Hilfswerke

Ukraine: Die Grenzen der Hoffnung

Mehr als zwei Millionen Ukrainer haben bereits die West- und Südgrenzen ihres Landes überschritten, um dem Krieg zu entfliehen – auf der Suche nach einem sicheren Ort. Unser Korrespondent Jean-Charles Putzolu (derzeit in Rumänien) über die “Grenzen der Hoffnung”

Quelle
Nuntius in Kiew: “Papst tut alles, um Krieg zu beenden”
Ukraine: “Geben Sie uns die Möglichkeit, Menschen zu retten!”
Kardinäle unterwegs in der Ukraine

Jean-Charles Putzolu – Sighet, Rumänien

Moldawien, Rumänien, Polen – verschiedene Länder, aber überall das gleiche Bild an den Grenzübergängen zur Ukraine. Lange Autoschlangen, und der gleiche Strom von jungen Müttern, Kindern, Säuglingen und älteren Menschen. Auf dieser Seite der Grenze ist ihre Sicherheit endlich gewährleistet. In Siret im Norden Rumäniens ist am Rand der Strasse, die zur Zollstation führt, eine lange Reihe von Ständen entstanden, die auf die Flüchtlinge warten. Die frierenden Familien können hier etwas Warmes trinken oder essen, bevor sie zu einer vorübergehenden Unterkunft gebracht werden.

Einige Kilometer weiter hat die Caritas einen grossen Saal in einen Schlafsaal umgewandelt. Täglich werden etwa 30 Betten belegt, die Familien werden von den Fahrzeugen der Feuerwehr hierhergebracht.

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Ausserodentliches Jubiläum der Barmherzigkeit

Ich entscheide mich, barmherzig zu leben, oder ich entscheide mich, nicht barmherzig zu leben

Quelle
Das Gericht des Menschensohns
SRK Ukraine

Ausserodentliches Jubiläum der Barmherzigkeit – Papst Franziskus Jubiläumsaudienz, Donnerstag, 30. Juni 2016

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Wie oft haben wir in diesen ersten Monaten des Jubiläums von den Werken der Barmherzigkeit reden gehört! Heute lädt der Herr uns zu einer ernsthaften Gewissenserforschung ein. Denn wir dürfen nie vergessen, dass die Barmherzigkeit kein abstraktes Wort ist, sondern ein Lebensstil: Ein Mensch kann barmherzig sein oder er kann nicht barmherzig sein; es ist ein Lebensstil.

Ich entscheide mich, barmherzig zu leben, oder ich entscheide mich, nicht barmherzig zu leben. Eine Sache ist es, über Barmherzigkeit zu sprechen, etwas anderes ist es, die Barmherzigkeit zu leben. In Anlehnung an ein Wort des heiligen Apostels Jakobus (vgl. 2,14-17) können wir sagen: Die Barmherzigkeit für sich allein ist tot, wenn sie nicht Werke vorzuweisen hat. Genauso ist es! Was die Barmherzigkeit lebendig macht, ist die beständige Dynamik des Zugehens auf die Bedürfnisse und Nöte der Menschen, die sich in geistlicher und materieller Not befinden. Die Barmherzigkeit hat Augen, um hinzusehen; Ohren, um zuzuhören; Hände, um wieder aufzurichten…

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Ukraine: Indische Mutter-Teresa-Schwestern bleiben

Zwei in der Ukraine tätige Mutter-Teresa-Schwestern aus Indien bestehen darauf, auch im Krieg das Land nicht zu verlassen

Quelle
Österreichs Ordensgemeinschaften starten Podcast “Orden on air”
Mutter Teresa

Ukraine: Indische Mutter-Teresa-Schwestern bleiben

Zwei in der Ukraine tätige Mutter-Teresa-Schwestern aus Indien bestehen darauf, auch im Krieg das Land nicht zu verlassen. Sie wollen an der Seite der leidgeprüften Bevölkerung bleiben, teilte ein Sprecher des nordöstlichen indischen Bischofsrates mit.

Der Agentur ucanews zufolge hatte die Generaloberin der Missionarinnen der Nächstenliebe, die Deutsche Mary Prema, die beiden indischen Mitschwestern gebeten, in ein sicheres Umfeld zu übersiedeln, was diese jedoch abgelehnt hätten. Die beiden Ordensfrauen Rosela Nuthangi und Ann Frida stammen aus dem nordöstlichen indischen Bundesstaat Mizoram.

