Katholische Stimmen

Leid und Hoffnung

Leid und Hoffnung – Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 17

Quelle
Münchener Missbrauchsgutachten: Moralin statt Beweise

Von Thorsten Paprotny, 22. Januar 2022

In der Enzyklika “Spe salvi” spricht Benedikt XVI. auch eine Frage an, vor der gläubige Menschen mitunter ratlos wirken und sind. In unser Leben ist die “Hoffnungsgewissheit” eingezeichnet, ebenso Situationen und Stationen des Kreuzes, des Leidens, das wir selbst aushalten müssen – ob es uns oder unsere lieben Mitmenschen betrifft. In den Zeiten der Corona-Pandemie haben wir einander oft “Bleib gesund!” gewünscht – und diesen Ausspruch von anderen gehört. Vergessen wir aber als Christen nicht, dass das Leben, wenn es von der Endlichkeit verschattet und der ausschliesslichen Sorge um körperliches Wohlergehen geprägt wäre, sehr bald “hoffnungslos” würde. Benedikt bekräftigt darum: “Ich darf immer noch hoffen, auch wenn ich für mein Leben oder für meine Geschichtsstunde augenscheinlich nichts mehr zu erwarten habe. Nur die grosse Hoffnungsgewissheit, dass trotz allen Scheiterns mein eigenes Leben und die Geschichte im ganzen in einer unzerstörbaren Macht der Liebe geborgen ist und von ihr her, für sie Sinn und Bedeutung hat, kann dann noch Mut zum Wirken und zum Weitergehen schenken.” Unsere Hoffnung ist das “Reich Gottes”, das wir nicht selbst machen können, sondern das Geschenk Gottes ist, die “Antwort auf Hoffnung”.

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Eden Culture: Ökologie des Herzens für ein neues Morgen

Unser Leben ist komplex geworden. Wir werden von Erwartungen und Informationen überflutet. Oft sehnen wir uns danach, auszubrechen

Unser Leben ist komplex geworden. Wir werden von Erwartungen und Informationen überflutet. Oft sehnen wir uns danach, auszubrechen. An dieser tiefen Sehnsucht setzt Bestseller-Autor Johannes Hartl an und zeigt in einer überraschenden Reise durch verschiedene Disziplinen – Philosophie, Psychologie, Soziologie, Kunstgeschichte und Religion – glasklar auf, was uns verloren gegangen ist. Nicht als Abrechnung, sondern als vorwärtsgewandte Analyse. In drei Prinzipien – Verbundenheit, Sinnorientierung sowie unverzweckte Schönheit – erkennt Hartl die Nährstoffe unseres Lebens. Es geht dabei um ein anderes Leben und ein neues Morgen. Ein tiefschürfendes und interdisziplinäres Sachbuch, das polarisiert und inspiriert. Eine Einladung zu einer neuen Kultur: der Eden Culture.

“In welcher Zukunft wollen wir leben? Dies ist ein Buch der feurigen, zornigen Hoffnung, dass ein anderes Leben möglich ist. Ausbrechen. Ankommen.” (Johannes Hartl)

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“Katholische Journalisten aufgerufen, die Wahrheit zu berichten”

Exklusiv: “Katholische Journalisten sind aufgerufen, die Wahrheit zu berichten”

Quelle
National Catholic Register
J.R.R.Tolkien
C.S.Lewis
Peter Drucker
Do. Literatur
First Things – Francis X. Maier,
Missbrauchte Sprache

“Die Berufung eines katholischen Journalisten besteht darin, die Wahrheit zu sagen, Hoffnung zu vermitteln und den Glauben zu stärken. Die Kirche und ihr Volk – und durch sie die Welt – brauchen dringend alle drei.”

Von Francis X. Maier, 13. Januar 2022

Der Journalist Francis X. Maier ist für die Jahre 2020-22 ein Senior Research Associate am “Center for Citizenship and Constitutional Government” der Universität von Notre Dame und Senior Fellow in Catholic Studies Ethics and Public Policy Center. CNA Deutsch veröffentlicht – übersetzt – exklusiv in deutscher Sprache den Text einer Rede, die er am 12. Januar 2022 per Videokonferenz an die Mitarbeiter von EWTN News gehalten hat.

