Kunst

Vor einem Jahr: Notre Dame brennt *UPDATE

Die Flammen schlugen aus dem hölzernen Dachstuhl hoch in die Pariser Nacht

Quelle
Apostolische Reise 12. – 15. September 2008 nach Frankreich anlässlich des 150. Jahrestages der Erscheinungen von Lourdes
Expertin zu Notre-Dame: „Von Wiederaufbau kann noch keine Rede sein“
*Aupetit: „Notre Dame ist auch Symbol für Restaurierung der von Christus selbst gegründeten Kirche“
Erzbischof Michel Aupetit

Vor einem Jahr: Notre Dame brennt

Die Flammen schlugen aus dem hölzernen Dachstuhl hoch in die Pariser Nacht: Vor einem Jahr brannte Notre Dame. Die Bilder wirkten wie ein Menetekel für die französische Gesellschaft, aber auch für die Kirche in Europa.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt, 14. April 2020

Der mittelalterliche Dachstuhl und ein Dachreiter aus dem 19. Jahrhundert fielen dem Inferno vom 15. April 2019 zum Opfer. Aber auch das Innere der wohl bekanntesten Kathedrale der Welt, vor allem die Gewölbe wurden schwer beschädigt.

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Vatikan: Die Anfänge der Museen

Vatikan: Die Anfänge der Museen – „Celata Pulchritudo: Die Geheimnisse der Vatikanischen Museen“

Quelle
„Vatikanische Museen. Caravaggio. Das Weinen und das Licht der Gnade“
Biografie von Johann Joachim Winckelmann

„Celata Pulchritudo: Die Geheimnisse der Vatikanischen Museen“: Unter diesem Titel stellt ein Gemeinschaftsprojekt der Vatikanischen Museen und des Dikasteriums für die Kommunikation jeden Monat kurze Videos zu den schönsten Exponaten der Museen der Päpste vor. An diesem Dienstag geht die Reise zu den Ursprüngen der Papst-Sammlungen in die nächste Runde.

Der April und Mai dieses Jahres waren dem Torso vom Belvedere und dem Ägyptischen Museum gewidmet. Im Fokus der dritten Ausgabe der Videoproduktionsreihe stehen die zufällige Entdeckung der Laokoon-Gruppe in einem Weinberg auf dem Colle Oppio zu Beginn des 16. Jahrhunderts; die Entstehung der päpstlichen Antikensammlung; die von den Päpsten angestossene Eröffnung der ersten öffentlichen Museen der Welt auf dem Kapitol in Rom und die Schaffung von Ausstellungsräumen für griechische und römische Statuen im Vatikan auf Wunsch von Clemens XIV. und Pius VI.

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Iter Europaeum

Iter Europaeum: Nordosten Europas feiert Vatikan-Diplomatie

Quelle
Iter Europaeum
Kroatien und Irland würdigen Beziehungen zum Vatikan
EU/Vatikan: Südeuropa feiert die Beziehungen zum Heiligen Stuhl

Es ist die 6. Runde der 25-Kirchenwallfahrt durch Rom: an diesem Sonntag sind die EU-Länder Polen, Litauen und Finnland dran. Sie feiern die 50jährigen diplomatischen Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Europäischen Union.

Mario Galgano – Vatikanstadt

Lange Zeit waren die Polen die grösste ausländische Gemeinde in Rom. Das war unter dem Pontifikat von Johannes Paul II. Damals fiel nicht nur die Berliner Mauer und der Warschauer Pakt löste sich auf, das osteuropäische Land wurde auch Mitglied der EU und pflegte eine sehr „innige diplomatische Beziehung“ zum Heiligen Stuhl. Im Gespräch mit Radio Vatikan hebt der polnische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Janusz Kotański, wie eng die Beziehungen zwischen den beiden Staaten heute seien und wie die EU eine wichtige Rolle hierbei einnehme:

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Healing Windows

Papst Johannes Paul II. in Syrien

Johannes Paul II. – Regina Caeli, Damaskus, Sonntag, 6. Mai 2001

Quelle
Frühmittelalterliche Manufaktur (Syrien?), Seide der Geburt Jesu
Gottesmutter Tricheirousa
Papst Johannes Paul II. – Jubiläumspilgerfahrt nach Griechenland, Syrien und Malta, 2001
Syrien: Kopie der berühmten Ikone von Maalula zurückgekehrt
Eine Chronik des Syrienkonflikts

Liebe Brüder und Schwestern aus Damaskus und ganz Syrien!

