Argentinier Enrique Shaw steht vor der Seligsprechung
Argentinien: Bischöfe feiern “heiligen Unternehmer” – Die katholische Kirche in Argentinien blickt mit großer Freude auf eine Entscheidung aus Rom: Die Bischofskonferenz (CEA) begrüßte die Promulgation des Dekrets des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, das ein Wunder anerkennt, welches der Fürsprache von Enrique Shaw zugeschrieben wird. Damit ist der entscheidende Schritt für seine baldige Seligsprechung getan
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English – Enrique Shaw
Kirche erhält bald 12 neue Selige – Vatican News
In einer offiziellen Mitteilung betonten die Bischöfe, dass diese Anerkennung das argentinische Volk “mit Hoffnung erfüllt”. Shaw sei das lebendige Beispiel für die Fruchtbarkeit eines Laienzeugnisses, der seinen Glauben mit evangeliumsgemäßer Konsequenz gelebt und eine bleibende Spur im pastoralen und sozialen Leben des Landes hinterlassen habe.
Die Bischöfe erinnerten zudem an jüngste Worte von Papst Leo XIV., der Shaws Einsatz für gerechte Löhne, die Ausbildung der Arbeiter und die Gesundheitsfürsorge für deren Familien hervorgehoben hatte. Für Shaw war die Rentabilität eines Unternehmens kein absoluter Wert, sondern stand stets “im Dienst eines menschlichen, gerechten und solidarischen Unternehmens”.
Die päpstlichen Gärten erhalten eine außergewöhnliche weihnachtliche Leihgabe
Ein Stück Mexiko in Castel Gandolfo: Monumentale Keramik-Krippe eingetroffen
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Keramik von Metepec – Wikipedia
Der “Borgo Laudato si’”, das neue Zentrum für ökologische Bildung in den päpstlichen Gärten von Castel Gandolfo, erhält pünktlich zum Weihnachtsfest ein besonderes künstlerisches Zeugnis: Eine lebensgroße Krippe aus der berühmten Keramik-Tradition von Metepec, Mexiko.
Tiziana Campisi und Mario Galgano – Vatikanstadt
Die 17 Tonskulpturen sind ein Werk des verstorbenen Großmeisters Tiburcio Soteno aus dem Jahr 2008. Die Familie Soteno genießt Weltruf; ihre Werke sind unter anderem im British Museum in London zu finden. Das nun im Borgo ausgestellte Ensemble war ein Geschenk an den ehemaligen Rektor der Basilika von Guadalupe, Monsignore Diego Monroy Ponce, der das Kunstwerk nun seinerseits dem Borgo Laudato sì stiftete, nachdem er im September an der Einweihung des Zentrums durch Papst Leo XIV. teilgenommen hatte.
Chile: Bischöfe erinnern an Menschenwürde
In einem Glückwunschschreiben an den neu gewählten Präsidenten José Antonio Kast hat die Bischofskonferenz zu Zusammenarbeit und Dialog gemahnt und sich besorgt über die Rechte von Migranten in dem Land gezeigt
Der als rechtskonservativ eingestufte Kandidat José Antonio Kast war am Sonntag mit über 58 Prozent zum Präsidenten gewählt worden. Der Politiker mit deutschstämmigen Wurzeln besiegte die ehemalige Arbeitsministerin Chiles Jeannette Jara von der links gerichteten Regierungspartei, die 42 Prozent der Stimmen erhielt. Kast tritt damit die Nachfolge des scheidenden Präsidenten Gabriel Boric im Präsidentenpalast “La Moneda” an.
12. Dezember – Hochfest der Jungfrau von Guadalupe *UPDATE
Papst Franziskus-Heilige Messe anlässlich des Hochfestes der Jungfrau von Guadalupe 2019-12-12
Vatikan – Heilige Messe zum Fest Unserer Lieben Frau von Guadalupe/Vatikanische Basilika 18.00 Uhr
Heilige Messe für Lateinamerika
Weitere Beiträge zu – Unsere Liebe Frau von Guadalupe
*Warum Unsere Liebe Frau von Guadalupe die Patronin der Ungeborenen ist
Maduro-Regime hindert Kardinal an Messfeier
Er wollte den ersten venezolanischen Heiligen feiern – doch die venezolanische Regierung hatte etwas dagegen. Während der Spannungen zu den USA wächst nun auch der Streit mit der Kirche
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Kardinal Baltazar Enrique Porras Cardozo
Brasilien: Kardinal mahnt nach Polizeiaktion mit 64 Toten in Rio zu Frieden – Vatican News
29.10.2025
Die Spannungen zwischen der venezolanischen Regierung und der katholischen Kirche haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Der 81-jährige Kardinal Baltazar Porras, emeritierter Erzbischof von Caracas, wurde daran gehindert, nach Isnotú zu reisen, um dort eine festliche Messe zu Ehren des neu heiliggesprochenen José Gregorio Hernández zu feiern. Nach eigenen Angaben erhielt er kurz zuvor einen Anruf aus dem Vizeministerium für Kultus, das seine Anwesenheit als “unangemessen” bezeichnete. Sein Flug wurde gestrichen, ein Ersatzflug umgeleitet, und schließlich durfte der Kardinal die Reise auch auf dem Landweg nicht fortsetzen. “Wir wurden nicht körperlich angegriffen, aber alles geschah auf Befehl von oben”, sagte Kardinal Porras und sprach von einem “Eingriff in die Bewegungsfreiheit”.
Trumps moralischer Nobelpreis
Wider den norwegischen Idealismus: María Corina Machados Widmung des Friedensnobelpreises ist Symptom einer tektonischen Verschiebung im westlichen Machtgefüge
17.10.2025
Als das Nobelkomitee verkündete, den Friedenspreis 2025 an die venezolanische Oppositionsführerin María Corina Machado zu vergeben, war die Absicht offenkundig: Wieder einmal sollte der Preis eine Geste an jene progressiven Kräfte sein, die sich für Demokratie, Menschenrechte und gegen “autoritäre Populisten” einsetzen, verbunden mit einer diskreten Spitze gegen Donald Trump, dessen wiederholten Anspruch, selbst einen Nobelpreis zu verdienen, man in Oslo mit nur mäßigem Enthusiasmus verfolgt haben dürfte.
María Corina Machado: Venezuelas unbeugsame Stimme
Friedensnobelpreis 2025 geht an María Corina Machado – María Corina Machado erhält den Friedensnobelpreis 2025 für ihren unermüdlichen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte in Venezuela. Die praktizierende Katholikin sagt: “Lasst uns vertrauen, Gott ist mit uns.”
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Oppositionskandidatin María Corina Machado von der Wahl ausgeschlossen
María Corina Machado – Wikipedia
Aus dem Versteck zum Friedensnobelpreis: Wer ist María Corina Machado?
10.10.2025
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr nach Venezuela. Das norwegische Nobelkomitee ehrt María Corina Machado, die bekannteste Oppositionsführerin Venezuelas, für ihren “Einsatz für die demokratischen Rechte des venezolanischen Volkes” und ihren Kampf für einen friedlichen Übergang von der Diktatur zur Demokratie. Ihre Auszeichnung sendet eine starke politische Botschaft an ein Land im Ausnahmezustand.
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