Erzbischof John Moolachira, der Vorsitzende des regionalen Bischofsrates für den Nordosten, zeigte sich nicht überrascht über das Standvermögen der Missionarinnen der Nächstenliebe, die die “vom Krieg verwüsteten Ukraine trotz der grossen Gefahr für ihr Leben nicht verlassen”. Die Schwestern hätten kein Interesse gezeigt, den Plan der indischen Regierung zur Evakuierung ihrer Bürger in Anspruch zu nehmen.

ucanews – gs, 5. März 2022

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Progetto Agata Smeralda

Discorso del Santo Padre Francesco ai membri del “Progetto Agata Smeralda”

https://www.youtube.com/watch?v=PaO8pqL6qBU

Katholiken im Ukraine-Krieg danken für Gebet

“Fühlen uns im Elend nicht allein”: Katholiken im Ukraine-Krieg danken für Gebet

Quelle
Kathedrale des Heiligen Namens Mariens in Minsk
“Die Kirche bleibt”: Emotionaler Abschied vom weissrussischen Erzbischof Kondrusiewicz
Die Ukraine unter dem Schutz der Mutter Gottes

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Kiew, 2 März 2022 (CNA Deutsch)

Das Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche hat am Mittwoch die Hoffnung geäussert, dass ein weltweiter Tag des Betens und Fastens dazu beitragen wird, der Ukraine Frieden zu bringen.

In einer Videobotschaft, die in der belagerten ukrainischen Hauptstadt Kiew aufgezeichnet wurde, sagte Erzbischof Swiatoslaw Schewtschuk, dass der 2. März für die Ukrainer ein besonderer Tag sei, weil Papst Franziskus zum weltweiten Gebet für den Frieden aufgerufen habe.

Er sagte, die Initiative des Papstes, die auf den Aschermittwoch fiel, bedeute, dass “wir spüren, dass wir in unserem Elend nicht allein sind”.

Der belagerte Bischof betete: “Oh Gott, nimm unser Fasten und unser Gebet an! O Gott, vereinige uns alle! Möge das Leben den Tod besiegen, und möge das gemeinsame Gebet der ganzen Welt der Ukraine Frieden bringen.”

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Russland/Ukraine *UPDATE

Russland/Ukraine: “Hilfe für die Notleidenden das Wichtigste”

Quelle
Russlands katholische Bischöfe lehnen Krieg gegen Ukraine ab
Ordensmann aus Ukraine: “Wir haben keine Zeit, Angst zu haben”
Kiew Sehenswürdigkeiten
Kiew
*Twitter Papst Franziskus (Russisch

Egal, welche Position man nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine vertrete – den Not leidenden Menschen in der Ukraine müsse geholfen werden. Gebet sei und bleibe die mächtigste Waffe der Kirche, sagt uns im Gespräch der Sekretär der katholischen Bischofskonferenz in Russland, P. Stephan Lipke SJ. Die russischen Bischöfe hatten am Donnerstag einen Brief an alle Priester und Gläubigen geschrieben, in dem sie ihren Appell zum Gebet um Frieden wiederholten.

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D: Bitte um Hilfe für Arme im globalen Süden

Zwei Friedensnobelpreisträger bitten um internationale Solidarität mit den Armen: Sie haben zusammen ein Video veröffentlicht. Darin weisen sie darauf hin, dass die Corona-Pandemie Hunger und Armut in den Ländern des globalen Südens massiv verschärft hat

Quelle/Video

Das Video wurde jetzt von den deutschen kirchlichen Hilfswerken Adveniat und Brot für die Welt online gestellt. Es bietet die Friedensnobelpreisträger Juan Manuel Santos aus Kolumbien und Adolfo Pérez Esquivel aus Argentinien auf, ausserdem den Träger des Alternativen Nobelpreises Colin Gonsalves aus Indien.

“Kolumbien hat es nach 50 Jahren Krieg geschafft, den Friedensvertrag zu unterschreiben. Die Opfer des Krieges erholten sich gerade, als die Pandemie kam. Eine Pandemie, die, wie überall auf der Welt, die Armut und die Ungleichheit steigen liess”, sagt der ehemalige Präsident Kolumbiens und Friedensnobelpreisträger Santos. “Deshalb ist es so wichtig, die Menschen zu unterstützen, und deswegen sind die Spenden, die aus Deutschland kommen, so wichtig“, betont Adveniat-Partner Santos.

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