Parolin: Die Logik von Hass und Gewalt durchbrechen
Über den „unmenschlichen“ Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und die darauffolgende Zerstörung des Gazastreifens spricht der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin am zweiten Jahrestag des Terrorangriffs. Er fordert die Freilassung der Geiseln und ein Ende der Gewalt. In Gaza sehe man „unmenschliche“ Folgen, mitverursacht durch die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft. Gleichzeitig spricht Parolin sich klar gegen das „Krebsgeschwür“ des Antisemitismus aus
Andrea Tornielli, Roberto Paglialonga und Christine Seuss – Vatikanstadt
An diesem 7. Oktober jähren sich zum zweiten Mal der Terroranschlag der Hamas auf Israel und der darauffolgende Beginn des Gaza-Krieges. Das nimmt Kardinal Parolin, der Chefdiplomat des Papstes, zum Anlass, um in einem Gespräch mit den vatikanischen Medien an die Brutalität des damaligen Angriffs und seine Folgen für Israel und die jüdischen Gemeinden in aller Welt zu erinnern:
Papst an Gardisten: Signal der Einheit für die gesamte Kurie
„Jeder kann durch seine Worte und sein Verhalten, durch seine Nächstenliebe und seinen Glauben ein Vorbild für den anderen sein (vgl. 1 Tim 4,12). Und ihr könnt ein Signal der Einheit für die gesamte Römische Kurie sein“ – das hat Papst Leo XIV. den neuen Rekruten der Schweizer Garde mitgegeben, die diesen Samstag vereidigt werden. Der Termin war aufgrund der Papstwahl verschoben worden. Das katholische Kirchenoberhaupt empfing die Päpstliche Schweizergarde diesen Freitag in Audienz

Quelle
Bundespräsidentin Keller-Sutter trifft im Vatikan Papst Leo XIV. – News – SRF
Papst an Gardisten
Schweizergarde (208)
Stefanie Stahlhofen – Vatikanstadt
Seit dem Jahr 1506 schützen Schweizer Gardisten den Papst und seine Residenz – im Falle des Falles sind sie bereit, auch ihr Leben zu geben. Papst Leo XIV. dankte allen mit den Worten:
„Seit den ersten Tagen meines Pontifikats, liebe Schweizergardisten, kann ich auf euren treuen Dienst zählen, den ihr mit großer Selbstlosigkeit und großem Eifer verrichtet. Ich nutze die Gelegenheit der traditionellen Vereidigungszeremonie, um euch meinen herzlichen Dank für euren Einsatz und eure Hingabe auszusprechen. Der Nachfolger Petri kann seine Sendung im Dienst der Kirche und der Welt in der Gewissheit erfüllen, dass ihr über seine Sicherheit wacht.“
Luxemburg: Papst-Glückwunsch an Thronfolger Guillaume
„Aufrichtigste Glückwunsche“ richtet Papst Leo Erbgroßherzog Guillaume aus, der an diesem Freitag offiziell den Thron im Großherzogtum Luxemburg besteigt
„Ich schließe mich der Freude eines ganzen Landes an, das auf eine lange und prestigeträchtige Tradition zurückblicken kann, die tief in der Geschichte verwurzelt ist“, so Papst Leo via Telegramm an die königliche Hoheit.
Christliche Werte, die Luxemburg prägten
Er hoffe, dass der Thronfolger dazu beitragen könne, „ein Leben zu fördern, das auf der Achtung der christlichen Werte basiert, die die Identität Luxemburgs geprägt haben, und so das unermüdliche Streben nach dem Gemeinwohl fördern“, so der Papst.
Er spreche dem Erbgroßherzog seine „herzliche Achtung“ aus und wünsche Luxemburg Frieden für die Zukunft. Allen Einwohnern des Großherzogtums erteile er seinen apostolischen Segen, so Leo XIV..
Vatikan besorgt über hohe Zahl von Selbstmorden junger Leute
Der Außenbeauftragte des Heiligen Stuhls, Erzbischof Paul Richard Gallagher, ist zur 80. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen nach New York gereist. In zwei hochrangigen Sitzungen zum Thema Jugendliche und Gesundheit rief er dazu auf, junge Menschen besser zu unterstützen

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Gallagher: UNO reformieren, Frieden und Entwicklung fördern – Vatican News
Jesus zu Gast bei Freunden | Glaube und Berufung
„Besser gemeinsam“: Staats- und Regierungschefs sprechen vor der 80. Generalversammlung der Vereinten Nationen
Vatican News
In seiner ersten Rede am 25. September (Ortszeit) erinnerte Gallagher an den 30. Jahrestag des Weltaktionsprogramms für die Jugend und betonte, dass dieser Jahrestag „eine Gelegenheit darstellt, das Engagement für die Unterstützung junger Menschen zu bekräftigen, damit sie zu Architekten des Friedens, Hütern der Schöpfung und Erbauern einer gerechteren Gesellschaft werden“. Er sagte zugleich, dass die neuen Generationen heute mit großen Herausforderungen konfrontiert sind, die ihr Wachstum behindern und oft die ihnen innewohnende Würde trübten: Kriege, soziale Ungerechtigkeiten, Ungleichheiten, Hunger und Ausbeutung von Mensch und Umwelt.
Leo an Katecheten: Wort Gottes so verkünden, dass es beim Leben hilft
Papst Leo hat Katecheten und Katechetinnen aus aller Welt daran erinnert, dass sie nicht einfach Lehrstoff vermitteln, sondern das Wort Gottes so verkünden sollen, dass es Gläubigen im Leben hilft. Das sagte Leo XIV. in der Predigt bei der Jubiläumsmesse für die Katecheten an diesem Sonntag in Rom

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Eltern sind „die ersten Katecheten“: Papst Leo über die Verkündigung des Glaubens
„Wenn wir im Glauben erziehen, vermitteln wir nicht einfach eine Lektion, sondern legen das Wort des Lebens in die Herzen der Menschen, damit es in einem guten Leben Frucht bringen kann“, erklärte das Kirchenoberhaupt in seiner Predigt auf dem Petersplatz. Leo erinnerte an den heiligen Augustinus, der einem Katecheten geraten habe: „Erkläre alles so, dass die, die dir zuhören, glauben, im Glauben hoffen und in der Hoffnung lieben können.“


Quelle
Die Tränen des Heiligen Petrus (El Greco, Mexiko-Stadt) – Wikipedia

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