Hungerkrise in Madagaskar
Hungerkrise in Madagaskar: Bischof wirft Regierung Versagen vor
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Madagaskar: Zehntausende hungern wegen Klimawandel
Grosser Hunger – Von Menschen gemacht
Fidesdienst
Madagaskar – Hilfsprojekte
D/Madagaskar: Schnell handeln, um grössere Hungersnot zu verhindern
Hungerkrise in Madagaskar: Bischof wirft Regierung Versagen vor
Der Bischof des Bistums Morondava, Marie Fabien Raharilamboniaina, hat angesichts der anhaltenden Trockenheit und Dürre im Süden Madagaskars vor einer weiteren Zuspitzung der katastrophalen Lage für die Binnenflüchtlinge in seinem Heimatland gewarnt. “Das eigentliche Problem ist die fehlende Unterstützung durch den Staat. Ohne Unterstützung ist nicht nur das Leben der Einwanderer in Gefahr, sondern von uns allen”, so der Bischof laut Missio München.
Schätzungen zufolge leben mehr als 90 Prozent der Menschen auf Madagaskar unterhalb der Armutsgrenze. “Nach fünf aufeinander folgenden Jahren nahezu ohne Regen herrscht im Süden des Landes aktuell die schwerste Dürre seit vier Jahrzehnten”, informiert missio-Auslandsreferentin Luciana Borgna.
Belarus: Nuntius fordert schnelle Lösung für Migranten
Der Papstbotschafter in Belarus, Erzbischof Ante Jozic, hat zur Solidarität mit den Migranten an der westlichen Landesgrenze zu Polen aufgerufen. “In diesem Moment ist die Solidarität aller gefragt, um zuerst Leben zu retten und die beste Lösung für die Menschen an der Grenze zu finden.”
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Vatikan: Empörung über Tod von Baby an EU-Aussengrenze
D: Caritas-Direktor fordert Aufnahme von Belarus-Flüchtlingen
Das erklärte Jozic nach Angaben des Kirchenportals catholic.by vom Donnerstag. Er rief die Regierungen aller betroffenen Länder auf, entschlossen und schnell zu handeln, um zumindest vorübergehende Lösungen zu finden, die Leben retten.
Tausende Menschen aus verschiedenen Ländern des Nahen Ostens und anderer Regionen suchten ein besseres Leben für sich und ihre Familien und seien vor den vielen Schwierigkeiten in ihrer Heimat geflüchtet, so der Nuntius. Unabhängig von der aktuellen politischen Krise in Belarus müsse die Migrantenkrise dringend gelöst werden. Es brauche eine “Kontrolle der Migrantenströme”. Man dürfe nicht einfach zuschauen, wenn sich Menschen an der “Grenze zwischen Leben und Tod” befänden.
Klimagipfel Beschlüsse *UPDATE
Klimagipfel-Beschlüsse: Viel Kritik von Hilfswerken
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Klimaschutz: Papst ermutigt zu breitem Einsatz und zu Vernetzung
*Klimagipfel: Wirklich alles nur Blabla? Unser Interview
Klimagipfel-Beschlüsse: Viel Kritik von Hilfswerken
Nach Abschluss des UN-Klimagipfels COP26 im schottischen Glasgow haben Umweltschützer und Hilfsorganisationen teils scharfe Kritik am neu verabschiedeten Glasgower Klimapakt geübt.
Die blosse Anerkennung der Notwendigkeit zur Einhaltung des Ziels zur Begrenzung der Erderhitzung auf 1,5 Grad reiche nicht aus, betonte etwa der internationale Dachverband katholischer Entwicklungsorganisationen (CIDSE) in einer Erklärung am Sonntag. Entscheidend sei zu handeln, die Chance auf wirklich ehrgeizige Massnahmen habe der Klimagipfel aber verpasst. Für bereits aktuell stark vom Klimawandel betroffene ärmere Staaten gebe es zudem “keine echte Solidarität”.
