Hilfswerke

Syrien

Syrien – Evakuierung von Ghuta: „Die in Aleppo umgesetzte Vorgehensweise könnte funktionieren“

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Damaskus, Fidesdienst, 12. März 2018

Mindestens 52 Zivilisten, darunter 26 Kinder, wurden am Sonntag, den 11. März, aus der von Rebellen kontrollierten Region Ost-Ghouta östlich von Damaskus evakuiert, die von der syrische Armee belagert wird und wo nach Schätzungen der Vereinten Nationen rund 400.000 Syrer leben. Die von der russischen Armee veröffentlichte Nachricht würde Gerüchte bestätigen, die auch von libanesischen Medien wiedergegeben wurden und besagen, dass Gespräche zwischen Regierungstruppen und Milizen stattfinden, um einen Ausweg aus der Krise zu finden und weiters Leiden und Blutvergiessen zu vermeiden, indem Zivilisten die umkämpften Gebiete verlassen können und auch Fluchtwege für zu bewaffneten Gruppen garantiert werden.

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Helfen Sie den Christen in Syrien

Schwere Angriffe auf Damaskus

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Von der aktuellen Militäroffensive in Syrien sind neben der Region Ost-Ghouta auch die Bewohner der Hauptstadt Damaskus schwer betroffen.

Ein Bericht von „Caritas International“, der KIRCHE IN NOT vorliegt, beklagt, „dass die Mehrheit der Nachrichten sich auf die russischen und syrischen Luftangriffe auf Ost-Ghouta konzentriert, jedoch kaum über die Situation in der angrenzenden Stadt Damaskus informiert, die seit Anfang 2018 mit Mörsergranaten attackiert wird.“

Besonders betroffen sei der Ostteil von Damaskus. Dort befindet sich eine wichtige Militärbasis. Rebellengruppen hatten Anfang des Jahres eine Offensive begonnen, um sie zu erobern.

Seither versuchen Streitkräfte der Regierung, die besetzen Zonen zurückzugewinnen. Leidtragende ist die Zivilbevölkerung auf beiden Seiten der Frontlinie.

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Syrien: Humanitäre Situation in Ost-Ghouta katastrophal

Mit traurigen Schlagzeilen macht derzeit Syrien von sich reden

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Bürgerkrieg in Syrien

Mit traurigen Schlagzeilen macht derzeit Syrien von sich reden: Allein in den letzten 48 Stunden sollen durch Luftangriffe des Regimes nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten in der östlich von Damaskus gelegenen Region Ost-Ghouta 250 Menschen ums Leben gekommen sein, darunter rund 60 Kinder.

Christine Seuss – Vatikanstadt

Die betroffene Gegend ist eine der letzten von Rebellen kontrollierten Zonen in Syrien und durch Assads Truppen eingekesselt. Hilfswerke und die Vereinten Nationen zeigen sich äusserst besorgt über die sich verschlimmernde humanitäre Krise. Wir haben mit Marten Mylius von der Hilfsorganisation Care gesprochen und ihn gefragt, wie sich die Situation vor Ort darstellt.

„Ja, die Lage hat sich dramatisch zugespitzt in Ghouta, das ist ja auch wie ein Vorort von Damaskus, da sind um die 400.000 Menschen eingeschlossen. Das ist eigentlich schon  ein belagertes Gebiet seit drei, vier Jahren, und das hat sich den letzten Monaten noch mal dramatisch zugespitzt, weil die Tunnel und die Checkpoints geschlossen wurden.“

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Bildung ein Menschenrecht – Zum Problem des Illetrismus

Hirtenbrief zur Fastenzeit 2018 von Msgr. Dr. Vitus Huonder Bischof von Chur

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Menschenrecht auf Bildung

Dieser Hirtenbrief ist am ersten Fastensonntag, 18. Februar 2018, in allen Gottesdiensten zu verlesen.
Zur Veröffentlichung in den Medien ist er vom 18. Februar 2018 an freigegeben.

Chur, 8. Dezember 2017

Hochfest der Unbefleckten Empfängnis Marias

Vollständiger Text

Irak – Wiederaufbau

Irak: Chaldäischer Patriarch skeptisch über Geber-Konferenz

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Irak – Fidesdienst
Ärzte ohne Grenzen
Kirche in Not

Skeptisch äussert sich der chaldäisch-katholische Patriarch Mar Louis Raphael Sako zu den Ergebnissen der in Kuwait abgehaltenen internationalen Geber-Konferenz für den Wiederaufbau des Irak.

In Kuwait seien viele Versprechungen gemacht worden, aber es fehle an konkreten Projekten, sagte der Patriarch im Gespräch mit dem römischen Pressedienst „AsiaNews“. Und dass man die Geber-Konferenz drei Monate vor den Wahlen veranstaltet habe, sei ein Fehler gewesen.

Die Kosten für den Wiederaufbau des Irak nach Niederringung der IS-Terroristen wurden von irakischer Seite in Kuwait auf insgesamt 88 Milliarden US-Dollar (70 Mrd. Euro) beziffert. Die internationale Gemeinschaft sagte Unterstützungen im Umfang von rund 30 Milliarden Dollar (24 Mrd. Euro) zu.

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Syrien: Kinder, die um das Überleben kämpfen

Hunger, Gewalt, Eingesperrtsein: Für Kinder ist das Leben in vielen Teilen Syriens im Moment die Hölle

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UNICEF hilft Kindern in Syrien
UNICEF-Bericht zu Kindern in Syrien
Das Gesicht einer geschundenen Kindheit

Hunger, Gewalt, Eingesperrtsein: Für Kinder ist das Leben in vielen Teilen Syriens im Moment die Hölle. Darauf macht das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF aufmerksam.

Allein im östlichen Teil der Ghouta-Provinz müssten Hunderte von Kindern eigentlich dringend aus medizinischen Gründen evakuiert werden. Vier Jahre der Belagerung durch Regierungstruppen haben dort die Gesundheitsdienste kollabieren lassen, es fehlt an den grundlegendsten Dienstleistungen.

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Weltgebetstag gegen Frauenhandel

“In Italien sind 100.000 Prostituierte Opfer eines Systems der Versklavung”

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Wir sind keine ‘Handelsware’
Weltgebetstag gegen Frauenhandel
‘Die Ware Mensch‘ – Menschenhandel

Rom, Fides-Dienst, 7. Februar 2018

„Auf den italienischen Strassen gibt es rund einhunderttausend Prostituierte, etwa 70-80.000 kommen aus Afrika, die anderen aus Osteuropa, Lateinamerika und China. Sie sind alle Opfer eines Systems, das Frauen versklavt und ihnen körperliche und seelische Verletzungen zufügt”, so die italienische Consolata-Missionarin, Schwester Eugenia Bonetti, zum Phänomen des Frauenhandels anlässlich des Weltgebetstages gegen Menschenhandel am kommenden 8. Februar.
“Die meisten Opfer kommen aus Afrika und insbesondere aus Nigeria”, fährt sie fort „und sind fast alle minderjährig und Analphabetinnen. Sie glauben, dass sie in Europa einen Ausweg aus ihrer Armut finden. Aus diesem Grund durchqueren sie die Wüste und das Mittelmeer und setzten sich damit unerhörten Nöten aus. Doch das schert die Menschenhändler kaum, die sie dann, sobald sie hier ankommen, zwingen, ihren Körper zu verkaufen”.

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