Durch die Mauer gehen
Diskussionen in Kirchen, Demonstrationen mit Kerzenlicht und solidarische Lieder
Redemptoris missio: Papst Johannes Paul II.:
Über die fortdauernde Gültigkeit des missionarischen Auftrages
Vom Mauerfall zur Wiedervereinigung: Meine Erinnerungen
Die Tagespost, 05. November 2014
Von Stefan Meetschen
Diskussionen in Kirchen, Demonstrationen mit Kerzenlicht und solidarischen Liedern – kein Zweifel, die friedliche Wende, die sich vor 25 Jahren ereignete und die symbolisch im Berliner Mauerfall am 9. November gipfelte, wurde ganz entscheidend vom christlichen Geist beseelt. Zumal diese Widerstandsbewegung, die über den engen Kreis der DDR hinaus auch in anderen Ostblock-Staaten wirkte, ihren Mut und ihre Inspiration nicht nur durch die „Perestroika“- und „Glasnost“-Politik des damaligen sowjetischen Generalsekretärs Michail Gorbatschow empfing, sondern auch durch eine religiös fundierte Hoffnung und Zuversicht – ein Vertrauen in die Kraft der christlichen Wahrheit. So war es beim polnischen Arbeiterführer und Muttergottes-Verehrer Lech Walesa, so war es beim tschechischen Menschenrechtler Vaclav Havel, der im Gefängnis mit dem Evangelium in Berührung kam.
Findet der „Wille zur Wahrheit“ wieder zur Uni?
Dimensionen des Menschseins
– 1. Paderborner Doktoranden-Workshop zum Werk von Josef Pieper
Die „Josef Pieper Arbeitsstelle“ fördert seit kurzem systematisch die Auseinandersetzung mit dem Werk Josef Piepers (Von Stefan Rehder)
Es ist ein wenig paradox. Obwohl Josef Pieper (1904–1997) zweifelsfrei zu den bedeutendsten deutschen christlichen Denkern des 20. Jahrhunderts zählt und – gemessen an der Auflagenhöhe seiner Schriften und den Zahlen seiner Hörer – gar zu den wirkmächtigsten Philosophen der Gegenwart gerechnet werden darf, scheint ihm doch – zumal an deutschen Universitäten – bislang ein allenfalls mässiger Erfolg beschieden. Seine klare und verständliche Sprache, sein waches Misstrauen gegenüber geschlossenen Denksystemen, sein gleichwohl reichhaltiges Schöpfen aus der antiken und mittelalterlichen Philosophie, das Pieper, wie kaum ein anderer Philosoph zur Klärung moderner Fragen fruchtbar zu machen verstand, seine luzide Beschäftigung mit Thomas von Aquin – dem einzigen Theologen, der jemals in einem Konzilstext namentliche Erwähnung fand – all das hat erstaunlicherweise dazu geführt, dass Pieper an den philosophischen und theologischen Fakultäten deutscher Universitäten heute ein Schattendasein führt.
„Der Papst ist kein Antisemit“
03. April 2010
Der Schriftsteller Martin Mosebach gilt als ein grosser Verehrer von Papst Benedikt XVI. Vor allem dessen Kampf gegen den Werte-Relativismus und seine Liebe für die traditionelle Liturgie der katholischen Kirche sagen dem Büchner-Preisträger zu. Dabei findet Mosebach ein altes Gebet für die Bekehrung der Juden ebenso wenig anstössig wie die Annäherung Benedikts an die umstrittenen Pius-Brüder. Das Gespräch führte Alexander Görlach.
‚Mutiges Signal‘
Spaniens neuer König will zuerst Papst Franziskus besuchen – Felipe ein „Vitaminstoss für die Monarchie“
St. Pölten-Madrid, kath.net/KAP, 19. Juni 2014
Als ein „starkes und mutiges Signal“ hat Monarchie-Experte Eduard Habsburg-Lothringen die kommende Einführung des neuen spanischen Königspaares bezeichnet. Mutig sei der Thronwechsel vor allem im Blick auf das Bekenntnis des Königspaares zu den eigenen katholischen Wurzeln – ein in der spanischen Öffentlichkeit nicht unumstrittenes Thema, so Habsburg, Medienreferent des St. Pöltner Bischofs und Nachfahre des Kaiserpaares Franz Joseph und Elisabeth (Sisi), am Mittwoch gegenüber „Kathpress“. Laut Medienberichten plant das Königspaar, seine erste Auslandsreise in den Vatikan zu Papst Franziskus zu unternehmen.
Religionsphilosoph Eugen Biser gestorben
International angesehener Religionsphilosoph und katholischer Theologe
Eugen Biser, international angesehener Religionsphilosoph und katholischer Theologe, ist im Alter von 96 Jahren gestorben.
München, kath.net/KNA, 25. März 2014
Eugen Biser, international angesehener Religionsphilosoph und katholischer Theologe, ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Das teilte die Eugen-Biser-Stiftung am Dienstag in München mit. Der gebürtige Badener zählte zu den grossen alten Männern der katholischen Theologie in Deutschland.
Ein starker Abgang – der leise Startschuss
Kardinal Meisner im Unruhestand
Ein Gastkommentar von Franz Norbert Otterbeck
Köln, kath.net, 18. März 2014
Alle, die dabei waren, werden zustimmen: Das war ein starker Abgang. Am ersten Fastensonntag erlebte Joachim Kardinal Meisner sein Ortsjubiläum – 25 Jahre in Köln – in der „guten Stube“, der Stadt, nach einer alten Familie ‚Gürzenich‘ genannt. Das ist der Saal, den die ganze Welt vom Karneval her kennt. Hier trat heute aber kein Karnevalist in Erscheinung, sondern ein Mann Gottes, der Hüter des Heiligtums:
Die Tragödie von Weltbild
Die Bischöfe hatten in ihrer Gesamtheit nicht die Kraft, die Fehlentwicklungen von Weltbild abzustellen
Quelle
Der Fels: Katholisches Wort in die Zeit
Die Insolvenz hat ihnen nun ihre Aufgabe abgenommen.
Gastkommentar von Hubert Gindert (Forum Deutscher Katholiken)
Augsburg, 3. Februar 2014, kath.net/Forum Deutscher Katholiken
Am 10. Januar 2014 hat Weltbild Antrag auf Insolvenz gestellt. Nun wird diskutiert, wer Weltbild in die Insolvenz geführt hat. Das Unternehmen ist der drittgrösste Buchhändler in Europa. Er beschäftigt rund 6800 Mitarbeiter und meldete 2011 einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.






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