Vatikan verurteilt Pfingstmassaker in Nigeria mit mindestens 50 Toten
Der Vatikan und ein örtlicher katholischer Bischof haben auf einen Anschlag auf eine Kirche in Nigeria reagiert, bei dem nach bisherigem Kenntnisstand mindestens 50 Menschen getötet wurden **UPDATE

Quelle
Papst trauert um Opfer von Attentat in nigerianischer Kirche – Vatican News
*Schockierte Reaktionen auf Pfingstmassaker in Nigeria mit mindestens 50 Toten
**Papst zu Anschlag in Nigeria: “Von Hass und Gewalt geblendet”
Von AC Wimmer
Abuja, 5. Juni 2022 (CNA Deutsch)
Der Vatikan und ein örtlicher katholischer Bischof haben auf einen Anschlag auf eine Kirche in Nigeria reagiert, bei dem nach bisherigem Kenntnisstand mindestens 50 Menschen getötet wurden.
Auch das katholische Hilfswerk Kirche in Not (Aid to the Church in Need – ACN) reagierte mit einem schockierten Appell am heutigen Sonntag.
Das Massaker ereignete sich demnach während einer Messe am Pfingstsonntag in der katholischen Kirche St. Francis Xavier in Owo, Ondo State, im Südwesten Nigerias.
Ukraine/Odessa: “Es ist diabolisch”
Obwohl der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine immer festgefahrener erscheint und nun schon bald 100 Tage andauert, ist der ukrainische Verteidigungswille weiter ungebrochen: Das hat der ukrainische katholische Bischof Stanislaw Szyrokoradiuk am Mittwoch im Telefonat mit Kathpress geschildert
Quelle
Ukraine: Papst regelt Zukunft für Bistum, das auch Krim umfasst
Ukraine: “Bevölkerung lebt in Angst”
Ukraine: Bischof froh über internationale Solidarität
“Man spürt viel Einheit und sieht, wie die Menschen auf einen Sieg der Ukraine hinarbeiten, der Armee helfen und als Freiwillige ihre Städte und Dörfer verteidigen. Die Hoffnung aller auf ein baldiges Kriegsende kann sich aber erst dann erfüllen, wenn die Ukraine genug Waffenhilfe aus dem Westen bekommt und militärisch stark ist. Denn Russland versteht nur diese Sprache. Es gibt für Putin kein anderes Argument, um seinen Angriff zu beenden”, so der Bischof der Diözese Odessa-Simferopol.
Kirche in Afrika
EWTN gründet Afrikanische Nachrichtenagentur – ACI-Africa hat Sitz in Nairobi – Inhalte in englischer, französischer und portugiesischer Sprache
EWTN gründet Afrikanische Nachrichtenagentur (catholicnewsagency.com)
EWTN Live-Stream | EWTN.TV – Katholisches TV
Neueste Nachrichten: Kirche in Afrika (catholicnewsagency.com)
Afrika: “Kirche ist die am besten funktionierende Institution” (catholicnewsagency.com)
EWTN TV Programm: Wir orientieren uns am Lehramt der Kirche | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Von CNA Deutsch
Vatikanstadt, 10. Mai 2022 (CNA Deutsch)
Das weltweite katholische Mediennetzwerk EWTN hat die Gründung einer Nachrichtenagentur für Afrika angekündigt.
Die Agentur trägt den Namen “ACI-Africa” und wird ihren Sitz in Nairobi, Kenia, haben. Die Inhalte von ACI-Africa erscheinen in englischer, französischer und portugiesischer Sprache.
EWTN-Präsident und Chief Executive Officer Michael P. Warsaw stellte das Projekt bei einer Veranstaltung in der EWTN-Niederlassung am Vatikan offiziell vor.
ACI-Africa nimmt seine Arbeit offiziell am 15. August auf, dem Fest Mariä Himmelfahrt. Am gleichen Tag gründete Mutter Angelica im Jahr 1981 EWTN.