Bevor wir diese Eucharistiefeier mit einem Gebet zur Himmelskönigin und Mutter des auferstandenen Christus beschliessen, möchte ich meinen herzlichen Dank an alle Personen richten, die sich hier um diesen Altar versammelt haben, um dem Herrn unsere Danksagung und unsere inständigen Bitten vorzubringen.

Ich weiss, dass alle Christen Syriens eine grosse, kindliche Liebe und eine tiefe Verehrung für die Jungfrau Maria, die Mutter Jesu, hegen, die auch von unseren muslimischen Brüdern geachtet wird.

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Weshalb der Vatikan Bibliotheks-Azubis hat

Der kleinste Staat der Welt ist für Vieles bekannt, darunter auch Kurioses

Quelle
Ein besonderes Buch beim Papst
Buchtipp: Geschichte der Völkerwanderung

Der kleinste Staat der Welt ist für Vieles bekannt, darunter auch Kurioses. So gibt es im 42 Hektar grossen Kleinstaat eine der weltweit renommiertesten Ausbildungsstätten für künftige Bibliothekare.

Mario Galgano und Salvatore Cernuzio – Vatikanstadt

Wie so manches im Vatikan stammt die Bibliothekars-Ausbildungsstätte von Pius XI., der unter anderem auch Radio Vatikan ins Leben rief. Pius XI. konnte selbst auf eine lange Erfahrung als Bibliothekar zurückblicken: zuerst in der Biblioteca Ambrosiana und dann als Präfekt in der Apostolischen Bibliothek, unter deren Verantwortung die Bibliothekarenschule steht. 1934 begann der erste Kurs an der neuen Einrichtung, Hunderte von Schülern, die in den kommenden Jahren ihre Ausbildung durchliefen – Laien wie Kleriker – stammten vor allem aus Europa und Lateinamerika. In jüngerer Zeit mischen sich jedoch auch angehende Bibliothekare aus Afrika, Asien und arabischen Ländern unter die Studenten. In diesem Jahr wurde die Einschreibefrist für das kommende akademische Jahr aufgrund der Corona-Situation verlängert: noch bis 31. Mai ist ausnahmsweise eine Einschreibung möglich.

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Jerusalem: „Stoppt diese Hölle“ *UPDATE

Franziskanerpater Ibrahim Faltas von der Kustodie der Franziskaner im Heiligen Land spricht im Interview mit Radio Vatikan Klartext: Die Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern soll sofort aufhören

Quelle
Jerusalem: Kathpedia
Wie die sakrale Baukunst Religionen vereint
Kustodie des Heiligen Landes
Papst: Gewalt im Heiligen Land beenden, Weg zum Dialog finden
Flüchtlingslager Al-Shaty
*Welchen Sinn ergibt so etwas? (Red.)
Menschliche Intelligenz, oder was? (Red.)
Nahostkonflikt: „Unsere Kampagne wird mit voller Wucht fortgesetzt“

Mario Galgano – Vatikanstadt

Jetzt sei „alles ausgebrochen“, aber das Problem sei seit 1967 da, so Pater Faltas im Gespräch mit Radio Vatikan. Das Problem sei, dass bisher keine Lösung für Jerusalem gefunden wurde, „was das Herzstück des Konflikts ist“. „Glauben Sie mir, wenn sie eine Lösung für Jerusalem finden, werden wir Frieden haben“, wiederholt Faltas sein Argument. Man müsse die Demonstrationen im Libanon, in Jordanien und jetzt auch in Ägypten sehen: „Wenn man Jerusalem berührt, berührt man einen blanken Nerv, die Heilige Stadt ist in jedermanns Herzen; die Zeit ist gekommen, eine Lösung für Jerusalem zu finden, sonst werden wir noch hundert Jahre so weitermachen!“

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