Kirche: Nützliche Zerrbilder
So sieht es aus, das Bild von Kirche
….an dem in diesem Sommer von vielen Seiten eifrig gemalt wird
Die Tagespost, 29. Juni 2012, Autor: Von Markus Reder
Dort der greise Papst, unfähig und zu erschöpft, die Kurie zu regieren. Hier die munteren, modernen Kräfte, die beginnen, ihre Reformagenda abzuarbeiten. So sieht es aus, das Bild von Kirche, an dem in diesem Sommer von vielen Seiten eifrig gemalt wird. Mal mit dickem Pinselstrich, mal elegant mit leichter Hand. Mit der Realität hat das wenig zu tun.
Vatileaks ist, so schmerzhaft die Vorgänge auch sind, eben kein Beleg für die Schwäche des deutschen Pontifex. Schon vor seiner Wahl zum Papst gehörte Ratzinger zu jenen Kirchenmännern, die einen Sumpf stets Sumpf genannt und Missstände in den eigenen Reihen konsequent und beharrlich verfolgt haben.
Papst Paul VI. hat das Projekt begonnen
…wie es diese Welt ist, auf der sich unser flüchtiges Leben abspielt
Papst Paul VI. hat das Projekt begonnen. Wenn die Kirche im Oktober 2012 ein Jahr des Glaubens beginnt, dann wird Benedikt XVI. auf das Vorbild seines Vorgängers zurückgreifen, der genau so ein Jahr bereits 1967 ausgerufen hatte. In den spannenden und spannungsgeladenen Jahren der Umsetzung der Konzilsbeschlüsse schien im dies ein Mittel zu sein, sich der Dokumente und des Glaubens der Kirche, wie er im Konzil seinen erneuerten Ausdruck gefunden hatte, zu vergewissern.
Zum Abschluss des Jahres – am 30. Juni 1968 – sprach er bei der Abschlussmesse ein neu formuliertes Credo, dass dann auch als päpstliches Schreiben (Motu Proprio) unter dem Titel Sollemni hac liturgia veröffentlicht wurde.
Diözese Nan Chong, China
Sie befasst sich mit dem Apostolischen Schreiben zum Jahr des Glaubens „Porta Fidei“
Nan Chong, Fidesdienst, 13. Juni 2012
Am 9. Juni lud die Diözese Nan Chong in der Provinz Sichuan zu einem Studienseminar ein, bei dem das Apostolische Schreiben „Porta Fidei“ im Mittelpunkt stand, mit dem Papst Benedikt XVI. das Jahr des Glaubens eröffnet. Priester und Laien wohnten einer Präsentation des Dokuments bei, das von Dozenten des Priesterseminars in Sichuan vorgestellt wurde. „Ziel des Apostolischen Schreibens Porta Fidei und des von Papst Benedikt XVI. auf den Weg gebrachten Jahres des Glaubens ist das Nachdenken über unseren Glauben und dessen Umsetzung, damit wir die Freude an unserem Glauben entdecken“, so einer der Redner.
Vatikan stellt das Programm für das Jahr des Glaubens vor
Vielzahl von Veranstaltungen, Konferenzen, Ausstellungen und Konzerten
Vatikanstadt, kath.net/KNA, 21. Juni 2012
Die katholische Kirche will das bevorstehende „Jahr des Glaubens“ mit einer Vielzahl von Veranstaltungen, Konferenzen, Ausstellungen und Konzerten begehen. Der für die Planung zuständige Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Neuevangelisierung, Erzbischof Rino Fisichella, stellte das Programm am Donnerstag im Vatikan vor. Höhepunkte des vom 11. Oktober 2012 bis 24. November 2013 dauernden Glaubensjahres sind der Eröffnungsgottesdienst auf dem Petersplatz, die Heiligsprechung von sechs Glaubenszeugen am 21. Oktober und ein Treffen katholischer Bewegungen zu Pfingsten.
Papst: Dringender Appell für Syrien
Der Wert des menschlichen sei ein kostbares Gut, das immer geschützt werden müsse
Benedikt XVI. fordert, keine Anstrengung zu scheuen, damit das Land aus der aktuellen Situation der Gewalt herauskommen kann. Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 21. Juni 2012
In einem dringenden Aufruf forderte Papst Benedikt XVI. am heutigen Donnerstag, dass auch seitens der internationalen Gemeinschaft keine Anstrengung gespart werde, um Syrien aus der aktuellen Situation der Gewalt herauskommen zu lassen. Dies erklärte der Papst in seiner Ansprache in mehreren Sprachen an die Teilnehmer der 85. Vollersammlung der Vereinigung der Hilfswerke für die Ostkirchen (ROACO). Der Papst mahnte zu humanitärer Hilfe für die notleidende syrische Bevölkerung sowie für die Flüchtlinge in den Nachbarländern. Der Wert des menschlichen sei ein kostbares Gut, das immer geschützt werden müsse.
Programm für Synode über Neuevangelisierung
Arbeitspapier für nächste Weltbischofssynode im kommenden Oktober in Rom präsentiert
Neue Konzentration auf persönliche Begegnung von Gläubigen mit Christus
Vatikanstadt, kath.net/KAP, 19. Juni 2012
Mit einer grossangelegten Initiative will die katholische Kirche unter Menschen, die sich vom Christentum entfernt haben, eine neue Freude am Glauben entfachen. Die „neue Evangelisierung“ sei eine Pflicht der ganzen Kirche angesichts der enormen kulturellen Veränderungen, heisst es in dem Arbeitspapier für die nächste Weltbischofssynode, das am Dienstag im Vatikan veröffentlicht wurde. Dabei gehe es nicht um ein „neues Evangelium“, sondern um eine den Zeichen der Zeit entsprechende christliche Antwort auf die Bedürfnisse der Menschen unter den heutigen kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten. Im Zentrum stehe eine neue Konzentration auf die persönliche Begegnung des Gläubigen mit Christus und damit eine neue Freude am Glauben.
Der beste Einstieg in das Jahr des Glaubens
Predigten von Papst Benedikt XVI. über die Familie als Buch und Ebook
Kardinal Scola: Diese kostbare Lehre ist der beste Einstieg in das Jahr des Glaubens
Rom, 12. Juni 2012, zenit.org
Die Reden und Predigten von Papst Benedikt XVI. beim VII. Weltfamilientreffen in Mailand (Zenit berichtete) sind seit heute im italienischen Buchhandel und als ebook erschienen. Sie haben den gleichen Titel wie das Welttreffen: „Die Familie: die Arbeit und das Fest“. Das Vorwort schrieb Angelo Kardinal Scola, wo er ausführt:



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