Papst fordert Freilassung entführter Ordensfrauen in Haiti
Mit Trauer habe er die Nachricht von der Entführung mehrerer Menschen, darunter sechs Ordensfrauen, in Haiti erhalten, sagte Papst Franziskus an diesem Sonntag nach seinem Mittagsgebet vor den rund 20.000 Pilgern auf dem Petersplatz
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AMERIKA/HAITI – Kamillianer begleiten die von Gewalt und Hunger erschöpften Menschen im Alltag – Agenzia Fides
Haiti: Gewalt explodiert – sechs Ordensfrauen entführt – Vatican News
Reisehinweise für Haiti (admin.ch)
„Ich bitte von Herzen um ihre Freilassung, bete für die soziale Harmonie im Land und rufe alle auf, der Gewalt ein Ende zu setzen, die so viel Leid über diese liebe Bevölkerung bringt“, so Franziskus vom Fenster des Apostolischen Palastes aus.
Am Freitag hatten Bewaffnete am helllichten Tag und mitten in der Hauptstadt Port-au-Prince den Kleinbus in ihre Gewalt gebracht, in dem die Ordensfrauen unterwegs waren. Die lokale Kirche hatte verstört auf die Entführung reagiert und die sofortige Freilassung der Verschleppten gefordert. Der Bischof von Anse-à-Veau und Miragoâne, Pierre-Andre Dumas, verurteilte „mit Nachdruck und Entschiedenheit diesen letzten abscheulichen und barbarischen Akt, der nicht einmal die Würde dieser gottgeweihten Frauen respektiert, die sich mit ganzem Herzen Gott hingeben, um die Jugendlichen, die Ärmsten und Verletzlichsten unserer Gesellschaft zu erziehen und auszubilden.“
UN: Frauen und Kinder sind Hauptopfer des Gaza-Krieges
Allein 16.000 der über 23.000 Opfer im Gaza-Streifen, die seit dem Überraschungsangriff der Hamas auf Israel getötet wurden, seien Frauen und Kinder, und jede Stunde verlören schätzungsweise zwei Mütter ihr Leben, erklärte UN-Women, die UN-Organisation zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, am Freitag

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Br. Faltas: 10.000 Kinder im Nahost-Konflikt gestorben – wo ist das Gewissen? – Vatican News
Infolge des mehr als 100 Tage andauernden Konflikts, so UN Women weiter, seien mindestens 3.000 Frauen zu Witwen und Alleinversorgern geworden, während mindestens 10.000 Kinder ihre Väter verloren hätten.
In dem am Freitag veröffentlichten Bericht wies die Organisation auf die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern und die Belastung für Frauen hin, die mit Kindern vor den Kämpfen fliehen und immer wieder vertrieben werden.
Ouellet: „Den wahnsinnigen Vorwärtsdrang bremsen“
Angesichts hochfliegender Erwartungen, die Grenzen menschlicher Möglichkeiten durch Technik erweitern zu können, ruft der emeritierte Kurienkardinal Marc Ouellet zu Besonnenheit auf
„Stehen wir an der Schwelle zu einem qualitativen Sprung der menschlichen Spezies, an der Schwelle zu einer transhumanistischen Mutation? Alles scheint möglich“, so der langjährige Präfekt des heutigen Bischofs-Dikasteriums. Doch dabei „vergessen wir leicht, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen unter unmenschlichen Bedingungen lebt.“
Das schreibt der kanadische Kardinal in einem Beitrag für die Online-Plattform „communio“. Ouellet ruft dazu auf, den „wahnsinnigen Vorwärtsdrang zu bremsen“. Zunächst sollte aus seiner Sicht „ein Minimum an Wohlstand für die gesamte Menschheit gewährleistet sein“.
Weltwirtschaftsforum
Weltwirtschaftsforum: Argentinischer Präsident beklagt „blutige Tragödie der Abtreibung“
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Pläne der Bundesregierung: „Mit Grundrechten und Kindeswohl hat das nichts zu tun“
Von Julieta Villar
Davos – Freitag, 19. Januar 2024
Der argentinische Präsident Javier Milei ist am Mittwoch beim Weltwirtschaftsforum in Davos aufgetreten, wo er vor den wichtigsten Politikern und Wirtschaftsführern der Welt eine Rede hielt, in der er den Sozialismus und die „blutige Tragödie der Abtreibung“ verurteilte.
Das Treffen in Davos ist ein bedeutendes Ereignis in der globalisierten Welt, insbesondere für den argentinischen Präsidenten, der sein Amt vor etwas mehr als einem Monat inmitten einer schweren Wirtschaftskrise angetreten hat, gegen die er weitreichende Maßnahmen ergriffen hat.
Vor dem Forum hielt Milei seine erste Rede auf internationaler Ebene, in der er davor warnte, dass der Westen „in Gefahr“ sei. Zudem sei „der Staat nicht die Lösung, sondern das Problem selbst“.
Nicaragua: Diktatur lässt entführte Bischöfe, Priester und Seminaristen frei
Ein tief gerührter Exil-Bischof aus Nicaragua hat die Nachricht von der Freilassung von zwei Bischöfen bestätigt — sowie 15 Priestern und zwei Seminaristen — aus den Händen der Diktatur Daniel Ortegas *UPDATE
Quelle
Nicaragua: Bischof Álvarez freigelassen und nach Rom abgeschoben | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Nicaragua
*Nicaragua: Weitere kirchliche NGOs verlieren Rechtsstatus – Vatican News
Von David Ramos
Redaktion – Sonntag, 14. Januar 2024
Ein tief gerührter Exil-Bischof aus Nicaragua hat die Nachricht von der Freilassung von zwei Bischöfen bestätigt — sowie 15 Priestern und zwei Seminaristen — aus den Händen der Diktatur Daniel Ortegas.
„Das ist die Kraft des Gebets des Volkes Gottes“, freute sich Weihbischof Silvio José Báez in Miami (USA) am Sonntag.
Wie ACI Prensa, die spanische Partner-Agentur von CNA Deutsch berichtete, wurden Bischof Rolando Álvarez von Matagalpa und Bischof Isidoro Mora von Siuna zusammen mit weiteren Priestern und Seminaristen von der Diktatur unter Daniel Ortega in Nicaragua freigelassen und nach Rom abgeschoben.
Franziskus würdigt Paul VI. als „Märtyrer“
Der Papst hat noch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er seinen Vorgänger Paul VI. (1963-78) besonders schätzt. In einem Vorwort zu einem Buch über den Montini-Papst führt Franziskus das jetzt noch einmal aus
„Ich habe oft darüber nachgedacht, ob dieser Papst nicht als ‚Märtyrer‘ betrachtet werden sollte“, schreibt Franziskus. Tatsächlich hat Paul VI. vor allem für sein Verbot künstlicher Empfängnisverhütung in der Enzyklika „Humanae vitae“, die ausgerechnet im Jahr der Studentenunruhen 1968 erschien, massive Kritik über sich ergehen lassen müssen. Einige bezeichneten ihn, weil er sich
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