Mexiko
Zwei Priester in Veracruz entführt und ermordet
Poza Rica, Fides – Dienst, 20. September 2016
Die mexikanische Diözese Papantla bestätigte den Mord an den beiden Priestern Alejo Nabor Jiménez Juárez und José Alfredo Suárez de la Cruz. Wie die Staatsanwaltschaft von Veracruz in einem ersten Bericht mitteilt, wurden die beiden katholischen Geistlichen am vergangenen Sonntag, den 18. September aus der Pfarrei Nuestra Senora de Fatima am Stadtrand von Poza Rica im Norden des Staates Veracruz verschleppt. Ihre Leichen wurden am Morgen des gestrigen Montag, den 19. September, entlang der Strasse von Papantla nach Poza Rica aufgefunden. Ein Mitarbeiter der Priester, der in der Pfarrei als Messner und Fahrer tätig war, und zusammen mit den beiden Priestern verschleppt wurde, überlebte die Entführung.
Kolumbien – Feierliche Unterzeichnung der Friedensverträge
Kolumbien – Feierliche Unterzeichnung der Friedensverträge nach 52 Jahren Bürgerkrieg am kommenden 26. September
Fides – Dienst, 16.9.2016
– Am kommenden 26. September 2016 wird in der Stadt Cartagena de Indias die feierliche Unterzeichnung der Friedensverträge zwischen der Regierung unter Leitung des Präsidenten Manuel Santos und der ehemaligen Rebellenbewegung FARC stattfinden. Dies bestätigt die Aussenministerin María Ángela Holguín, die in diesem Zusammenhang auch bekannt gab, dass an der Feier stellvertretend für den Papst dessen Kardinalstaatsekretär Pietro Parolin teilnehmen wird.
Bei der Zeremonie zur Unterzeichnung des Friedensabkommens werden auch zahlreiche diplomatische Delegationen anwesend sein.
Kolumbien
Kolumbien: Farc stellt bewaffnete Aktionen ein
Die Rebellengruppe Farc stellt alle bewaffneten Aktionen ein und setzt ihren Einsatz politisch fort. Das kündigte Farc Chef Timoleon Jimenez an. Im September werde die Farc eine Konferenz abhalten, es solle die letzte „unter Waffen“ werden. Bereits ab diesem Montag werde es keine bewaffneten Aktionen mehr geben, auch die kolumbianische Regierung hatte eine Waffenruhe verkündet.
Regierung und FARC hatten in der vergangenen Woche nach mehrjährigen Verhandlungen erfolgreich Ihre Friedensgespräche abgeschlossen. Im September soll das Abkommen unterzeichnet werden, Anfang Oktober folgt eine Volksabstimmung über die Verhandlungsergebnisse. Damit wäre ein jahrzehntelanger Konflikt offiziell beendet, der über 250.000 Menschen das Leben kostete und zu mehr als sechs Millionen Binnenflüchtlingen führte.
Pressekonferenz Papst Benedikt XVI. Flug nach Mexiko
Apostolische Reise nach Mexiko und in die Republik Kuba
Quelle
Papst Benedikt XVI. Mexiko/Kuba 2012 (72)
Befreiungstheologie
Pressekonferenz mit Papst Benedikt XVI. auf dem Flug nach Mexiko
Freitag, 23. März 2012
Auf dem Hinflug nach Mexiko beantwortete der Heilige Vater wie üblich die Fragen einiger Journalisten. P. Lombardi, Direktor des Pressebüros des Heiligen Stuhls, moderierte die Begegnung. Zunächst dankte er Benedikt XVI. für seine Anwesenheit und stellte ihm die über 70 mitreisenden Journalisten vor. Neben den Italienern bildeten die Mexikaner mit 14 Journalisten die grösste Gruppe, mehrfach vertreten waren auch
Die Familien als Geburtsort künftiger Missionare
Papstbotschaft anlässlich des 17. Nationalen Eucharistischen Kongresses vom 15. bis 21. August in Belém, Brasilien
Papst Franziskus hat die Kirche in Brasilien ermutigt, ein besonderes Augenmerk auf die Familie zu lenken, wo „künftige Generationen von Christen und Missionaren“ geboren würden. In seiner Botschaft anlässlich des 17. Nationalen Eucharistischen Kongresses vom 15. bis 21. August in Belém in der Amazonasregion, bietet er den Völkern am Amazonas seine Unterstützung an.
In dem in lateinischer Sprache verfassten Schreiben, übermittelt von dem Sondergesandten Kardinal Cláudio Hummes, ehemaliger Erzbischof von Sao Paulo, bittet der Papst die Hirten vom Amazonas, die Menschen im Glauben zu bestärken, indem sie ihnen die Katechese übermitteln, an das Gebetsleben und an die Ausübung der Nächstenliebe im täglichen Leben zu erinnern.
Indigene Völker massiv bedroht
Menschrechtsorganisation: Indigene Völker massiv bedroht
Quelle
UNO: Internationaler Tag der Indigenen Völker
Survivalinternational.de
Fian.de
Zum Internationalen Tag der indigenen Völker an diesem Dienstag weist die Menschrechtsorganisation FIAN Deutschland auf die besorgniserregende Lage vieler indigener Gemeinschaften hin. Vor allem in Lateinamerika werden individuelle und kollektive Rechte von Indigenen, darunter das Recht auf Nahrung, systematisch verletzt, so die Organisation in einer Pressemitteilung. „Die indigene Bevölkerung Lateinamerikas stirbt einen langsamen, aber sicheren sozialen und kulturellen Tod. Hierfür ist in erster Linie der fehlende Zugang zu ausreichenden Land-Ressourcen verantwortlich“, betont Almudena Abascal, Lateinamerika-Referentin von FIAN Deutschland. Der Verband fordert die Regierungen auf, ihren nationalen und internationalen Verpflichtungen nachzukommen und den Schutz indigener Völker zu garantieren.







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