Ukraine: Gleichzeitig Flucht und Rückkehr
Mit der Verlagerung des Hauptschauplatzes des Ukraine-Krieges in den Süden des Landes ist in den Regionen rund um die im Norden gelegene Hauptstadt Kiew so etwas wie “Normalität” bzw. Alltag zurückgekehrt
Quelle
Schewtschuk: “Wir sind Zeugen schrecklicher Bilder
Schewtschuk: “Möge der Papst so bald wie möglich kommen”
Kirchen verurteilen mutmassliche russische Kriegsverbrechen
So gibt es laut der Projektleiterin des Hilfswerks Caritas-Spes, Olena Noha, gleichzeitig zu der anhaltenden Fluchtbewegung aus der Ukraine inzwischen auch viele Menschen, die wieder in die von Bombenangriffen betroffenen Städte zurückgekehrt sind. “Viele Ukrainer leben weiterhin in der Hoffnung, dass der Krieg zu Ostern oder bald danach ein Ende findet”, erklärte die im humanitären Dauereinsatz befindliche Kiewerin am Montag im Interview mit der Nachrichtenagentur Kathpress.
Von 6,5 Millionen Binnenflüchtlingen sprach die Internationale Organisation für Migration (IOM) Ende März. Fünfeinhalb Wochen später stelle sich die Lage etwas verändert dar, berichtete Noha: “Viele haben sich in die Westukraine evakuiert und haben dort eine Unterkunft gemietet, was aber teuer ist – erst recht, wenn man die Arbeit verloren und kein Gehalt hat.” Dies spiele, in Verbindung mit der zumindest etwas beruhigteren Lage in Kiew, mit hinein in die Rückkehrbestrebungen vieler.
Syrien: Der vergessene Krieg
Elf Jahre nach Ausbruch des Bürgerkriegs in Syrien erinnert das internationale Hilfswerk “Kirche in Not” an die extreme Not der dortigen Bevölkerung und der christlichen Minderheit im Land
Syrien: der vergessene Krieg
Neue Radio-Akademie: Christen in Syrien und Libanon
Das Hilfswerk spricht sich an diesem Montag ausserdem für ein Ende der Sanktionen aus, die nach seinem Eindruck vor allem bedürftige Menschen treffen.
Die Sorge und Betroffenheit der Partner in Syrien sei angesichts des Kriegs in der Ukraine hoch, berichtet die Projektdirektorin von „Kirche in Not“, Regina Lynch. Sie hat im März an einer internationalen Konferenz von Kirchenvertretern und Hilfsorganisationen in Damaskus teilgenommen. “Es ist jedoch auch wahr, dass der Konflikt in Syrien, der nun ins zwölfte Jahr geht, in den Medien in Vergessenheit zu geraten droht“, mahnt Lynch an.
Syrien – Ihr seid nicht vergessen
“Ihr seid nicht vergessen”, sagt Papst Franziskus den Syrern im 12. Jahr des Krieges
Von Courtney Mares
Vatikanstadt, 18. März 2022 (CNA Deutsch)
Papst Franziskus hat gesagt, dass die Botschaft der katholischen Kirche an die Syrer im 12. Jahr des Krieges in ihrem Land lautet: “Ihr seid nicht vergessen”.
Der Papst schrieb einen Brief an eine Versammlung katholischer Führungskräfte, die diese Woche in Damaskus stattfand, der am 15. März von Kardinal Leonardo Sandri, dem vatikanischen Präfekten der Kongregation für die Ostkirchen, auf Arabisch verlesen wurde.
“Obwohl der Krieg in Syrien auch im zwölften Jahr seines Bestehens Leiden, Hunger, Tod und die anhaltende Flucht von Syrern verursacht, werden grosse Anstrengungen unternommen, um denen, die geblieben sind, Hoffnung und Zukunftsperspektiven zu bieten”, sagte Papst Franziskus.



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