Kunst

Michelangelos Befreiung der Bilder unter dem Finger Gottes

Petrus, Propheten, Provokationen                   UPDATE

KathTube: Vesper Papst Benedikt Sixtina, 31. Oktober 2012

Vor 500 Jahren wurde die Sixtinische Kapelle im Vatikan eingeweiht. Bis heute gibt Michelangelos Bilderzyklus zu kontroversen Deutungen Anlass. Von Paul Badde / Die Welt

Vatikanstadt, kath.net/Die Welt, 1. November 2012

Den Ruhm als grösster Künstler aller Zeiten hat sich Michelangelo Buonarotti wohl in den Jahren zwischen 1508 bis 1512 erworben, als er in Rom – unbequem hoch oben auf einem Gerüst liegend – dieDecke der Sixtinischen Kapelle mit kräftigen Pinselstrichen ausmalte.

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Vatikanische Museen

Vatikanische Museen – 100 Meisterwerke, die man gesehen haben muss

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Dieser Band präsentiert in hervorragenden Fotografien sowohl Pracht und Glanz der Räumlichkeiten der Vatikanischen Museen als auch eine Auswahl von hundert Meisterwerken aus der Zahl von mehr als 10.000 ausgestellten Exponaten. Fast alle Kunstwerke werden in mehreren Fotografien gezeigt und mit einem knappen Text kompetent erläutert. Es entsteht so ein überwältigendes Bilderbuch, das die Schönheit und Harmonie der gezeigten Werke zum Ausdruck bringt und den Leser verzaubert.

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Neues Domschatzmuseun: Tag der offenen Tür

Am 29./30. August eröffnete das neue Domschatzmuseum im Bischöflichen Hof in Chur (Nachtrag)

Medienberichte über das Domschatz Museum
Bilder
Ansprache von Bischof Peter Bürcher, Apostolischer Administrator des Bistums Chur, anlässlich der Eröffnungsfeier des Domschatzmuseums am Donnerstag, 27. August 2020
Do.

Neues Domschatzmuseum: Tage der offenen Türe

Am 29./30. August eröffnet das neue Domschatzmuseum im Bischöflichen Hof in Chur. Beide Tage sind als Tage der offenen Türe gestaltet. Besuchende erhalten zusätzlich Einblicke in die Erkenntnisse, die sich während der Renovationsarbeiten eröffneten. Weiterlesen

Istanbul: „Enttäuschung und Sorge“

Mit Blick auf die ausserordentliche Bedeutung des Chora-Klosters löst die türkische Entscheidung, diese in eine Moschee umzuwandeln, weiterhin weltweit Reaktionen aus

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Porträt der Woche: Patriarch Bartholomaios I.

Seine Enttäuschung über die vom türkischen Präsident Recep Tayyip Erdogan veranlasste Umwandlung von Museumskirchen in Istanbul hat der Ökumenische Patriarch von Konstantinopel zum Ausdruck gebracht. „Wir wurden durch die Umwandlung der Hagia Sophia und der Chora-Kirche in Moscheen verletzt“, sagte Bartholomaios I. bei einem Gottesdienst in den Kirchenruinen der Stadt Kyzikos am Marmarameer.

Die beiden einzigartigen Denkmäler Konstantinopels seien als christliche Kirchen erbaut worden und Teil des Weltkulturerbes, so der Ökumenische Patriarch. Ihre einzigartigen Mosaiken und Ikonen böten „Nahrung für die Seele“. „Wir beten zum Gott der Liebe, der Gerechtigkeit und des Friedens, dass er den Verstand und die Herzen der Verantwortlichen erleuchtet“, schloss Bartholomaios.

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Türkei – Erneut Kirche in Moschee umgewandelt

Scharfe Reaktionen hat die am Freitag bekannt gewordene Umwandlung der Hauptkirche des Istanbuler Chora-Klosters in eine Moschee ausgelöst

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Hagia Sophia: Griechische Präsidentin schreibt an 14 Staatschefs

Scharfe Reaktionen hat die am Freitag bekannt gewordene Umwandlung der Hauptkirche des Istanbuler Chora-Klosters in eine Moschee ausgelöst. Die griechische Staatspräsidentin Katerina Sakellaropoulou bezeichnete auf Twitter die Umwandlung des berühmten Gotteshauses, das seit 1958 Museum war, als eine „Entstellung“.

Es handle sich um einen „provokativen Akt“ der türkischen Staatsführung, der den „interreligiösen und interkulturellen Dialog“ unterminiere.

Die griechische Kulturministerin Lina Mendoni sprach von einem „Affront für das Weltkulturerbe“. Die Hauptkirche des Chora-Klosters sei eines der „bedeutendsten byzantinischen Monumente“. Die Mosaiken und Fresken der Kirche stellten „einmalige Kunstwerke“ dar. Das Bildnis der Gottesmutter aus Chora finde sich weltweit in allen Büchern über byzantinische Geschichte und byzantinische Kunst. Ähnliches gelte für das Mosaik des thronenden Christus, dem Theodoros Metochites, der grosse Erneuerer von Chora im frühen 14. Jahrhundert, das Modell des Gotteshauses überreiche.

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Brief von Papst Johannes Paul II. an die Künstler 1999

Brief von Papst Johannes Paul II. an die Künstler 1999 – An alle, die mit leidenschaftlicher Hingabe nach neuen »Epiphanien« der Schönheit suchen, um sie im künstlerischen Schaffen der Welt zum Geschenk zu machen

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Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut (Gn 1,31).

Der Künstler, Abbild des Schöpfergottes1. Besser als ihr Künstler, geniale Baumeister der Schönheit, vermag niemand intuitiv etwas von dem Pathos zu erfassen, mit dem Gott am Anfang der Schöpfung auf das Werk seiner Hande blickte. Ein Nachschwingen jenes Gefühls hat

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Pastoralbesuch in der Bundesrepublik Deutschland

Pastoralbesuch in der Bundesrepublik Deutschland – Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Publizisten und an die Künstler

München, 19. November 1980

Quelle
Vatikan: Pastoralbesuch 1980

Pastoralbesuch in der Bundesrepublik Deutschland – Ansprache von Papst Johannes Paul II. an die Publizisten und an die Künstler

Sehr geehrte Damen und Herren!

Den Künstlern und Publizisten, die anlässlich meines Besuches aus allen Teilen der Bundesrepublik Deutschland hier nach München gekommen sind, gilt mein herzlicher Gruss. Ich freue mich, Ihnen begegnen zu dürfen in dieser Stadt, die schon immer Mittelpunkt der Künste war und die in jüngster Zeit zu einem bedeutenden Zentrum der Massenmedien geworden ist. Diese unsere Begegnung soll ein Beitrag zum Gespräch sein zwischen Kirche und Kunst, zwischen Kirche und Kommunikationsmedien, ein Beitrag zum Gespräch, das lange Zeit verstummt war oder im Zeichen von Gegensatz und Widerspruch stand. Lassen Sie mich im folgenden auf einige Verbindungen hinweisen, die zwischen Kirche und Kunst, Kirche und Publizistik bestehen, und zu einem besseren gegenseitigen Verstehen und zu einer fruchtbaren Zusammenarbeit im Dienst am Menschen beitragen können.

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