Kuba: Bischöfe warnen vor Chaos und Gewalt
Die kubanischen Bischöfe sind tief besorgt über die Verschlechterung der sozialen und wirtschaftlichen Lage des Landes. Das schreiben sie in einer Botschaft “an alle Kubaner guten Willens”
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Kubas Bischöfe: Schlimme Krise trieb Tausende in Migration
Papst: Besorgt über Spannungen zwischen USA und Kuba – Vatican News
Die Bischöfe warnen vor der Gefahr eines weiteren sozialen Zusammenbruchs, insbesondere nach den jüngsten Entscheidungen, die die Energieversorgung des Landes betreffen. Die Gefahr von sozialen Unruhen und Gewalt unter den Bürgern des Landes sei real, und kein Kubaner guten Willens könne sich über ein solches Szenario freuen.
In dem am Samstag veröffentlichten Text schildern die Bischöfe die auf der Insel verbreitete Stimmung: “Wir können nicht so weitermachen”. Das müssten sich die ganze Gesellschaft, vor allem aber die politisch Verantwortlichen zu Herzen nehmen. Schon im Juni letzten Jahres hatten die Bischöfe Kubas einen vergleichbaren Appell verfasst; nun betonen sie, dass sich die “schmerzliche und drängende” Realität seither nicht nur nicht verbessert, sondern verschlechtert habe. Angst und Verzweiflung hätten seitdem weiter um sich gegriffen.
Papst Leo XIV. mahnt peruanische Bischöfe zur Einheit beim Ad-limina-Besuch
Papst Leo XIV. mahnt peruanische Bischöfe zur Einheit beim Ad-limina-Besuch
Rom: Papst besucht Perus Bischöfe
Leo XIV. gesellte sich am Donnerstag zu einem Mittagessen der Oberhirten dazu: eine “Geste der Nähe und Verbundenheit”, so Perus Bischofskonferenz, die am Freitag zum Ad limina-Besuch im Vatikan ist
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An die Bischöfe von Peru anlässlich ihres “Ad-limina-Besuchs” – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va
Papst trifft Bischöfe aus Peru – DOMRADIO.DE Video
Peruanische Bischofskonferenz
Vatikan News
“Eine Geste der Nähe und Verbundenheit, die die pastorale Mission der Kirche in Peru stärkt”: so beschrieb die Bischofskonferenz die “angenehme und unerwartete Überraschung”, die der Papst den Bischöfen des südamerikanischen Landes am 29. Januar bereitete.
Der Papst besuchte die Bischöfe während eines “brüderlichen Mittagessens”, wie es auf dem Profil der peruanischen Bischofskonferenz hieß, während sie sich zu ihrem Ad limina-Besuch vom 26. bis 31. Januar in Rom aufhält. An dem Treffen nahmen die Bischöfe der 46 kirchlichen Jurisdiktionen des südamerikanischen Landes teil, in dem Robert Francis Prevost über zwanzig Jahre als Missionar und später als Bischof der Diözese Chiclayo tätig war. Die Bischöfe werden am 30. Januar vom Papst in Audienz empfangen.
Argentinien: Katholische Uni gründet Papst-Franziskus-Institut
Die Katholische Universität Argentiniens (UCA) hat ein “Institut Papst Franziskus” gegründet, um sein Vermächtnis wissenschaftlich zu untersuchen und seine Impulse für Gesellschaft und Kirche langfristig zu sichern. Jorge Mario Bergoglio, so der bürgerliche Name des 2025 verstorbenen Papstes, war vor seiner Wahl an die Kirchenspitze Großkanzler der UCA
Pater Fabián Báez, Direktor des Instituts, erklärte auf der Facebook-Seite der Universität zur Gründung am 17. Dezember 2025 – dem Geburtstag Bergoglios – dass am Papst Franziskus-Institut Glaube und Wissen mit dem Leben in Dialog treten sollten und Hoffnung als “konkrete Lebensoption” vermittelt werden solle. Es gehe darum, Forschung zu konzentrieren und das Lehramt von Bergoglio zu studieren und vertiefen. Zudem wollten Schulungen, Begegnungen und verschiedene Aktivitäten sein Vermächtnis weitergeben. Auch Projekte mit sozialer Wirkung wolle das institut anstoßen, “weil wir wissen, dass Bildung nur dann wirklich Sinn macht, wenn sie das Leben der Menschen verändert.”
Schiff Petri auf Gegenkurs
Universität Gregoriana: Neuevangelisierung und Katechese in Lateinamerika
Rom, Die Tagespost/ck, 14.03.2012
In Vorbereitung auf die für Oktober einberufene Weltbischofssynode zur Neuevangelisierung hat der Theologe Carlos María Galli in der vergangenen Woche an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom einen Vortrag zum Thema “Das missionarische Angebot von Aparecida und die Neuevangelisierung. Von Evangelii nuntiandi (1975) und Puebla (1979) zur Synode über die Neuevangelisierung (2012)”.
Carlos María Galli ist Priester der Erzdiözese Buenos Aires. Er studierte an der Katholischen Universität von Argentinien, wo er seit 1986 lehrt, sowie an der Universität Tübingen. Er war Peritus in der Fünften Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik in Aparecida (Brasilien) 2007 und ist korrespondierendes Mitglied der Päpstlichen Theologischen Kommission in Rom.

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