Humanae vitae

UN-Blog: Im Einsatz für das Lebensrecht

In Deutschland gibt es seit 1871, also seit über 150 Jahren, den Paragraph 218 des Strafgesetzbuchs, der Abtreibung verbietet. Das geltende Abtreibungsstrafrecht wurde 1995 beschlossen

Quelle
Mutter Teresa

Von Christian Peschken / EWTN

4. Juli 2023

In Deutschland gibt es seit 1871, also seit über 150 Jahren, den Paragraph 218 des Strafgesetzbuchs, der Abtreibung verbietet. Das geltende Abtreibungsstrafrecht wurde 1995 beschlossen. Ganz aktuell, seit dem 31. März, berät eine Kommission zur reproduktiven Selbstbestimmung und Fortpflanzungsmedizin über Regulierungsmöglichkeiten für Schwangerschaftsabbrüche außerhalb des Strafgesetzbuches. Der Bundesminister für Gesundheit, der Bundesminister der Justiz und die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hatten auf Grundlage des Koalitionsvertrages diese neue Kommission gegründet. Das Gremium besteht aus 18 Experten der Fachbereiche Medizin, Psychologie, Soziologie, Gesundheitswissenschaften, Ethik und Rechtswissenschaften. Die neue Kommission wolle alle Seiten mitnehmen, so der Gesundheitsminister.

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Lebensrecht

 

Frankreich: Kirche kann kaum zur Deeskalation beitragen **UPDATE

Die vierte Nacht in Folge ist es zu schweren Krawallen in Frankreich gekommen. Auslöser war der gewaltsame Tod eines 17-Jährigen durch einen Polizisten. Zur Befriedung kann eine geschwächte Katholische Kirche wenig beisteuern

Quelle
„Wir sind uns selbst überlassen“
*Kirche in Frankreich fordert Dialog als Antwort auf Unruhen, bietet Gebet an (catholicnewsagency.com)
**Brennende Banlieues einer vaterlosen Gesellschaft | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Mario Galgano – Vatikanstadt

Das ist die Einschätzung von Jakob Keienburg. Er ist Jurastudent und Philosophiedoktorand in Paris sowie Mitglied der deutschsprachigen katholischen Gemeinde. Im Gespräch mit dem Kölner Domradio erläutert er, was in Frankreich derzeit geschieht:

„Dass Probleme zutage treten, die es schon seit Jahrzehnten gibt, das ist überhaupt keine Frage. In den letzten beiden Nächten wurden nicht nur Polizeikommissariate angezündet, sondern auch Rathäuser, Schulen, ein Bus Depot im Norden von Paris, Straßenbahnen. Da fällt es schwer einen Bezug zu sehen zu den Geschehnissen in Nanterre. Und dann merkt man, dass sich da eine Gewalt entlädt, die nur darauf gewartet hat, auszubrechen. Die Frage ist jetzt: Was generiert jetzt diese Gewalt? Und darüber gehen die Meinungen weit auseinander.“

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Syrien: Neuer Vikar für Aleppo ist ein „Diener der Christen“

Der syrische Franziskaner Hanna Jallouf von der Kustodie des Heiligen Landes ist der neue Apostolische Vikar von Aleppo für die Katholiken des lateinischen Ritus. Er tritt die Nachfolge seines libanesischen Mitbruders Georges Abou Khazen an, der bereits im vergangenen Jahr aus Altersgründen von der pastoralen Leitung des Apostolischen Vikariats zurückgetreten war

Quelle
Syrien: Zwei Franziskaner geben den Christen Hoffnung, die in Idlib unter der Scharia leben
Das Zeugnis von Pater Hanna aus der Provinz Idlib | Pro Terra Sancta
Syrien – Fidesdienst – Der Franziskanerpater Hanna Jallouf ist neuer Apostolischer Vikar von Aleppo: Hoffnung schenken in den von Islamisten besetzten Gebieten – Agenzia Fides

Pater Hanna ist einer der Priester, die während der Kriegsjahre den kleinen christlichen Gemeinden in den Gebieten der Provinz Idlib, die während des Krieges von dschihadistischen Milizen beherrscht wurden, mit der Gabe der Sakramente und dem Wort Gottes gedient und sie getröstet hat. So umschreibt der vatikanische Fidesdienst den neuen Apostolischen Vikar von Aleppo. Es dient in Gebieten, die bis heute nicht unter die Kontrolle der Regierung in Damaskus zurückgekehrt sind.

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4. Juli 2023 12.00 Uhr Hl. Rosenkranz

Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News

Tagesheilige und ihre Geschichte – Vatican News

 

Neapel liegt nicht am Meer

Neapel liegt nicht am Meer (Friedenauer Presse Winterbuch)

Der Hafen von Toledo: Roman (Friedenauer Presse Winterbuch)

„Was Neapel angeht, so fühle ich mich heute vor allem angezogen von Ortese. Wenn es mir gelänge, noch von dieser Stadt zu schreiben, würde ich versuchen, die Richtung zu erforschen, die sie gezeigt hat“, schrieb Elena Ferrante und ermöglichte damit die Entdeckung von Anna Maria Orteses brillanten Erzählungen und literarischen Reportagen aus dem Neapel der Nachkriegsjahre. Mit großer erzählerischer Kraft und menschlicher Wärme fängt Ortese jenen armen Teil der Stadt ein, „der nicht am Meer liegt“.

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Die Bibel und die Flüchtlingspolitik

Die Bibel und die Flüchtlingspolitik: Der Nahe, der Nähere und der Nächste

Quelle
Barmherziger Samariter

Es ist irreführend zu behaupten, die Bibel würde verlangen, allen Menschen unterschiedslos zu helfen. Moralische Vorzugsregeln widersprechen der biblischen Ethik nicht. Und nicht alles, was gut gemeint ist, ist auch ethisch richtig.

Von Ludger Schwienhorst-Schönberger

Herder Korrespondenz S2/2018 S. 41-44, Essays – 1 Kommentar

In den Diskussionen im Rahmen der Flüchtlingskrise wurde nicht selten in kirchlichen und theologischen Stellungnahmen der Eindruck erweckt, der ethische Universalismus würde die sogenannten Vorzugsregeln außer Kraft setzen. Es wurde gesagt, der Christ dürfe nicht zwischen dem Nahen, dem Näheren und dem Nächsten unterscheiden. Jeder Mensch sei für einen Christen der Nächste. Wer das nicht wahrhaben wolle, würde das biblische Gebot der Nächstenliebe verwässern und dem ethischen Partikularismus verfallen. Jesus habe keine Zäune errichtet, sondern Brücken gebaut, war zu hören. Grenzen zu errichten und deren Beachtung einzufordern, wurde als dem christlichen Glauben widersprechend zurückgewiesen. In traditionell kirchenkritischen Kreisen erntete diese dem Anschein nach hochstehende Moral Anerkennung und Bewunderung.

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