Lateinamerika

“Der Erfolg ist ihm zu gönnen”

Der Erfolg ist dem Präsidenten des Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, zu gönnen

Katholische Wochenzeitung, 7/2016
Von Prälat Dr. Martin Grichting, Generalvikar des Bistums Chur

Der Erfolg ist dem Präsidenten des Rats zur Förderung der Einheit der Christen, Kardinal Kurt Koch, zu gönnen: Nach langem Hin und Her trifft Papst Franziskus Kyrill I., den Patriarchen der Russisch-orthodoxen Kirche. Das Territorium ist diplomatisch geschickt gewählt. Kuba ist ein Land, das einerseits seit Jahrhunderten mit der katholischen Kirche verbunden ist, anderseits aber auch gute Beziehungen zu Russland pflegt.

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Begegnung mit de Bischöfen Mexikos

Apostolische Reise von Papst Franziskus nach Mexiko
(12.-18. Februar 2016)

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La Guadalupana
1999: Apostolische Reise nach Mexiko
2012: Papst Benedikt XVI. in Mexiko
Mexikanische Bischofskonferenz
Grito de Dolores
CELAM

Begegnung mit den Bischöfen Mexikos

Ansprache von Papst Franziskus 
Kathedrale, Mexiko-Stadt
Samstag, 13. Februar 2016

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Gegen Drogengewalt

Gegen Drogengewalt: „Franziskus könnte einiges bewirken”

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Sicherheitsmassnahmen vor Pastbesuch in der Unruheprovinz Michoacan

Oganisierte Kriminalität und damit verbundene Gewalt ist im Bundesstaat Michoacan weit verbreitet.

Zum ersten Mal wagt sich ein Papst in eines der Epizentren der organisierten Kriminalität in Mexiko: in den Bundesstaat Michoacan. Franziskus wird in der Stadt Morelia eine Messe feiern und Jugendliche treffen – Jugendliche, denen oft genug eine saubere Lebensperspektive fehlt, sodass sie in die Drogenkriminalität und die brutalsten Formen von organisierter Gewalt abgleiten. Welche Merkmale diese spezifische Form der Gewalt hat, die in Mexiko epidemische Ausmasse angenommen hat, darüber hat Gudrun Sailer mit dem aus Österreich stammenden Politikwissenschaftler Andreas Schedler gesprochen, der an der staatlichen Universität CIDE in Mexiko Stadt über Fragen der kriminellen organisierten Gewalt vor allem in Mexiko forscht.

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Trump schiesst zurück

Er habe “grossen Respekt für Franziskus”

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Papst Franziskus in Mexiko: Vatikan Reise-Programm

Donald Trump reagiert auf die Kritik durch den Papst: Er habe „grossen Respekt für Franziskus“, aber dessen Worte würden „falsch interpretiert“, und Franziskus sei wohl „schlecht informiert“. Das sagte der Immobilienmogul, der Präsidentschaftskandidat der US-Republikaner werden will, zu einer Äusserung des Papstes vom Donnerstag.Franziskus hatte sich auf dem Flug von Mexiko nach Rom gegen Trumps Absicht gewandt, eine Mauer zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten zu bauen, wenn er erst US-Präsident wäre. Wörtlich sagte der Papst zu mitreisenden Journalisten: „Ein Mensch, der nur daran denkt, Mauern zu bauen und nicht Brücken, der ist nicht christlich. Das ist nicht das Evangelium.“Auf die Frage, ob man so jemanden wählen könne, hatte Franziskus sich nicht direkt äussern wollen. „Ich sage nur: Dieser Mensch ist kein Christ, wenn er das so sagt. Man muss aber sehen, ob er das wirklich so gesagt hat, nicht wahr?“Trumps erste Reaktion: „Wenn das Oberhaupt einer Religionsgemeinschaft den Glauben eines Einzelnen öffentlich in Frage stellt, ist das beschämend! Wenn der Vatikan mal vom Islamischen Staat angegriffen wird, dann kann der Papst nur hoffen, dass Donald Trump dann US-Präsident ist!“

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Fliegende Pressekonferenz

Fliegende Pressekonferenz: Migranten, Missbrauch, Donald Trump

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Vatikan: Offizielles Reiseprogramm

Wiederverheiratete Geschiedene, Donald Trumps Bemerkungen über Papst Franziskus, pädophile Täter, Russland und die Ukraine – all diese konfliktreichen Themen fanden sich in der Pressekonferenz wieder, die Papst Franziskus während des Rückfluges aus Mexiko für die mitreisenden Journalisten hab. Hier eine ausführliche Zusammenfassung.

Donald Trump

Auf mexikanischer Seite der Grenze habe der Papst über Flüchtlinge gesprochen, während auf der anderen Seite des Zaunes – also in den USA – eine heftige Wahlkampagne laufe, setzte ein Journalist an. Und er zitierte in seiner Frage den republikanischen Präsidentschaftsbewerber Donald Trump, der dem Papst vorgeworfen hat, für die Politiker und die Regierung Mexikos zu sprechen. Trump selber wolle 2.500 Kilometer Zaun bauen und elf Millionen Immigranten ausweisen. Kann ein Katholik in den USA so jemanden wählen?, lautete die Frage.

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Mexiko

Mexiko: “Eine grosse Papstreise in jeder Hinsicht”

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Was bleibt von Papst Franziskus´ Reise nach Mexiko? Das fragten wir unsere Kollegin in Mexiko Gudrun Sailer, die den Papst in den vergangenen fünf Tagen auf Schritt und Tritt beobachtet hat.

Gudrun Sailer: „Es war eine grosse Papstreise, gross in jeder Hinsicht. Der Papst kam in ein 120-Millionen-Land, in dem sich 90 Prozent der Menschen zur katholischen Kirche benennen, so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt. Er kam in die Mitte der katholischen Welt, und doch zugleich in die Peripherien, die dieses Land zuhauf bietet. Mit Absicht hat Franziskus Orte ausgesucht, an denen noch nie zuvor ein Papst war, Orte, die für die grössten Tragödien der zeitgenössischen Welt stehen, das schlimmste, was Menschen Menschen antun können: Gewalt, Drogen, Korruption, Folter, Erpressung, organisierte Kriminalität, Menschenhandel, Migration.

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Papst Franziskus zurück in Rom

Papst Franziskus ist zurück in Rom

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Papst an US-mexikanischer Grenze: „Nie mehr Tod, noch Ausbeutung”

Nach einem zwölf-Stunden Flug kam er gegen 15 Uhr aus Mexiko in Rom an. Damit endet die zwölfte Auslandsreise Papst Franziskus, die ihn fünf Tage nach Mexiko und zuvor noch zu einem kurzen Stop nach Kuba geführt hatte.

Am Mittwoch Abend hatte er in Ciudad Juárez eine Messe direkt an der Grenze zu den USA gefeiert, hunderttausende Gläubige waren dazu gekommen. Danach begab er sich zum Flughafen der Stadt, wo er von Staatspräsident Enrique Pena Nieto und von den Bischöfen des Landes verabschiedet wurde, auch hierher waren Tausende jubelnder Zuschauer gekommen. „Ich habe mich gut empfangen und aufgenommen gefühlt von der Zuneigung und Hoffnung dieser grossen mexikanischen Familie. Danke, dass ihr mir die Türen eures Lebens geöffnet habt!“, so die Abschiedsworte des Papstes, die auch über den Kurznachrichtendienst Twitter verbreitet wurden.

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