Lateinamerika

Argentinien: Katholische Uni gründet Papst-Franziskus-Institut

Die Katholische Universität Argentiniens (UCA) hat ein “Institut Papst Franziskus” gegründet, um sein Vermächtnis wissenschaftlich zu untersuchen und seine Impulse für Gesellschaft und Kirche langfristig zu sichern. Jorge Mario Bergoglio, so der bürgerliche Name des 2025 verstorbenen Papstes, war vor seiner Wahl an die Kirchenspitze Großkanzler der UCA

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Pater Fabián Báez, Direktor des Instituts, erklärte auf der Facebook-Seite der Universität zur Gründung am 17. Dezember 2025 – dem Geburtstag Bergoglios – dass am Papst Franziskus-Institut Glaube und Wissen mit dem Leben in Dialog treten sollten und Hoffnung als “konkrete Lebensoption” vermittelt werden solle. Es gehe darum, Forschung zu konzentrieren und das Lehramt von Bergoglio zu studieren und vertiefen. Zudem wollten Schulungen, Begegnungen und verschiedene Aktivitäten sein Vermächtnis weitergeben. Auch Projekte mit sozialer Wirkung wolle das institut anstoßen, “weil wir wissen, dass Bildung nur dann wirklich Sinn macht, wenn sie das Leben der Menschen verändert.”

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Schiff Petri auf Gegenkurs

Universität Gregoriana: Neuevangelisierung und Katechese in Lateinamerika

Rom, Die Tagespost/ck, 14.03.2012

In Vorbereitung auf die für Oktober einberufene Weltbischofssynode zur Neuevangelisierung hat der Theologe Carlos María Galli in der vergangenen Woche an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom einen Vortrag zum Thema “Das missionarische Angebot von Aparecida und die Neuevangelisierung. Von Evangelii nuntiandi (1975) und Puebla (1979) zur Synode über die Neuevangelisierung (2012)”.

Carlos María Galli ist Priester der Erzdiözese Buenos Aires. Er studierte an der Katholischen Universität von Argentinien, wo er seit 1986 lehrt, sowie an der Universität Tübingen. Er war Peritus in der Fünften Generalversammlung des Episkopats von Lateinamerika und der Karibik in Aparecida (Brasilien) 2007 und ist korrespondierendes Mitglied der Päpstlichen Theologischen Kommission in Rom.

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Venezuela

Venezuela: Papstaudienz für Machado und Freilassung italienischer Gefangener

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Die venezolanische Politikerin und Aktivistin María Corina Machado wurde am Montagvormittag von Papst Leo XIV. im Apostolischen Palast im Vatikan empfangen. Das gab das vatikanische Presseamt bekannt. Über die Inhalte des Gesprächs wurde, wie bei solchen Treffen üblich, Stillschweigen vereinbart.

Salvatore Cernuzio und Mario Galgano – Vatikanstadt

Am Ende eines Vormittags voller Audienzen im Apostolischen Palast im Vatikan empfing Papst Leo XIV. Maria Corina Machado, die ehemalige Abgeordnete der Nationalversammlung Venezuelas, die im Oktober 2025 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde.

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Misereor-Kritik – Venezuela

Misereor-Kritik: US-Intervention in Venezuela völkerrechtswidrig

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Venezuela: “Wechselbad der Gefühle” – Vatican News
Edgar Peña Parra – Wikipedia

Das Hilfswerk Misereor hat an diesem Dienstag die Bundesregierung aufgefordert, den US-Militärschlag in Venezuela als völkerrechtswidrig zu kritisieren. Hauptgeschäftsführer Andreas Frick warnt davor, die Prinzipien der internationalen Rechtsordnung geopolitischen Eigeninteressen zu opfern

An diesem Dienstag, den 6. Januar, hat das katholische Hilfswerk Misereor in Aachen eine klare Position bezogen: Trotz der massiven Menschenrechtsverletzungen durch das Regime von Nicolás Maduro rechtfertige nichts einen völkerrechtswidrigen Angriff.

“Geopolitisch muss dieser Angriff – ebenso wie der Angriff Russlands auf die Ukraine – als eine weitere deutliche Schwächung des internationalen Völkerrechts und der Vereinigten Nationen gewertet werden”, erklärte Misereor-Hauptgeschäftsführer Andreas Frick. Er bezeichnete das Verhalten der USA als eine “offene Demonstration kolonialer Vorherrschaftsprinzipien”.

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Europarat nach US-Angriff besorgt über Normalisierung von Gewalt

Nach dem gewaltsamen Sturz von Venezuelas Machthaber Nicolás Maduro durch die USA hat sich der Europarat besorgt geäußert. “Der Europarat weiß aus seinem Engagement in der Ukraine, wie fragil das Völkerrecht wird, sobald die Anwendung von Gewalt normalisiert wird”, erklärte Generalsekretär Alain Berset am Sonntag in Straßburg

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Katholische Organisationen verurteilen Militäraktion in Venezuela – Vatican News

Es bestehe die Gefahr, dass sich die Polarisierung zwischen denen, die einen schwerwiegenden Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilen, und denen, die ihn für gerechtfertigt halten, weiter verschärfe. “Diese Spaltungen schwächen die Grundlagen der internationalen Sicherheit”, warnte Berset, langjähriger Schweizer Bundespräsident. Allzu oft würden “unterschiedliche Maßstäbe angelegt, die eher von strategischen Interessen oder ideologischer Nähe als von gemeinsamen und einheitlichen Rechtsgrundsätzen geprägt sind”.

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Venezuela: Bischöfe beten für Opfer – Aufruf zur Einheit

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Venezuela, Ecuador, Peru, Trinidad-Tobago (26. Januar – 5. Februar 1985)
Gebet der Anvertrautung an die Jungfrau (27. Januar 1985)
Unsere Liebe Frau von Coromoto – Wikipedia
Geschichte der Erscheinung der seligen Jungfrau Maria von Coromoto/Übersetzung

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