Papstbrief an die Bischöfe Chiles
Papstbrief an die Bischöfe Chiles: „Ich habe Fehler gemacht“
Quelle
Papst räumt Fehler ein
Vatikan: Missbrauchsermittlungen in Chile beendet
Hintergrund: Warum der Papst schwere Fehler einräumt
Papst Franziskus räumt „schwerwiegende Fehler bei der Bewertung und Wahrnehmung der Situation“ in Chile ein. Der Papst schrieb einen Brief an die Bischöfe des Landes, der an diesem Mittwoch bei einer Pressekonferenz veröffentlicht wurde.
P Bernd Hagenkord – Vatikanstadt
Im Januar diesen Jahres hatte der Papst Chile zu einer Pastoralreise besucht, gegenüber einem Journalisten hatte er Vorwürfe gegen Bischof Juan Barros als „Verleumdung“ zurück gewiesen. Selber räumte er später aber ein, dass er sich falsch ausgedrückt habe, er habe Überlebende von Missbrauch verletzt. Es geht um Missbrauchsvorwürfe gegen den chilenischen Priester Fernando Karadima, während dem Bischof von Osorno, Juan Barros, vorgeworfen wird, von diesem Missbrauch gewusst und ihn gedeckt zu haben. Zahlreiche Opfer Karadimas hatten darauf hingewiesen und dem Papst auch einen Brief geschrieben.
Venezuela: Die Leute wollen Essen, nicht Politik
Venezuela durchläuft die schlimmste Wirtschaftskrise seiner Geschichte
Quelle
Venezuela: Aufschrei der Bischöfe
Fidesdienst
Kirche in Not
Venezuela durchläuft die schlimmste Wirtschaftskrise seiner Geschichte. Die Präsidentschaftswahlen kommen heran. Aber die Bevölkerung hat keine Kraft mehr, sich für Politik zu interessieren – die Menschen kämpfen einfach um die nächste Mahlzeit.
Gudrun Sailer und Helene Destombes – Vatikanstadt
Wegen der Versorgungsengpässe gab es schon mehrfach schwere Unruhen, Plünderungen und Massenproteste. Der Alltag der meisten Venezolaner ist weniger spektakulär und dreht sich hauptsächlich um die Nahrungsbeschaffung. Der Hunger prägt das Leben und den Alltag der Menschen auf eindringliche Weise, sagt im Gespräch mit Vatican News der französische Priester George Engel, der seit 16 Jahren in Venezuela lebt. „Man findet kaum etwas zu kaufen, die Läden sind leer. Neu ist, dass es kein Bargeld mehr gibt. Man muss alles mit Kreditkarte zahlen oder per Internet.“
Brasile
Brasile – In der Diözese São Gabriel da Cachoeira wurde der erste Priester aus dem Volk der Baniwa geweiht
Quelle
Bistum São Gabriel da Cachoeira
Cachoeira, Fidesdienst, 21. März 2018
Der vergangenen Samstag, der 17. März, war ein historischer Tag in der brasilianischen Diözese São Gabriel da Cachoeira, denn mit Geraldo Trindade Montenegro wurde an diesem Tag erster Priester der Baniwa aus einem der insgesamt 23 indigenen Völker der Diözese zum Priester geweiht. Die Veranstaltung wurde von der gesamten Diözesangemeinschaft sorgfältig und mit grosser Vorfreude vorbereitet. Viele nahmen eine mehrtägige Reise auf sich, um an der Feier teilzunehmen, der Bischof Monseñor Edson Damian vorstand. Der Weihegottesdienst die von allen mit viel Anteilnahme erlebt wurde, wurde auch mit Elementen der indigenen Spiritualität gestaltet, die tief mit dem christlichen Leben verbunden sind.
‘Die Lage ist unglaublich schlimm’
Weltweit sind jeden Tag 500 Lastwagen, 20 Schiffe und 92 Flugzeuge des Uno-Welternährungsprogramms WFP unterwegs, um irgendwo Not zu lindern
Quelle
WFP Homepage
WFP
Do.
