Hl. Messe am Hochfest des Leibes und Blutes Christi
Predigt von Papst Benedikt XVI.
Basilika St. Johann im Lateran, Donnerstag, 7. Juni 2012
Liebe Brüder und Schwestern!
Heute abend möchte ich mit euch zwei miteinander verbundene Aspekte des eucharistischen Geheimnisses betrachten: den Kult der Eucharistie und ihre Sakralität. Es ist wichtig, diese neu zu erwägen und sie vor unvollständigen Sichtweisen des Geheimnisses zu bewahren, wie sie in der jüngsten Vergangenheit aufgetreten sind.
Zuerst wollen wir über den Wert des eucharistischen Kultes und dabei insbesondere der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments nachdenken. Es ist dies die Erfahrung, die wir auch heute abend nach der heiligen Messe, vor, bei und nach der Prozession erleben werden. Eine einseitige Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils hatte diese Dimension beeinträchtigt, indem sie die Eucharistie praktisch auf den Augenblick ihrer Feier beschränkte.
Der Geist der Heiligkeit
Pfingsten im Jahreskreis A — 4. Juni 2017
Der Heilige Geist, die dritte Person des dreifaltigen Gottes, steht auf den ersten Blick ein wenig im Schatten der anderen zwei göttlichen Personen. Der hl. Josefmaria nennt ihn den „Grossen Unbekannten“. Das Wort klingt verfremdend, als wäre es ein amerikanischer Filmtitel, aber Verfremdung kommt tatsächlich immer wieder vor beim Nachdenken und Sprechen über den göttlichen Geist.
Immer wenn wir versuchen, uns mit unserem begrenzten menschlichen Erkenntnisvermögen dem Geheimnis der Dreifaltigkeit anzunähern, drei Personen und doch nur ein Gott, stellen wir fest, dass wir uns den Vater und den Sohn relativ gut vorstellen können: Jesus, den Sohn Gottes, am einfachsten, da er nicht nur Gott, sondern auch Mensch ist und auch ausdrücklich gesagt hat, dass seine Menschheit die Gottheit widerspiegelt. Überdies sagt er zu Philippus: „Wer mich sieht, sieht den Vater“ (Joh 12,45).
Auch der Ewige Vater, der keine Gestalt hat, ist aufgrund dieses Wortes Jesu in gewissem Sinne vorstellbar, zumal jeder Mensch einen Begriff von Vaterschaft hat, jeder hat ja einen Vater und kann diese Vorstellung auf den unendlich grossen Vater übertragen.
Über den Hl. Geist
Über den heiligen Geist im Leben der Kirche und der Welt
Dominum et Vivificantem: VollständigesDokument
Hl. Geist – Papst Benedikt VXI.
Joannes Paulus PP. II
Dominum et vivificantem – Über den heiligen Geist im Leben der Kirche und der Welt
Segen Gruss und Apostolischen Segen!
Einleitung
1. Die Kirche bekennt ihren Glauben an den Heiligen Geist als den, „der Herr ist und lebendig macht“.
Enzyklika über den Hl. Geist 9. Mai 1897
Kommt alle Zu mir; Ich bin das Leben; Ich bin der gute Hirt
Die Sendung Jesu Christi
1 Jene göttliche Sendung, die Jesus Christus zum Heile der Menschheit vom Vater empfangen und in heiligster Treue erfüllt hat, bezweckt in erster Linie die Befähigung der Menschen zur Teilnahme an der Seligkeit des ewigen Lebens; ihr nächstes Ziel ist jedoch Aussaat und Betreuung des göttlichen Gnadenlebens in dieser Zeitlichkeit, damit es zur Vollblüte des himmlischen Lebens sich entfalte.





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