Das Konzil der Buchhalter
Das Konzil der Buchhalter: Die Zerstörung der Sinnlichkeit. Eine Religionskritik

Lorenzer deutet die Selbstveränderung der katholischen Kirche und ihres »sinnlichen Symbolsystems« durch das Zweite Vatikanische Konzil als Veränderung einer hochbedeutsamen Sozialisationsagentur mit der Folge eines einschneidenden Umbaus von Persönlichkeitsstrukturen. Anders als die Reformation steht dieses Konzil für eine »religiöse Wendung«, die nicht allein das Wechselspiel zwischen ethischen Normen und Verhaltensfiguren betrifft; vielmehr greift die »Umstrukturierung«, die das Konzil eingeleitet hat, tief in Symbole, Mythen, Rituale und Gegenstandserfahrungen der Menschen ein. Und dieser »Umstrukturierung der religiösen Formen« entspricht und antwortet zunehmend deutlicher ein neuartiger Typus des Gläubigen, der keine inneren und äusseren Bilder mehr besitzt, über die er sich selbst und die anderen verstehen könnte. Seine Religiosität ist zu einer Technik geworden, abstrakt, ohne Anschaulichkeit, monologisch, ein Formalismus ohne lebendige Formen.
(Dieser Text bezieht sich auf eine frühere Ausgabe.)
Pater Karl zu Tränen gerührt
Pater Karl zu Tränen gerührt – über Johannes Paul II. Predigt der Montagsmesse – 22.10.2018 .
Echte und unechte Reform
Prälat Dr. Georg May ist Emeritus der kirchenrechtlichen Fakultät der Universität Mainz
Sarto Verlag: Quelle/Bestellung
Reform
Die vorliegende Untersuchung darüber, ob der katholische Begriff von Reform auf das II. Vatikanische Konzil anzuwenden sei, kommt zu einem anderen Ergebnis, als die gebetsmühlenartig wiederholten Forderungen seitens moderner Theologen erwarten lassen, das Konzil müsse noch besser umgesetzt werden oder der “Geist des Konzils” wehe noch nicht überall in der katholischen Kirche. Hier wird der Kern der aktuellen innerkirchlichen Problematik sichtbar.
Prälat Dr. Georg May ist Emeritus der kirchenrechtlichen Fakultät der Universität Mainz. Er hat zu zahlreichen kirchlichen brisanten Themen Stellung genommen.
Instruktion ‘Liturgiam authenticam’
Der Gebrauch der Volkssprachen bei der Herausgabe der Bücher der römischen Liturgie
Quelle/Vollständiges Dokument
Konstitution ‘Sacrosanctum Concilium’
Motu proprio ‘Magnum Pricipium’
Musicam sacram kathpedia
Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung
Der Gebrauch der Volkssprachen bei der Herausgabe der Bücher der römischen Liturgie
Fünfte Instruktion „zur ordnungsgemässen Ausführung der Konstitution
des Zweiten Vatikanischen Konzils über die heilige Liturgie”
(Zu Art. 36 der Konstitution)
Rom 2001
Ehrendoktorat für Papst Benedikt XVI.
Päpstliche Universität Johannes Paul II. in Krakau und die Musik-Akademie in Kraukau dem Papst emeritus Benedikt XVI. das Ehrendoktorat verliehen
Quelle
‘Sacrosanctum concilum’ – Konstitution über die Heilige Liturgie
Apostolisches Schreiben ‘Vicesimus Quintus Annus’ – Von Papst Johannes Paul II. zum XXV. Jahrestag der Konzilskonstitution ‘Sacrosanctum Concilio’ über die Heilige Liturgie
Verleihung der Ehrendoktor-Würde an Benedikt XVI.
(4/7/15) Heute morgen in Castel Gandolfo, haben die päpstliche Universität Johannes Paul II. in Krakau und die Musik-Akademie in Kraukau dem Papst emeritus Benedikt XVI. das Ehrendoktorat verliehen. Anbei seine Dankesworte anlässlich der Verleihung der Ehrendoktor-Würde.
Eminenz!
Magnifizenzen!
Sehr verehrte Herren Professoren!
Meine Damen und Herren!
In dieser Stunde kann ich nur ein grosses Wort herzlichen Dankes sagen für die Ehre, die Sie mir mit dem Doctoratus honoris causa geschenkt haben.
Mehrheit und Minderheit bei Kirchenversammlungen
Tagung im Vatikan beleuchtet Konflikte der Konziliengeschichte
Quelle
Dogmatische Konstitution – ‘Pastor aeternus’
Gesellschaft für Konzilsgeschichtsforschung
Tagung im Vatikan beleuchtet Konflikte der Konziliengeschichte
Mehrheit und Minderheit bei Kirchenversammlungen
Bei einem Symposion im Vatikan beschwor Kardinal Walter Brandmüller die Bedeutung von Konzilien für die Glaubensüberlieferung. Die Geschichte der Konzilien erzählt aber auch von heftigen Konflikten und Dissens.
Als der kroatische Bischof Josip Strossmayer sich beim Ersten Vatikanischen Konzil (1869-1870) gegen die Lehre von der Unfehlbarkeit des Papstes wandte und gar eine Lanze für die Protestanten brach, wurde er von der Mehrheit der Konzilsväter niedergebrüllt. Die ehrwürdigen Bischöfe sprangen von ihren Sitzen, schrien “Luzifer!”, “Er ist ein zweiter Luther!” und “Anathema!” (“Verflucht!”). Strossmayer wurde vom Pult weggerissen und konnte seine Rede nicht beenden. An diese Episode der Konzilsgeschichte erinnerte der Frankfurter Jesuit und Kirchenhistoriker Klaus Schatz bei der Konferenz “Konzil und Minderheit”, die vom 10. bis zum 13. Oktober in Rom stattfand.
Apostolische Konstitution ‘Fidei Depositum’
Der Heilige Vater Papst Johannes Paul II. – Apostolische Konstitution ‘ Fidei Depositum’ zur Veröffentlichung des Katechismus der katholischen Kirche, der im Anschluss an das Zweite Vatikanische Konzil verfasst wurde

Quelle/Vollständiges Dokument
Gemeinschaft der Heiligen
Apostolische Konstitution ‘Fidei Depositum’
Hl. Papst Johannes Paul II. (358)
Konzil (197)
An die ehrwürdigen Brüder Kardinäle,
Erzbischöfe und Bischöfe, Priester und Diakone
und an alle Glieder des Volkes Gottes
Johannes Paul II., Bischof
Diener der Diener Gottes
Zum bleibenden Angedenken
Einleitung
Der Herr hat seiner Kirche die Aufgabe anvertraut, das Glaubensgut zu hüten, und sie erfüllt diese Aufgabe zu allen Zeiten.


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