Glückskette gegen Afrikas Not
Den Menschen stirbt die Lebensgrundlage weg
Es wird die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg. Die UNO warnt vor einer afrikanischen Hungersnot nie gesehenen Ausmasses. SRF-Redaktor Ben Huwyler hat für die “Tagesschau” und “10vor10” eine betroffene Region Somalilands besucht. Und bedrückende Bilder zurückgebracht.
Die Glückskette führt heute gemeinsam mit der SRG einen nationalen Sammeltag durch. Unterstützt wird die Aktion von Partnerhilfswerken, den Privatradios, weiteren Medien und natürlich von einem möglich grossen Teil der Bevölkerung.
Seit 6 Uhr und noch bis Mitternacht nehmen 300 Freiwillige in den vier Studios der SRG in Zürich, Chur, Lugano und Genf die Spendenversprechen per Gratis-Telefonnummer auf die Nummer 0800 87 07 07 entgegen.
Ein Marshallplan für den Irak
Ein Marshallplan für den Irak: Der Wiederaufbau der christlichen Dörfer der Ninive-Ebene
Quelle
Irak – Der Marshall-Plan nimmt Gestalt an
Ninive-Ebene – Weitere Beiträge
“Die Hoffnung kehrt in die Ninive-Ebene zurück”, berichtet der Nahost-Experte eines katholischen Hilfswerks nach seiner Rückkehr von einem Informationsbesuch in den irakischen christlichen Dörfern, die im vergangenen November aus den Händen des IS befreit wurden. Pater Andrzej Halemba, Nahostreferent von “Kirche in Not” international erklärte: “Trotz der vielen dringenden Fragen, die einer Klärung bedürfen, sind die Menschen bereit, in ihre Dörfer zurückzukehren.”
Spanien
Spanien – Spendenaktion hilft Kindern in Afrika, Asien und Lateinamerika
Madrid, Fides-Dienst, 30. März 2017
In den kommenden Monaten sollen rund 350.000 Spielzeuge an Kinder in Afrika, Asien und Lateinamerika verteilt werden. Im Rahmen der Spendenaktion sollen auch Schulmaterialien für Schulen, Kindergärten und Kinderkrankenhäuser in 13 verschiedenen Ländern zur Verfügung gestellt werden. Dies berichten “Radio Nacional de España (RNE)” und die Stiftung “Fundación Crecer Jugando”, die die Aktion auf den Weg brachen und sich dabei auf das Konzept „#DevuelveEl31“ und den Artikel 31 der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen berufen.
Studie von “Kirche in Not”
Irak: Über 12 000 Wohnhäuser in christlichen Dörfern zerstört
Zenit.org, 29. März 2017
Irak – Papst ruft zum Schutz der Zivilbevölkerung in Mossul auf
Mehr als 12 000 Wohnhäuser in zwölf christlichen Dörfern der irakischen Ninive-Ebene wurden durch die Angriffe der Terrormiliz “Islamischer Staat“ (IS) schwer beschädigt, 669 Häuser sind vollständig zerstört. Die Kosten für den Wiederaufbau belaufen sich ersten Berechnungen zufolge auf weit mehr als 200 Millionen US-Dollar.
Kardinal Zenari: In Syrien ist die Hölle los
Der Apostolische Nuntius in Damaskus nahm seine römische Titelkirche in Besitz

Zenit.org, 28. März 2017
In Syrien ist die Hölle los. Keine anderen Worte könnten die Lage im nahöstlichen Land beschreiben, hat der Apostolische Nuntius in Damaskus, Kardinal Mario Zenari, betont, als er am Samstag seine römische Titelkirche Santa Maria delle Grazie alle Fornaci in Besitz nahm. “Wer nicht an die Hölle glaubt, braucht nur dorthin zu kommen, dann wird er begreifen, was die Hölle ist“, erklärte der Vatikandiplomat und Purpurträger.
Jemen
Jemen – Gesundheitssystem kurz vor dem Zusammenbruch: alle zehn Minuten stirbt ein Kind
Quelle
Jemen – 500000 Kindern droht der Hungertod
Mosambik – Über eine Million Kinder müssen arbeiten
Sana’a, Fides-Dienst, 28. März 2017
Zwei Jahre nach Beginn des bewaffneten Konflikts im Jemen gehören Kinder weiterhin zu der am meisten betroffenen Bevölkerungsgruppe (vgl. Fides 27/3/2017). Alle zehn Minuten stirbt ein Kind an den Folgen von vermeidbaren Krankheiten, wie Unterernährung, Durchfall oder Atemwegsinfektionen. Ausserdem verlieren jeden Tag 144 Kinder das Leben durch Krankheiten, die gut behandelt werden können. Der Konflikt führte zum Zusammenbruch der grundlegenden Dienstleistungen für Kinder.
“Wir versuchen allen zu helfen”
Syrien – Syrisch-katholischer Erzbischof von Hassakè: “Wir versuchen allen zu helfen”
Hassakè, Fides-Dienst, Donnerstag, 23. März 2017
Die Kämpfer des selbsternannten Islamischen Staates (IS) haben sich aus der Stadt Hassakè und Umgebung zurückgezogen. Jahrelang gab es zahlreiche Stellungen des IS in der Hauptstadt und der gleichnamigen Provinz im Nordosten Syriens. Doch die Menschen leiden weiterhin unter den Folgen des Konflikts: “Südlich der Hauptstadt” so der syrisch-katholische Erzbischof von Hssakè Nisibi, Jacques Behnan Hindo, “gibt es Beduinen-Dörfer, in denen die Menschen Hunger leiden. Sie hatten sich mit der Belagerung durch den IS arrangiert, denn dieser garantierte ihnen das Notwendigste zum Leben.




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