brasiliens ein Gipfel von Staats- und Regierungschefs im Vorfeld der COP30 begonnen. Der Heilige Stuhl, der zu den 143 vor Ort vertretenen Delegationen gehört, wird von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin vertreten

Quelle
„Wenn du Frieden fördern willst, sorge für die Schöpfung“ – Vatican News
Botschaft von Papst Leo XIV. durch Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin auf der COP30 in Belém (7. November 2025)/Übersetzung
Belém

Silvonei José Protz –Belém

In einem Interview mit den Medien des Heiligen Stuhls sagte Parolin: „Die Zeit wird langsam knapp“. Die bereits bei früheren COP-Konferenzen zum Klimawandel eingegangenen Verpflichtungen müssten dringend „umgesetzt“ und „konkretisiert“ werden. Die COP30, 30. Klimakonferenz der Vereinten Nationen, beginnt am 10. November in der Hauptstadt des Bundesstaates Pará am Amazonas.

In dem Interview weist der Kardinal darauf hin, dass das Phänomen des Klimawandels heute „mehr Vertriebene“ verursache als Kriege oder Konflikte. Aus seiner Sicht könnten Überlegungen und Maßnahmen zum Klimawandel eine Gelegenheit sein, den Multilateralismus wiederzubeleben, der seit Jahren „eine schwere Krise“ durchlebe.

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Papst Leo XIV. empfängt Palästinenserpräsident Abbas

Papst Leo spricht mit Palästinenserpräsident Abbas über Zwei-Staaten-Lösung

Tschechien: Kardinal Dominik Duka ist tot

Der emeritierte Prager Erzbischof starb am frühen Dienstagmorgen im Alter von 82 Jahren. Das teilt das Erzbistum Prag auf seiner Internetseite mit. Duka war dort von 2010 bis 2022 Erzbischof. Die Trauermesse soll am 15. November stattfinden

Quelle
Kardinal Dominik Duka, OP – Apha
Kardinal Duka

Duka war schon länger krank. Er war erst am Samstag erneut ins Zentrale Militärkrankenhaus in Prag gebracht worden. Sein Zustand sei ernst, hießt es, und die Erzdiözese bat um Gebete für Tschechiens einzigen Kardinal. Das Erzbistum Prag dankte am Dienstag auf seiner Internetseite dem Zentralen Militärkrankenhaus in Prag „für die außergewöhnliche Betreuung, die es Kardinal Duka bis zuletzt zukommen ließ.“

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Vatikan-Vertreter bei der UNO: Aufrüstung ist eine Illusion

Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Gabriele Caccia, hat die internationale Gemeinschaft dringend dazu aufgerufen, von der „Illusion der Sicherheit durch Waffen“ abzulassen. In einer thematischen Diskussion zu konventionellen Waffen vor dem Ersten Ausschuss der 80. Sitzung der UN-Generalversammlung am Freitag kritisierte der Nuntius die unkontrollierte Verbreitung von Rüstungsgütern scharf

Quelle
Vatikan bei UN: Papst Leo XIV. kritisiert Waffenpropaganda und 2,7 Billionen Rüstungsausgaben – Vatican News
SR 0.515.092 – Übereinkommen vom 18. September 1997 über das Verbot des Einsatzes, der Lagerung, der Herstellung und der Weitergabe von Anti-Personenminen und über deren Vernichtung | Fedlex

Mario Galgano – Vatikanstadt

Der Erzbischof bezeichnete die anhaltende Proliferation und den Missbrauch konventioneller Waffen als ein erhebliches Hindernis für die Erreichung von Frieden und Vertrauen in den internationalen Beziehungen.

„Anstatt Stabilität zu fördern, nährt ihre ungezügelte Verbreitung Misstrauen, befeuert Gewalt und untergräbt den Dialog zwischen Staaten.“

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Hinter den Kulissen von Radio Vatikan

Jesuitenpater Eberhard von Gemmingen

Tod von Pater Gabriele Amorth **UPDATE

Der Tod von Pater Gabriele Amorth lenkt den Blick auf den für viele rätselhaftesten geistlichen „Beruf“, den die Kirche zu vergeben hat: den des Exorzisten

versuchung-markusdomDer Exorzist von Rom ist tot (17. September 2016)
Gabriele Amorth – Diverse Beiträge
*Teufel ade! Wir brauchen den guten Arzt nicht mehr: Swiss Cath News (swiss-cath.ch)
Raphael M. Bonelli
*Warum hast du solche Angst vor Johannes Paul II.?

Von Alexandra von Teuffenbach

Für unzählig viele Menschen war der kahlköpfige Mann mit der Brille und dem langen schwarzen Talar die letzte Hoffnung, in ihrem Leid eine Hilfe zu finden. Nun ist Pater Gabriele Amorth im 92. Lebensjahr nach langer Krankheit gestorben. Er, der seit 1986 für den Vatikan Exorzismen vornahm, war sozusagen zum Emblem dieser Berufsgruppe geworden, und nicht zuletzt sein Auftreten, sein Aussehen, hatten ihn zu einem beliebten Interviewpartner gemacht. Er hatte die Fähigkeit, mit „Natürlichkeit“ das zu erzählen, was eher einem Horrorfilm entnommen schien, und das real werden zu lassen, was viele Menschen heute, auch Katholiken, für Humbug halten: die Existenz des personalen Bösen und sein Einfluss auf den Menschen.

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