Italien lässt afghanische Flüchtlinge über humanitären Korridor einreisen
Italien richtet einen humanitären Korridor für afghanische Flüchtlinge ein. Eine entsprechende Vereinbarung wird am Donnerstag im Innenministerium in Rom unterzeichnet, gab Sant’Egidio bekannt. Die katholische Basisgemeinschaft hat am Zustandekommen des Korridors mitgewirkt, zusammen mit weiteren kirchlichen, nationalen und internationalen Akteuren.
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Afghanistan
Fidesdienst
Wie viele afghanische Flüchtlinge im Zug der Aktion legal und sicher nach Italien einreisen können, wurde vorerst nicht bekannt gegeben. Die Menschen halten sich derzeit in Nachbarländern Afghanistans auf, so Sant’Egidio. An ihrer Ausreise beteiligen sich auch die italienische Bischofskonferenz, die Waldenser, die Internationale Organisation für Migration
Haiti: “Kein Handel mit Menschenleben”
Ein beherzter Appell für die Freilassung der 17 entführten protestantischen Missionare kommt auch vom Bischof der haitianischen Diözese Anse-à-Veau-Miragoâne, Pierre-André Dumas. Vor einigen Tagen waren die Missionare von einer bewaffneten Gruppe entführt worden. Leider kein Einzelfall: UNICEF-Informationen zufolge sind in den ersten acht Monaten des Jahres 2021 100 Frauen und Kinder entführt worden
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Fidesdienst
Kirche in Not
Haiti: 60 Prozent aller Kirchen einer Diözese vom Beben zerstört
Haiti
Christine Seuss und Federico Piana- Vatikanstadt
Die Arbeit als Missionar in Haiti wird immer gefährlicher. Während das Land unter der Last einer galoppierenden wirtschaftlichen, politischen und sozialen Krise zusammenbricht, nimmt die Gewalt bewaffneter Banden ständig zu. Dabei machen die Kriminellen auch vor jenen nicht Halt, die materielle und moralische Hilfe für eine Bevölkerung leisten, der es an grundlegenden Gütern fehlt – darunter vor allem an Lebensmitteln und Medikamenten -, und die sich noch nicht von den Folgen des verheerenden Erdbebens vom vergangenen August erholt hat.
Papst: “Hunger bekämpfen, Konsumverhalten ändern” *UPDATE
“Ein ehrgeiziges Ziel”: So nennt Papst Franziskus die Absicht der internationalen Gemeinschaft, den Hunger in der Welt bis 2030 auszurotten. In einer Botschaft zum bevorstehenden Welternährungstag spricht der Papst von “einer der wichtigsten Herausforderungen der Menschheit”
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Papst twittert über Arbeit der Landfrauen: Lernen wir von ihnen!
Welternährungstag
Rückschritte bei Hungerbekämpfung
Kirche in Not
Msgr. Obiora Ike aus Nigeria zu Gast in der Schweiz
*Libanon und Syrien: “Die Menschen versuchen, mit einem US-Dollar pro Tag zu überleben”
Der Text von Papst Franziskus anlässlich des Welternährungstages, der an diesem Freitag veröffentlicht wurde, richtet sich an die UNO-Organisation für Ernährung, kurz FAO; sie hat ihren Hauptsitz in Rom. Franziskus setzt sich für “innovative Lösungen” ein, “um die Art und Weise zu verändern, in der wir Lebensmittel produzieren und konsumieren”. Das sei auch wichtig, um die Erholung nach der Corona-Pandemie zu beschleunigen.
Der Papst ruft nach einer “konzertierten Aktion, damit alle Menschen Zugang zu Nahrung haben, bei der ökologische Nachhaltigkeit garantiert wird”. Kosten dürfe das nicht mehr als angemessen. “Jeder von uns hat bei der Umwandlung der Nahrungsmittelsysteme seinen Beitrag zu leisten.”


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