Hilfswerke

Franziskus: Schluss mit Nahrungsmittel-Spekulation und -Verschwendung

29. September: Botschaft des Heiligen Vaters zum Welttag gegen Lebensmittelverschwendung

Quelle
Botschaft des Heiligen Vaters zum Welttag gegen Lebensmittelverschwendung – Veranstaltungen mit dem Heiligen Vater | Vatican.va
Mensaje del Santo Padre con motivo del Día Internacional de concienciación sobre la pérdida y el desperdicio de alimentos 2022 (29 de septiembre de 2022) | Francisco (vatican.va)
FAO: Welternährungsorganisation der UN – Welthungerhilfe
Aktionstage 2022 – United Against Waste (united-against-waste.at)

In seiner Botschaft an den Direktor der Welternährungsorganisation FAO, Qu Dongyu, beklagt Franziskus die mangelnde soziale Gerechtigkeit, die dazu führt, dass etwa ein Drittel der Weltbevölkerung nicht genug zu essen hat. Doch eine “Verschwendung von Lebensmitteln” bedeute letztlich eine “Verschwendung von Menschen”, so der Papst. Der unangemessene Gebrauch von Lebensmitteln, ihre Verschwendung oder ihr Verlust entsprächen einem Leben in einer “Wegwerfkultur” und zeigten ein “Desinteresse an dem, was von grundlegendem Wert ist”.

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Open-Doors-Gründer “Bruder Andrew” mit 94 Jahren gestorben

“Ich glaube, dass jede Tür offen ist, um hindurchzugehen und Christus zu verkünden”, sagte einmal “Bruder Andrew”, der das Hilfswerk Open Doors 1955 gründete. Nun ist der gebürtige Niederländer im Alter von 94 Jahren gestorben

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28. September 2022

Helfer verfolgter Christen

Der Gründer des internationalen Hilfswerks Open Doors, Anne van der Bijl, ist am Dienstag im Alter von 94 Jahren gestorben. Das teilte die christliche Organisation am Mittwoch mit.

Anne von der Bijl wurde am 11. Mai 1928 im niederländischen Alkmaar geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss er sich der niederländischen Armee an und kämpfte in Indonesien. Als eine Kugel seinen Knöchel zerschmetterte, begann er im Lazarett in der Bibel zu lesen und entschied sich, Jesus nachzufolgen.

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Renovabis schlägt Alarm: Armenisches Kulturerbe schützen

“Die armenische Bevölkerung und ihr kulturelles Erbe sind gefährdet”, bringt Professor Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis, den Ernst der Lage im Armenien-Aserbaidschan-Konflikt auf den Punkt. Und dies gelte seit der jüngsten Eskalation des Konfliktes mit Aserbaidschan nicht nur für die Region Bergkarabach, sondern immer mehr auch für das Kernland

Quelle
Osteuropa-Hilfswerk fordert „gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort” – Vatican News
Agenzia Fides-Armenien
“Die Armenier fühlen sich von der internationalen Gemeinschaft vergessen und verraten” – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Kloster Chor Wirap – Wikipedia

“Wir müssen aufpassen, dass Armenien mit den dort lebenden Christinnen und Christen in ihrer bis auf das dritte Jahrhundert zurückreichenden Apostolischen Kirche und deren kostbaren Kulturzeugnissen nicht zwischen der Türkei und Aserbaidschan aufgerieben werden,” mahnt der Renovabis-Chef mit Blick auf die schwierige Position des Landes.

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Papst besucht Armenspeisung in Matera

Wegen der Wahlen in Italien hatte Papst Franziskus sein ursprüngliches Programm im süditalienischen Matera zwar entschlackt – sich aber doch noch die Zeit für einen kurzen Besuch in der Armenspeisung “Don Giovanni Mele” genommen. Das gab der Pressesaal im Anschluss bekannt

Papst besucht Armenspeisung in Matera – Vatican News
Kampf gegen Hunger: Mary’s-Meals-Gründer vermisst Ernsthaftigkeit

Wie aus der Mitteilung hervorgeht, hatte er sich dorthin nach der Messe begeben, der er zum Abschluss des 27. Nationalen Eucharistischen Kongresses in Matera vorstand. In der Suppenküche hat er die Mitarbeitenden begrüßt und die neue Struktur gesegnet, bevor er sich auf den Rückweg nach Rom machte.