Über den Wandel vom Wort zum Bild, von der Printkultur hin zu bildbasierten Medien und ihre Folgen: Darüber sind schon viele Bücher geschrieben worden – einige davon sind brauchbar. Aber bis wir alle Telepathen sind, und wahrscheinlich selbst dann, werden wir uns immer noch des Wortes bedienen.

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16. Januar 2022 11.56 Uhr Angelus

Angelus – Vom Petersplatz: Das Angelusgebet mit Papst Franziskus

Unser Sonntag: Das Hochzeitsmahl als Ziel
Vatikan
Lesungen/Tagesevangelium

Die Hoffnungsgemeinschaft Kirche

Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken Benedikts XVI. – Teil 14

Quelle

Von Thorsten Paprotny, 1. Januar 2022

Am ersten Tag des neuen Jahres nehmen sehr persönliche Wünsche Gestalt an. Wir schauen hinaus auf das, was vor uns liegt und uns erwartet – uns selbst und besonders jene, die unserem Herzen nahe sind. Unsere Hoffnungen bleiben oft horizontal: ein gutes Neues Jahr wünschen wir, aber was heisst das? Ist das nicht für jeden etwas anderes? Wir denken an das Jahr 2022 und mögen doch vielleicht auf Ausblicke nach droben nicht verzichten. Ja, mehr noch: Die Hoffnungsgemeinschaft derer, die im Glauben und im Credo der Kirche verwurzelt sind, umspannt Himmel und Erde. Diese Hoffnung liegt jenseits von Einzelgängertum, von der Autonomie der Person und allen Formen des Existenzialismus.

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Unser Sonntag: In principio…

In der ersten Betrachtung des neuen Jahres 2022 von Frau Professor Gerl-Falkovitz geht es um den Anfang. Anfang ist ein wunderbares Wort. Es ist Aufbruch, Helle, Frische und neuer Schwung, so die Philosophin. Und sie empfiehlt: Wer sich an der Kirche ärgert, sollte sich doch einmal über die Genialität ihrer Feste freuen…

Quelle
Unser Sonntag im Januar – Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Joh 1,1-18

“Es trat auf ein Mensch, gesandt von Gott; sein Name war Johannes.”

Hanna-Barbara Gerl Falkovitz, 1. Januar 2022

Johannes der Täufer ist der Mann mit den meisten Beinamen im Evangelium: Zeuge, Stimme, Lampe, Vorläufer, kein Schilfrohr, Rufer in der Wüste… Noch dazu ist er der Cousin Jesu, und von prachtvoller Härte wie dieser. Und wird auch wie dieser gewaltsam ermordet. Grünewald hat ihn auf dem Isenheimer Altar unter das Kreuz versetzt, unhistorisch, mit dem übergrossen Zeigefinger:

Da hängt der Mann, auf den wir gewartet haben. Der Ort des Johannes ist die Wüste – dort wo Gott lauter spricht als im Lärm der Städte, im Brausen des Unwichtigen. Wenn ihm die Menschen nachlaufen, zeigt er ihnen den, dem sie wirklich nachlaufen sollen – der sie aus dem Weglosen herausführt.

Viele Menschen, vielleicht alle, tragen in sich eine Wüste, die im Lauf des Lebens wächst. Unvorstellbar, dass diese Wüste noch einmal zum Blühen kommen könnte. Dass die Höhlen vom Unrat geräumt sind, das Verlorene jung vor einem steht. Wagt es wirklich jemand, uns zu erlösen? Johannes ahnt, nein, er weiss und ruft mit “gewaltiger Stimme”, dass der Gewaltige, dass sein fruchtbarer Neuanfang kommt. Er ruft es mit Isaja, mit Elija, mit den anderen Grossen, auf die man (auch schon) nicht hörte… Und im Rufen ändert sich das Versteinte: Strecken sich nicht die krummen Wege bereits von selber, wird es nicht leichter, den Unrat abzuräumen, den Dornverhau zu roden?

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