20. Juni internationaler Gedenktag für Flüchtlinge
Die UN-Vollversammlung hat den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen *UPDATE
Weltflüchtlingstag
*Weltflüchtlingstag 2021
Weltflüchtlingstag: UNICEF- Abkommen mit Italien
Do. Weitere Beiträge
An diesem Tag wollen wir auf die besondere Situation und die Not von über 50 Millionen Flüchtlingen aufmerksam machen.
“Alles hinter sich zu lassen, was einem lieb und teuer war, bedeutet, sich in einer unsicheren Zukunft wiederzufinden, in einer fremden Umgebung. Stellen sie sich vor, welchen Mut es erfordert, mit der Aussicht fertig zu werden, Monate, Jahre, womöglich ein ganzes Leben im Exil verbringen zu müssen.”
(António Guterres, Flüchtlingshochkommissar)
Ostafrika: Verheerende Krisen verstärken den Hunger
Dürren und Heuschrecken, Corona und Gewalt: Vor einer weiteren Ausbreitung des Hungers in weiten Teilen Afrikas infolge verschiedener, gleichzeitiger Krisen warnen Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe
Quelle
Papst: Nahrungsverteilung statt Waffenverkauf fördern
“Kampf gegen Terrorismus im Sahel verstärken”
Ostafrika: Verheerende Krisen verstärken den Hunger
Dürren und Heuschrecken, Corona und Gewalt: Vor einer weiteren Ausbreitung des Hungers in weiten Teilen Afrikas infolge verschiedener, gleichzeitiger Krisen warnen Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe. Besonders zugespitzt habe sich die Situation im Osten des Kontinents.
“Millionen Menschen brauchen jetzt Hilfe, um ihr Überleben zu sichern. Die Weltgemeinschaft muss sofort handeln und ihre Hilfszusagen für die betroffenen Länder ausweiten”, fordern die Hilfswerke der katholischen und evangelischen Kirchen zum Start ihrer gemeinsamen Aktion “Die grösste Katastrophe ist das Vergessen“.
Fluchtursache Kommission
D: misereor würdigt Fluchtursachen-Bericht von Expertenkommission
Quelle
Italien: Immer mehr Bootsmigranten auf Lampedusa – Hilfe gefordert
Misereor
Jede Flucht hat einen Grund
Der jüngst vorgelegte Bericht der Experten-Kommission Fluchtursachen und die darin enthaltenen “klaren Forderungen” stossen auf Zustimmung beim kirchlichen Entwicklungshilfswerk misereor.
Dessen Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel nannte ihn am Mittwoch in Aachen einen “wichtigen Beitrag zur Versachlichung der Debatte um Einwanderung und Flucht”. Er lenke den Blick über Europa hinaus auf strukturelle Gründe für Migration, so Spiegel in der Presseaussendung des Hilfswerkes.
Eine unabhängige Kommission von 24 Mitgliedern aus Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaft und internationalen Organisationen hatten den Bericht mit 15 Empfehlungen der deutschen Bundesregierung am Dienstag vorgelegt. Nach UN-Angaben befinden sich derzeit rund 80 Millionen Menschen auf der Flucht. Die meisten finden in ärmeren Nachbarländern Aufnahme.
Kolumbiens Ringen um Frieden
Kolumbiens Ringen um Frieden: “Wie David gegen Goliath”

Quelle
Fidesdienst – Kolumbien
Kirche in Not – Kolumbien
Kolumbiens Ringen um Frieden: “Wie David gegen Goliath”
Angesichts erneuter Gewalt in Kolumbien hat der Papst am Wochenende zu Frieden für das lateinamerikanische Land aufgerufen. Geht es mit dem Friedensprozess in Kolumbien, das Papst Franziskus 2017 besuchte, bergab? Mit Pessimismus sei jedenfalls nicht geholfen, betont Adveniat-Expertin Monika Lauer Perez – so viele Menschen kämpften für das Abkommen, man müsse auch heute alles tun, um seine Umsetzung zu unterstützen.
Anne Preckel – Vatikanstadt
Papst Franziskus hat am Samstag die Gewalt in Kolumbiens Pazifikregion verurteilt und allen Betroffenen dort seine Nähe ausgedrückt. Zuvor hatten verschiedene Bischöfe der Gegend bereits zu einem Waffenstillstand in Chocó und Antioquia aufgerufen.
Was vor Ort vor sich geht – darüber hat Radio Vatikan mit der Monika Lauer Perez gesprochen, die in diesen Tagen in Kolumbien unterwegs war. Lauer Perez ist Leiterin des Referats Kolumbien/Paraguay beim Lateinamerika-Hilfswerk Adveniat.
Italien – Kamillianer
Italien – Kamillianer: “Auch Covid-19 nimmt uns nicht die Gewissheit, das Christus auferstanden ist”
Turin, Fidesdienst, 25. März 2021
“Die heutige Welt hat mehr denn je ein extremes Bedürfnis nach Zeugnissen, Menschen, die in der Lage sind, gegen den Strom zu schwimmen, sich dem vorherrschenden schädlichen Verhaltensweisen zu widersetzen, die die Menschen spalten und die andere Person ablehnen und nicht willkommen heissen…”, so Pater Antonio Menegon, Präsident der gemeinnützigen Organisation “Madian Orizzonti” der piemontesischen Provinz des Krankenpflegeordens der Kamillianer (MI), anlässlich des bevorstehenden Osterfests.
“Auch in diesem Jahr”, so der Missionar weiter, “befinden wir uns in der Lage, ein Osterfest feiern zu müssen, das mehr vom Leiden als von der Freude, mehr vom Tod als vom Leben geprägt ist. Diese lange Zeit der Ungewissheit dauert an und scheint niemals zu enden. Aber es gibt starke Anzeichen von Hoffnung und unsere Lebenswille wird sicherlich siegen. Christus ist auferstanden und dies ist die Garantie unseres Glaubens, die uns hilft, immer darüber hinaus zu schauen, uns nicht zu verschliessen und den Weg mit grosser Entschlossenheit fortzusetzen”.
Sauberes Wasser für alle
Unicef: Fast 1,5 Milliarden Menschen haben nicht genug Wasser
Quelle
Unicef zum Weltfrauentag: 10 Millionen Kindern droht Zwangsehe
Für Wasser und Hygiene sorgen
Der Glaube kann Berge versetzen
Caritas
Talsperren
Laut Unicef leben weltweit mehr als 1,42 Milliarden Menschen in Gebieten mit hoher oder extrem hoher Wasserunsicherheit. Die Unicef-Studie weist darauf hin, dass darunter 450 Millionen Kinder seien. Damit habe jedes fünfte Kind weltweit nicht genug Wasser, um seinen täglichen Bedarf zu decken, heisst es in einer am Donnerstag in Köln veröffentlichten Analyse des UN-Kinderhilfswerks.



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