Katechese

Glauben – aber wie?

 

Wozu braucht man noch die Kirche?

 

Papst: “Gott lässt die Wünsche nicht unerfüllt, die er selbst ins Herz gelegt hat”

Mit bemerkenswert offenen Worten hat Papst Leo in der Zeitschrift “Piazza San Pietro” den Leserbrief eines kalabrischen Abiturienten beantwortet – und damit ein Zeichen für Nähe, Dialog und Menschlichkeit in schweren Zeiten gesetzt

Quelle
Medienoffensive

Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt

“Lieber Pietro, ich habe deinen Brief mit großer Rührung gelesen. Darin erkenne ich das Herz eines jungen Menschen, der sich nicht mit dem Erreichten zufriedengibt und sein Leben ernst nimmt. Ich möchte dir zunächst etwas sagen, das vor allem anderen kommt: Du wirst von Jesus geliebt. Nicht auf abstrakte Weise, sondern ganz persönlich, so wie du heute bist: mit deinen Fragen und Träumen, deinen Ängsten und Sehnsüchten. Diese Liebe geht dir voraus und wird dich immer begleiten; sie hängt weder von den Entscheidungen ab, die du triffst, noch von den Wegen, die du einschlägst.” Das schreibt Leo dem 18jährigen Pietro aus Reggio Calabria, der sich mit Fragen zu Glaubenszweifeln, gesellschaftlicher Spaltung und persönlicher Unsicherheit an das katholische Kirchenoberhaupt gewandt hat – Themen, die heute viele junge Menschen beschäftigen.

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Gibt es das Böse wirklich?

 

Heilung und Schutz durch den Segen?

 

Wer liebt, lebt aus der Kraft Gottes

 

Papst: Religionsunterricht ist wichtig für den gesellschaftlichen Dialog

Papst Leo XIV. hat an diesem Samstag die Teilnehmer des nationalen Treffens von Italiens katholischen Religionslehrkräften im Vatikan empfangen. In seiner Ansprache hob das Kirchenoberhaupt hervor, dass die religiöse Dimension ein konstitutives Element der menschlichen Erfahrung sei, welches im Bildungsprozess neuer Generationen nicht an den Rand gedrängt werden dürfe. Er dankte den Lehrkräften für ihren oft unauffälligen, aber für das Wachstum junger Menschen bedeutenden Dienst in den Schulen

Quelle
An die Teilnehmer des von der Italienischen Bischofskonferenz organisierten nationalen Treffens der Lehrer für katholischen Religionsunterricht – Aktivitäten-Kalender | Vatican.va

Mario Galgano – Vatikanstadt

Der Papst betonte den hohen kulturellen Stellenwert des katholischen Religionsunterrichts. Dieser sei nützlich, um historische und soziale Dynamiken sowie Ausdrucksformen des Denkens und der Künste zu verstehen, die das Gesicht Europas und vieler Länder weltweit geprägt haben. Durch das Studium der biblischen Texte und der Lehre der Kirche werde den Schülern ein Zugang zu Inhalten ermöglicht, die andernfalls unverständlich bleiben könnten. Leo XIV. unterstrich in diesem Zusammenhang, dass eine wahre Säkularität das religiöse Phänomen nicht ausschließe, sondern es als Bildungsressource zu schätzen wisse. Ein solcher Ansatz fördere den Dialog, da das Kennen und Lieben der eigenen Identität die Voraussetzung dafür sei, anderen mit Respekt und Offenheit zu begegnen.

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