Syrien und Irak
Vatikan: Konferenz über humanitäre Krise in Syrien und Irak
Der Vatikan spricht über Flüchtlinge mit und ohne „Bleibeperspektive”: Auf Einladung des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen diskutieren am 13. und 14. September an der Päpstlichen Universität Urbaniana Vertreter von mehr als 50 katholischen Wohltätigkeitsorganisationen und Kirchenvertreter unter anderem über die Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimatländer.
Der Vatikan will eine Bilanz der bisherigen Arbeit katholischer Wohltätigkeitsorganisationen im Kontext der Krise ziehen, zweitens Informationen über die Entwicklung der humanitären Lage austauschen und drittens Prioritäten für die Zukunft setzen. Zudem geht es um die Analyse der Situation christlicher Gemeinschaften in den Krisenregionen sowie darum, Synergien zwischen kirchlichen Organisationen, religiösen Gemeinden und Diözesen zu fördern. Besonderes Augenmerk wollen die Initiatoren darauf legen, wie realistisch eine freiwillige Rückkehr von Binnenvertriebenen und Flüchtlingen in ihre Heimat sein kann.
Ungarische Bischofskonferenz
Ungarn: Bischöfe sammeln Spenden für verfolgte Christen
Alle fünf Minuten werde heute ein Christ in der Welt aufgrund seiner Religion ermordet. Dies sei ein Skandal, erklärte die ungarische Bischofskonferenz am Freitag. Um Glaubensbrüder zu unterstützen, haben deshalb Bischöfe des Landes jetzt eine Spendensammlung gestartet.
„Die Mitglieder der ungarischen Bischofskonferenz und die ungarischen Gläubigen sehen mehrmals täglich in den Nachrichten, wie unsere christlichen Brüder in einigen afrikanischen und asiatischen Ländern und in anderen Teilen der Welt Schmerzen aufgrund von Verfolgungen erleiden“, erklärten die Bischöfe in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung. Es gäbe viele Arten der Verfolgung: von Diskriminierungen bis hin zum blutigsten Mord.
Syrien
Syrien: Internationale Sorge um Zivilisten in der Region Idlib
Quelle
Papst fordert Verhandlungen im Syrienkonflikt
Marianisches.de
Mit einem Tweet hat der US-Präsident Trump Syriens starken Mann Baschar al Assad aufgefordert, die Provinz Idlib nicht „unbedacht“ anzugreifen. Die Meldung von Trump ging auch an die Adresse von Russland und Iran: sie würden einen „grossen humanitären Fehler“ begehen, wenn sie das Vorgehen der syrischen Regierung in den Rebellengebieten unterstützen würden.
Christine Seuss und Marco Guerra – Vatikanstadt
„Hunderttausende von Menschen könnten getötet werden. Lasst das nicht zu!“, so Trump über den Kurznachrichtendienst. Russland hat unterdessen die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPAC) aufgefordert, die Berichte über einen möglichen „provokatorischen“ Einsatz von Chemiewaffen in Idlib ernst zu nehmen.
D/Jemen: Alle zehn Minuten stirbt ein Kind
Menschenrechtler dringen anlässlich neuer Friedensgespräche in Genf auf einen Waffenstillstand im Jemen
Quelle
Krieg im Jemen Friedensgespräche für ein vergessenes Land
Tagesschau – Jemen
Kirche in Not – Jemen
Jemen: UNICEF fordert dringend Hilfe für elf Millionen Kinder
Unschuldige Kinder
Menschenrechtler dringen anlässlich neuer Friedensgespräche in Genf auf einen Waffenstillstand im Jemen. Ulrich Delius, Direktor der Gesellschaft für bedrohte Völker, fordert vom Weltsicherheitsrat und der internationalen Staatengemeinschaft mehr Druck auf alle am Bürgerkrieg beteiligten Parteien.
Pakistan
Pakistan – Katholiken erinnern an die deutsche Ordensfrau und Ärztin Ruth Pfau
Quelle
Interessante Literatur zu Dr. Ruth Pfau
Karachi, Fidesdienst, 30. August 2018
Im Gedenken an das wertvolle Engagement von Schwester Ruth Pfau, die auch als „Mutter der Aussätzigen“ bekannt ist, wird in Pakistan der erste Todestag der deutschen Ordensfrau begangen. Aus diesem Anlass feierte der Erzbischof von Karachi, Kardinal Joseph Coutts, eine Gedenkmesse mit mehr als 200 Gläubigen in der St. Patrick Kathedrale in Karachi. „Ruth Pfau hat ihr ganzes Leben für die Kranken hingegeben. Sie bereiste das ganzen Land, um Patienten zu behandeln, die an Lepra leiden“, so der Kardinal, der an die Ordensschwester und Ärztin erinnerte die sagte: „Meine Aufgabe besteht nicht nur darin, Menschen zu behandeln. Ich möchte sehen, dass diese Menschen für immer in ihr früheres Leben zurückkehren“.
Drei Päpste: Mein Leben *UPDATE
Als 1980 ein 46-jähriger Paderborner Weihbischof nach Rom gerufen wurde, ahnte niemand, welche Geschichte damit beginnen sollte
Gleicht euch nicht dieser Welt an
‘Diskussionen und Konflikte gehören zur Geschichte der Kirche’
*Papst – Vertrauter: Das läuft schief in der deutschen Kirche
Vorstoss von Kardinal Marx missachtet eindeutige Offenbarung Gottes
Drei Päpste
“Als 1980 ein 46-jähriger Paderborner Weihbischof nach Rom gerufen wurde, ahnte niemand, welche Geschichte damit beginnen sollte. Seine Aufgaben brachten die Chance mit sich, nicht nur grosse geistliche Bewegungen mitzuprägen, sondern auch Jugendbegegnungen zu organisieren, aus denen sich die Weltjugendtage entwickelten. Als Präsident des päpstlichen Hilfswerks “Cor Unum” verkörperte er die Solidarität der weltweiten Kirche mit Katastrophenopfern und lieferte die Vorlage zur Antrittsenzyklika von Papst Benedikt XVI. Überraschende, faszinierende Einblicke in ein aussergewöhnlich ertragreiches Leben und in die Erfahrung, dass manchmal kleine Dinge enger mit grossen zusammenhängen, als man zunächst meint.
Welttag gegen Menschenhandel
Welttag gegen Menschenhandel: Auch in Europa gibt es Opfer
Quelle
Papst ruft zum Einsatz gegen Menschenhandel auf
UNICEF: 28 Prozent der Opfer von Menschenhandel sind Kinder
Vatikandiskasterium startet Kampagne zu #EndHumanTrafficking
Tag gegen Sklaverei
Kinder haben Recht auf spielen und lernen
Am 30. Juli erinnert die Weltgemeinschaft an das Phänomen des Menschenhandels, ein Thema, für das auch Papst Franziskus immer wieder um Aufmerksamkeit wirbt. Auch an diesem Sonntag hatte er bei seinem Angelusgebet zu mehr Einsatz gegen diese „Plage der Menschheit“ aufgerufen.
Christine Seuss – Vatikanstadt
Wir haben über das Thema Menschenhandel und moderne Sklaverei mit Felix Neuhaus gesprochen. Neuhaus ist Koordinator für humanitäre Hilfe von AWO International, dem Fachverband für humanitäre Hilfe und internationale Zusammenarbeit der Arbeiterwohlfahrt in Deutschland.



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