Hl. Kardinal Newman

Vor zehn Jahren: Benedikt XVI. in Grossbritannien

Sie wirken wie Bilder aus einem anderen Jahrhundert, dabei ist es erst zehn Jahre her: Im September 2010 besuchte der deutsche Papst Benedikt XVI. Grossbritannien – lange vor dem Brexit. Kardinal Vincent Nichols von Westminster erinnert sich

Quelle
September 2010 – Vatikan: Papstreise nach Grossbritannien

„Das war ein bemerkenswertes Ereignis – bemerkenswert in vielerlei Hinsicht“, sagt Nichols über die Visite. Benedikt kam nach Grossbritannien, um John Henry Newman seligzusprechen – und er entschied, zunächst die schottische Hauptstadt Edinburgh zu besuchen. „Denn er wollte als allererstes die Queen grüssen, und das war eine sehr weise Entscheidung, weil es den ganzen Besuch in dieses Licht gestellt hat. Die herzliche Begrüssung durch die Queen setzte sich im ganzen Land fort, und die Kritik und der Ärger, die zwei Wochen lang von einigen angesichts der Reise geäussert worden waren, verstummten.“

Benedikt habe keineswegs wie „Gottes Rottweiler“ gewirkt – eher wie ein netter Grossvater. „Wir erlebten seine Höflichkeit, seine Freundlichkeit, seinen scharfen Verstand und seine Offenheit allen gegenüber, die er traf.“

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Leben als Ringen um die Wahrheit

Leben als Ringen um die Wahrheit: Ein Newman Lesebuch – Mit einer aktuellen Einführung von Roman A. Siebenrock

John Henry Newman – Ökumenisches Heiligenlexikon
John Henry Newman: Zuerst das Gewissen und dann der Papst (herder.de)

Rom 2019: Papst Franziskus spricht John Henry Newman (1801-1890) heilig. Diese Anerkennung erstaunt, war er doch zu seinen Lebzeiten äusserst umstritten, sowohl in seiner anglikanischen Herkunftskirche als auch in der römisch-katholischen Kirche, zu der er 1845 konvertierte. Er selbst hoffte darauf, in der Zukunft Zustimmung zu finden. Doch sein immenses Werk scheint vergessen, für den deutschsprachigen Raum zu unsystematisch, zu konservativ, zu fremd – einfach nicht einzuordnen.

Die Textsammlung von Günter Biemer und James Derek Holmes, die hier mit einer neuen Einleitung von Roman Siebenrock neu aufgelegt wird, ist in Bezug auf thematische Breite, biografische Tiefe und literarische Vielgestalt einzigartig. Sie vermittelt einen authentischen Zugang zur ebenso faszinierenden wie komplexen Gestalt Newmans.

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Kardinal Newman über den heiligen Philipp Neri *UPDATE

„Die katholische Kirche zählt wenige Heilige, die von Gott in so ausserordentlicher Weise begnadigt und verherrlicht worden sind“

Quelle
Zenit.org
*Kardinal Newman
Heiligsprechung von Kardinal Newman
Novene zur Heiligsprechung von Kardinal Newman

Von Hans Jakob Bürger, 22. Juli 2019

Das vor uns liegende kleine Büchlein beinhaltet zwei Vorträge von Kardinal Newman, der am 13. Oktober dieses Jahres heiliggesprochen werden soll.

Die Texte sind um das Jahr 1850 entstanden, als Newman, gerade erst zum katholischen Priester geweiht (1847) zusammen mit einigen Gefährten das erste Oratorium des Hl. Philipp Neri in Maryvale (Birmingham, England) gründete. Nichts lag also näher, als dass Newman über das Leben des Vaters des Oratoriums, den heiligen Philippus Neri (1515–1595), sprach. Beide Texte spiegeln den hohen Geiste Newmans wider.

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Kardinal John Henry Newman

Die Wahrheit wird nur zur Geltung gebracht werden durch das Opfer derer, die für sie eintreten.
Kardinal John Henry Newman

Quelle

Rom, im Juni 2013

Liebe Newman-Freunde!

In einem Vortrag sagte der selige John Henry Newman: „Die Wahrheit wird nur zur Geltung gebracht werden durch das Opfer derer, die für sie eintreten“ (Lectures on the Present Position of Catholics in England, London 1857, 403). Dies ist für den grossen englischen Konvertiten nicht nur ein schönes Wort, sondern Wirklichkeit: In seinem langen Leben setzte er sich unentwegt für die Wahrheit ein, legte Zeugnis für sie ab, zahlte durch Leiden, Missverständnisse und Verleumdungen einen hohen Preis für seine Liebe zur Wahrheit.

