Süd Sudan
Süd Sudan – “Ignoriert unsere Tragödie nicht, sonst wird die Flüchtlingswelle in Richtung der europäischen Küsten anschwellen“ erklärt ein Bischof
Juba, Fides – Dienst, 2. August 2016
“Wenn Süd Sudan ignoriert wird, könnte die Flüchtlingswelle in Richtung der europäischen Küsten womöglich anschwellen“ warnen in einer Fides zugekommenen Erklärung S.E: Mons.Barani Eduardo Hiiboro Kussala, Bischof von Tombura-Yambio und Präsident des Inter-Faith Council for Peace Initiative (ICPI) in Greater Western Equatoria.
„Diese Menschen sind Zeugen für ihren Glauben“
Nach seiner Libanonreise: Erster Teil des Interviews mit Hamburger Erzbischof Hesse
Der Hamburger Erzbischof Stefan Hesse besuchte als Flüchtlingsbeauftragter der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) am vergangenen Wochenende den Libanon. Der Erzbischof informierte sich vor Ort, wie die Aufnahme der Flüchtlinge organisiert ist und welche Herausforderungen und Schwierigkeiten es gibt. In einem Interview mit Stefan Rochow für Zenit spricht er über seine Reiseeindrücke, Erlebnisse vor Ort und über die Herausforderungen für Christen in Deutschland, im Zusammenhang mit der Aufnahme vieler Flüchtlinge. Lesen Sie nachfolgend den ersten Teil des Gesprächs.
Kirgistan
Kirgistan: Apostolischer Administrator verstorben

Quelle
Otto Messmer SJ
Renovabis
Der einzige katholische Bischof in Kirgistan ist tot. Wie der Vatikan und der Jesuitenorden an diesem Montag bekannt gaben, ist Jesuitenpater Nikolaus Messmer am selben Tag in der Hauptstadt Bischkek im Alter von 61 Jahren kurz vor einem operativen Eingriff gestorben. Der aus einer wolgadeutschen Familie stammende Bischof war seit 2006 Apostolischer Administrator von Kirgistan.
Libanon
Libanon – Maronitische Bischöfe warnen vor sektiererischer Spaltung des Nahen Ostens
Quelle
Kirche in Not: Libanon
Hilfswerke: Diverse Beiträge
Bkerkè, Fides – Dienst, 21. Juni 2016
In den Ländern des Nahen Ostens müsse unbedingt die Perspektive eines konstruktiven Zusammenlebens zwischen verschiedenen Ethnien und Religionen erhalten bleiben, die das Vorankommen demokratischer Prozesse begünstigt, so die maronitischen Bischöfe bei ihrer jüngsten Synodenversammlung unter Leitung des maronitischen Patriarchen, Kardinal Bechara Boutros Rai, in Bkerkè zur aktuellen von sektiererischen Strömungen gekennzeichneten Lage im Nahen Osten.
Südsudan
Südsudan: Massaker mit Tausenden Toten in Juba
Quelle
Missio Südsudan
Fides-Dienst: Beobachter aus Juba: “Wir riskieren einen Völkermord! Die Staatengemeinschaft muss sofort eingreifen!“
Südsudan: Weitere Beiträge
Partner des Hilfswerks missio, die sich im Südsudan aufhalten, berichten von einem Massaker mit Tausenden von Toten und chaotischen Zuständen in der Hauptstadt Juba. Die Menschen seien in Panik, flüchteten aus der Stadt, verschanzten sich in ihren Häusern oder suchten Zuflucht in Kirchen. „Wer irgendwo unterwegs ist, riskiert sein Leben, wird brutal zusammengeschlagen oder ,mitgenommen'”, zitiert eine Aussendung von missio den deutschen Comboni-Missionar Bruder Bernhard Hengl, der seit 2012 der Südsudanesischen Provinz seines Ordens angehört. In allen Teilen des Landes seien im Moment Unruhen ausgebrochen. Erst am Mittwoch, schreibt Hengl, habe er er eine Reihe von Kleinlastwagen vollgepackt mit Hab und Gut Richtung Uganda fahren sehen. „Ich bete, dass sie heil an der Grenze ankommen, denn die 200 Kilometer lange Strecke von Juba nach Nimule ist alles andere als sicher in diesen Tagen.“
Spanien/Libanon
Spanisches Hilfswerk unterstützt Einschulung syrischer Flüchtlingskinder im Libanon

Kinderrechte: Plan International unterstützt Alphabetisierung des Kontinents
Plan International: Kinderhilfswerk
San Sebastian, Fides-Dienst, 21. Juni 2016
“Vuelta a la escuela” lautet der Titel eines auf zehn Monate angelegten Projekts der Hilfsorganisation Solidaridad Internacional in dessen Rahmen 100 syrische Flüchtlingskinder an libanesischen Schulen eingeschult werden sollen. Zehn Lehrerinnen, bei denen es sich ebenfalls um Flüchtlinge handelt, sollen für den Unterricht auf der Grundlage der libanesischen Lehrpläne ausgebildet werden. Im Nachbarland Libanon suchen die meisten syrischen Flüchtlinge Asyl: rund 1 Million halten sich derzeit hier auf, damit ist jeder vierte Einwohner ein Flüchtling. Rund 400.000 Minderjährige mussten aufgrund der Flucht die Schule abbrechen.





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