Hilfswerke

Venezuela: Humanitäre Krise verschlimmert sich weiter

Die humanitäre Krise in Venezuela verschlimmert sich zusehends

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Papst will in Kolumbien offenbar Venezuelas Bischöfe treffen
Venezuela – Kardinal verurteilt Maduros Verhalten

Die humanitäre Krise in Venezuela verschlimmert sich zusehends. Dies kritisiert Caritas Internationalis mit Hinweis auf den Mangel an Nahrungsmitteln und Medikamenten und die alarmierenden Zahlen unterernährter Kinder. Laut einem aktuellen Bericht der venezolanischen Caritas leiden 54 Prozent der Kinder unter Mangelernährung. Die Fälle von Diabetes sind um 95, die Fälle von Bluthochdruck um 92 Prozent gestiegen. Die Sterblichkeitsrate direkt nach der Geburt hat sich verdreifacht und 114.000 Menschen mit HIV oder Aids haben keinen Zugang zur nötigen medizinischen Versorgung. Nur 38 Prozent aller Apotheken verfügen noch über grundlegende Medikamente.

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„Im Irak droht ein neuer Konflikt”

Karin Maria Fenbert über die aktuelle Lage der Christen im Nahen Osten

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NRC
– Nineveh Reconstruction Commitee – Das Ninive-Wiederaufbau-Komitee
Ninive Ebene – Diverse Beiträge

Die Geschäftsführerin von Kirche in Not Deutschland, Karin Maria Fenbert, hat die syrische Stadt Aleppo und den Norden des Irak besucht. Unser Hilfswerk unterstützt dort den Wiederaufbau christlicher Dörfer in der Ninive-Ebene.

Vor allem in Aleppo, aber auch im Irak kommen Christen zurück. Das Leben blüht langsam wieder auf, Häuser und Strassen werden aufgebaut.

Dennoch schwelen weiterhin Konflikte – im Nordirak könnte sich sogar ein neuer auftun: Das Unabhängigkeitsreferendum der Autonomen Region Kurdistan am 25. September könnte die Christen der Region erneut in Bedrängnis bringen.

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Jemen

Jemen: „Niemand kann die Hände in Unschuld waschen“

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Fidesdienst – Jemen
Jemen – “Cholera – ein Weckruf in einer vergessenen Krise”

Christliche Hilfsorganisationen und die Vereinten Nationen schlagen Alarm: Im Jemen breitet sich eine Cholera-Epidemie rasant aus. Der Krieg und die einsetzende Regenzeit verhindern mögliche Hilfsmassnahmen. Der Apostolische Vikar für Südarabien, der Schweizer Kapuzinerpater Paul Hinder, informiert sich ständig über die Situation in dem gemarterten Land. Im Gespräch mit Radio Vatikan erläutert er:

„Es stimmt gemäss den Informationen, die ich habe, dass sich die Cholera-Epidemie praktisch ungehindert ausbreitet. Das liegt daran, dass das gesamte Gesundheitssystem praktisch zusammengebrochen ist. Da steht aber auch die Frage im Raum, inwieweit dies von den verschiedenen Kriegsparteien absichtlich gewollt wurde. Es weist aber einiges darauf hin, dass zumindest in einzelnen Teilen des Landes ganz bewusst auf Destruktion hingearbeitet worden ist.“

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250.000 Flüchtlinge in die Ninive-Ebene zurückgekehrt

Irak – Migrationsministerium: 250.000 Flüchtlinge sind bereits in die Ninive-Ebene zurückgekehrt

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Kirche in Not – Irak: „Mossul ist komplett zerstört” – Helfen Sie den Christen im Irak

Mossul, Fidesdienst, 31. Juli 2017

Das irakische Ministerium für Migration und interne Mobilität teilt mit, dass bereis 250.000 Menschen in ihre Heimat in der Ninive-Ebene zurückkehren konnten, aus der sie nach dem Vormarsch des IS geflohen waren. Die Angaben machte der Sprecher des Ministeriums, Sattar Nowruz, im Interview mit einem Radiosender. Das Ministerium hatte bereits Anfang Juni bestätigt, dass seit 2016 insgesamt 820.000 Einwohner aus der Region geflohen waren, zuletzt im Zusammenhang mit den militärischen Operationen zur Befreiung von Mossul.

Unter den Vertriebenen befinden sich Zehntausende Christen, die im Juli und August 2014 ihre Dörfer verlassen mussten und Zuflucht in der Autonomen Region Kurdistan fanden.

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Irak: „Mossul ist komplett zerstört”

Erzbischof berichtet über die Situation nach Befreiung vom IS

zerstörtQuelle

Nach erbitterten monatelangen Kämpfen ist die irakische Metropole Mossul von der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) befreit. Vor der Eroberung lebten in der zweitgrössten Stadt des Irak nach lokalen Angaben über 25 000 Christen.

In der umliegenden Ninive-Ebene waren viele Dörfer mehrheitlich christlich besiedelt. Wie die Bewohner dort werden auch die Christen Mossuls nun zunächst stunden- und tageweise zurückkehren. Sie finden eine Trümmerwüste vor.

Olivier Labesse hat für Kirche in Not mit dem syrisch-katholischen Erzbischof von Mossul, Yohanna Petros Mouche, über die Lage und die Zukunftsaussichten der Christen gesprochen.

Oliver Labesse: Herr Erzbischof, wie haben Sie die Befreiung von Mossul erlebt?

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In Aleppo können nicht einmal die Toten in Frieden ruhen

Schwierig gestaltet sich weiterhin das Leben in Aleppo

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Kirche in Not – ACN hat zugesagt, den Wiederaufbau des griechisch-orthodoxen Friedhofs und die Überführung der zwischen April 2013 und Dezember 2016 in Aleppo verstorbenen orthodoxen und katholischen Christen unterschiedlicher Riten auf den christlichen Friedhof von Jabal Al-Saydé (Mountain of St. Mary) zu unterstützen.

Schwierig gestaltet sich weiterhin das Leben in Aleppo, obwohl keine Bomben mehr auf die Stadt fallen, die bereits vor sechs Monaten von Regierungstruppen des Präsidenten Al Asad fast vollständig kontrolliert wurde. Die Lebensmittelpreise sind enorm hoch, die Währung wurde abgewertet, und 80% der Einwohner leben noch immer ausserhalb ihrer Häuser: Sie wurden vom Krieg vertrieben, oder ihre Wohnungen müssen nach Bombeneinschlägen wieder aufgebaut werden. Auch können die Menschen, die in den mehr als vier Jahren des bewaffneten Konfliktes in Aleppo durch den Krieg oder andere Umstände getötet wurden, noch nicht in Frieden ruhen. Selbst das Problem der Totenruhe ist nicht einfach zu lösen.

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Papst spendet eine halbe Million Dollar

Südsudan: Papst spendet eine halbe Million Dollar

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Südsudan – Friedensarbeit durch karitative Projekte

Papst Franziskus hat eine halbe Million Dollar an Hilfsprojekte im Südsudan gespendet. Wie die Vatikanzeitung Osservatore Romano am Freitag mitteilt, ging das Geld an Gesundheits-, Bildungs- und Landwirtschaftsinitiativen, zum Beispiel an zwei Ordenskrankenhäuser. Die umgerechnet 420.000 Euro sind Teil des Projekts „Der Papst für den Südsudan“. Der Präsident der sudanesische Bischofskonferenz bedankte sich im Namen der Kirche für die Unterstützung des Papstes und äusserte vor allem seine Freude darüber, dass Franziskus das Land trotz der schwierigen Lage dort besuchen will.

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