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Neu: Glaubens-Kompass über John Henry Newman

Kirche in Not Deutschland gibt in der Reihe „Glaubens-Kompass“ eine neue Ausgabe über John Henry Kardinal Newman heraus, der am 13. Oktober heiliggesprochen wird

Quelle

Kirche in Not Deutschland gibt in der Reihe „Glaubens-Kompass“ eine neue Ausgabe über John Henry Kardinal Newman heraus, der am 13. Oktober heiliggesprochen wird. Das illustrierte Faltblatt im Format DIN A6 stellt die wichtigsten Etappen der Lebensgeschichte des neuen Heiligen vor, der als einer der bedeutendsten Theologen der Neuzeit gilt.

John Henry Newman: Wegbereiter der Erneuerung der Kirche

John Henry Kardinal Newman hat die geistesgeschichtliche Entwicklung seiner Zeit durch sein akademisches und literarisches Wirken beeinflusst und wesentliche Voraussetzungen für die Theologie unserer Tage geschaffen

Rezension/Bestellung
John Henry Newman und die Oxford-Bewegung
UPDATE Wegbereiter der Erneuerung der Kirche – John H. Newman – Leseprobe 3

John Henry Newman (1801 1890) war anglikanischer Theologe und Professor am Oriel College in Oxford. Er gehörte zu den Protagonisten der Oxford-Bewegung, die das geistliche Leben in der Staatskirche Englands erneuern wollten. Nach Jahren intensiven Ringens und Betens konvertierte er 1845 zum katholischen Glauben. Newmans Leben nach der Konversion war von Anfeindungen auf anglikanischer und Misstrauen auf katholischer Seite geprägt. Er wurde 1879 von Papst Leo XIII. zum Kardinal ernannt.

John Henry Kardinal Newman hat die geistesgeschichtliche Entwicklung seiner Zeit durch sein akademisches und literarisches Wirken beeinflusst und wesentliche Voraussetzungen für die Theologie unserer Tage geschaffen. Er gehört zu den bedeutendsten Theologen und Glaubensgestalten der Neuzeit und wird von vielen auch als Kirchenvater der Neuzeit bezeichnet.

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Exklusiv-Interview mit Kurienkardinal Kurt Koch

„Es ist einfacher sich abzuspalten und eine neue Kirche zu gründen“

Exklusiv-Interview mit Kurienkardinal Kurt Koch

Quelle
Amazonien-Synode: Eine Innensicht auf die Abläufe
Amazonassynode: Alles, was Sie wissen müssen

Von Rudolf Gehrig

Vatikanstadt, 15. Oktober 2019 (CNA Deutsch)

Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, strong>Kurienkardinal Kurt Koch, sprach am Montagabend über die Herausforderungen der Amazonas-Synode und die Bedeutung der Heiligsprechung von John Henry Newman für die Ökumene. Im Interview, das der katholische Fernsehsender EWTN.TV aufgezeichnet hat, äusserte er sich auch zu den Forderungen einiger Synodenteilnehmer, die sich für die Lockerung des Zölibats, die Einführung der Frauenweihe und die Zulassung von „Viri Probati“ zum Priesteramt aussprechen.

Gerade bei den letzten Themen gäbe es keine klare Linie, „sondern verschiedene Meinungen“: „Das sind natürlich Fragen, die die Menschen beschäftigen“, so Koch, „ich würde aber nicht meinen, dass das in der Amazonas-Synode derart im Vordergrund ist wie das in Deutschland der Fall ist. Selbst wenn man nach Deutschland schaut, sind das nun wirklich nicht die tiefsten Probleme.“ Wenn man sich beispielsweise bei den evangelischen Kirchen umsehe, die weibliche Pastoren hätten und sich weder nach dem Papst noch nach der katholischen Sexualmoral richten müssten, stelle man fest, dass die Situation dort „nicht anders“ sei:

„Das zeigt, man kann diese Fragen nicht auf die Seite schieben, weil sie von den Menschen ausgesprochen werden, aber das sind wirklich nicht die tiefsten Fragen und da muss man glaube ich auch in Deutschland tiefer bohren.“

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