YouTube David Beasley
Weltweit sind jeden Tag 500 Lastwagen, 20 Schiffe und 92 Flugzeuge des Uno-Welternährungsprogramms WFP unterwegs, um irgendwo Not zu lindern. An der Spitze der Organisation steht der Amerikaner David Beasley. Fredy Gsteiger, diplomatischer Korrespondent von SRF, hat mit Beasley über die Gründe humanitärer Katastrophen gesprochen.
Peru
Peru – Drogenkonsum bei Minderjährigen: Erzdiözese Lima will Familienpastoral fördern
Lima, Fidesdienst, 22. Februar 2018
Drogenhandel dürfe nicht als zusätzliche Bedrohung für die Gesellschaft wahrgenommen werden, sondern müsse als hauptsächliche Gefahr betrachtet werden. In Peru erzielten Drogengeschäfte einen Umsatz von über 3 Milliarden Dollar pro Jahr und “das Problem wird jeden Tag grösser”, so Marilú de Cossio, Gründerin und Vorsitzende der therapeutischen Gemeinschaft für Strassenkinder “Instituto Mundo Libre”, der einzigen Einrichtung dieser Art in Peru. Der grösste Schwachpunkt in dieser Situation seien die Familien, da es in einem ein Drittel der Familien keine väterliche Figur gibt. So sei es möglich, dass Kriminelle sich die affektiven Defizite von Problemfamilien zunutze machen, um die Jüngeren in den Verkauf von Drogen einzubeziehen. Dabei gebe es auch präzisen Strategien, um in Schulen und armen Viertel nach neuen Konsumenten zu suchen.
‘Prüfet alles, das Gute behaltet!’
25 Jahre Instruktion Libertatis conscientia zur Befreiungstheologie
Quelle
Intruktion – ‘Libertatis nuntius’ – kathpedia – Über einige Aspekte der „Theologie der Befreiung“
‘Libertatis conscientia’ – kathpedia – Über die christliche Freiheit und Befreiung
Do..: ‘Die Tagespost’
‘Prüfet alles, das Gute behaltet!’ – 25 Jahre Instruktion Libertatis conscientia zur Befreiungstheologie
Von Bischof Gerhard Ludwig Müller
Regensburg, (kath.net/L’Osservatore Romano), 23. Dezember 2011
Für den im Februar 2012 erscheinenden Band Eschatologie der „Joseph Ratzinger Gesammelte Schriften“ werden auch die Texte zur Befreiungstheologie aufgenommen. Vor 25 Jahren erschien die Instruktion der Kongregation für die Glaubenslehre über die christliche Freiheit und Befreiung Libertatis conscientia, die vom damaligen Präfekten und dem heutigen Papst Benedikt XVI. unterzeichnet worden ist. Sie enthält die lehramtliche Bewertung der in Lateinamerika entwickelten „Theologie der Befreiung“. Eine Relecture lohnt sich und bringt die erstaunliche Weitsicht dieses Dokumentes ans Licht. Die persönlichen Äusserungen von Joseph Ratzinger über die „Theologie der Befreiung“ arbeiten die darin aufscheinende Tendenz heraus, die Theologie zu politisieren und die Kirche auf innerweltliche Aktivitäten zu reduzieren. Damit aber sah er das Wesen von Kirche und Theologie selbst infrage gestellt.
Bischöfe Argentiniens beim Papst
Argentinische Bischöfe beim Papst: „Eine sehr klare und innovative Botschaft“

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Fünf Jahre Papst Franziskus
Argentinische Bischöfe beim Papst: „Eine sehr klare und innovative Botschaft“
Wie kann das, was Papst Franziskus verkündet, besser bei den Menschen ankommen? Darüber haben sich an diesem Samstag der Papst und der Exekutivrat der Bischofskonferenz seines Heimatlandes Argentinien unterhalten.
Patricia Ynastroza und Bernd Hagenkord SJ – Vatikanstadt
„Papst Franziskus wird Argentinien besuchen, wenn die Zeit dafür richtig ist“: Oscar Vicente Ojea, Bischof von San Isidro und Vorsitzender der Bischofskonferenz, beantwortet gegenüber Vatikan News die Frage, welche viele Argentinier bewegt, nämlich warum der argentinische Papst nicht nach Argentinien kommt.


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