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Aleppo: “Bombardierung” der Armut

In Aleppo, das im Syrienkrieg erbarmungslos belagert und zerbombt wurde, ist jetzt Ruhe eingekehrt. Doch 11 Jahre Krieg und Wirtschaftssanktionen haben ihre Spuren hinterlassen. Der chaldäisch-katholische Bischof von Aleppo zieht Bilanz

Quelle
Syrien: Raketenbeschuss auf orthodoxe Kirche – Vatican News
2020-201d-AH-verfolgte-und-bedraengte-Christen-Syrien-und-Irak_Statement-Bischof-Audo.pdf (dbk.de)
Antoine Audo – Wikipedia

“Seit Ende 2017 gibt es in der Stadt keine direkte Gewalt, keine bewaffneten Gruppen und keine Bombardierungen mehr,” liess Antoine Audo bei einem Besuch im Libanon dem Catholic News Service gegenüber verlauten. Das Problem sei jetzt die “Bombardierung” der Armut.

“Das Embargo, das gegen Syrien verhängt wurde, hat unser Leben unerträglich gemacht: es gibt keine Arbeit, und wir haben auch kein Benzin.” Derzeit lebten 80 % der Einwohner der Stadt unterhalb der Armutsgrenze. Alle Wohlhabenden – vor allem Christen, die Fabriken und Industriebetriebe besassen, also wichtige Arbeitgeber waren – hätten Syrien verlassen, und so seien auch die Mittelschicht und die Armen immer mehr verarmt, beschreibt der Bischof die schwierige Situation im Land.

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Ukraine – ‘Caritas Mariupol’

“Caritas Mariupol” hilft noch von der Ferne der gemarterten Stadt – Rostyslav Spryniuk, ein griechisch-katholischer Priester, musste von Mariupol nach Saporischschja wegziehen und erzählt uns, wie er sich als Vertriebener weiterhin für die Bedürfnisse der Menschen einsetzt. Der “Priester”, so wiederholt er, “muss dorthin gehen, wo er gebraucht wird”

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Mario Galgano und Svitlana Duckhovych- Vatikanstadt

Alles, was die Einwohner von Mariupol während der russischen Bombardierung der Stadt erlebt haben, war eine Beleidigung ihrer Würde, und die erste Geste der Barmherzigkeit gegenüber den Menschen, denen es gelungen sei, vor der Gewalt zu fliehen, müsse darauf abzielen, diese Würde wiederherzustellen, so Spryniuk. Es gehe nicht nur um die Bereitstellung von Unterkünften, Lebensmitteln, Medikamenten usw., sondern auch um geistige und psychologische Unterstützung. Es gehe um die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Dies sagte ein griechisch-katholischer Priester in einem Interview mit Radio Vatikan, der die Ereignisse hautnah miterlebt hatte: Er war seit 2010 in Mariupol tätig, wo er auch die örtliche Caritas leitete, und musste am 16. März mit seiner Familie die Stadt verlassen. Rostyslav Spryniuk ist nach Saporischschja umgezogen, wo er in einer der griechisch-katholischen Kirchengemeinden untergebracht ist und wo die Caritas Mariupol, für die er weiterhin arbeitet, angesiedelt wurde.

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UNO: Rückschritte beim Kampf gegen Hunger

Der Kampf gegen Hunger und Unterernährung weltweit macht Rückschritte. Die Zahl der Hungernden ist 2021 auf 828 Millionen Menschen gestiegen: Das sind 46 Millionen Menschen mehr als im Jahr zuvor – und 150 Millionen mehr als vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie

Quelle
Kenia: “Hunger bedroht die Ärmsten, aber Politiker tun nichts” – Vatican News
Welthunger steigt wegen Pandemiejahr drastisch an | unicef.ch
WFP – Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (admin.ch)

Das ergibt sich aus einem neuen UNO-Bericht mit aktuellen Zahlen und Daten zum Stand der Lebensmittelsicherheit und der Ernährung in der Welt; er wurde am Mittwoch von mehreren UNO-Organisationen veröffentlicht: der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO), dem Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung (IFAD), dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), dem Welternährungsprogramm (WFP) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

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